Bewegende und turbulente Zeiten – Vollmond im Zwilling am 23.11.18

 

In einer Liebesbeziehung ist jeder Kompromiss faul, weil sich beide verbiegen müssen. Diese Botschaft vermittelt unter anderem die Venus, die Göttin der Liebe, im Waagezeichen, die am  16.11.18 wieder direktläufig wurde. Die Waage ist ein Luftzeichen, das die geistige Form der Liebe beschreibt. Über die Luft sind wir alle miteinander verbunden. Das Herzchakra wird traditionell  dem Luftelement zugeordnet.

Wir sind immer noch im Einfluss der starken transformierenden Energien des Skorpions. Eine Energie, die uns Tiefe verleiht, hin zu unseren Wurzeln. Hier liegt die Verbindung, das Eingebettetsein im Kreise unserer Ahnen, aus denen wir hervorgegangen sind. In dieser geheimnisvollen, mystischen Zeit können wir ganz viel Regeneration erfahren, wenn wir bereit sind, das loszulassen, was uns nicht mehr entspricht. Frieden zu schaffen, wo Krieg, Verurteilung und Ausgrenzung uns trennen, und zwar uns selbst von einem glücklichen und erfüllten Leben.

Viele (chronische) Krankheiten sind auch Ausdruck des inneren Krieges, wo wir nicht bereit sind, Frieden zu schliessen und in die wirkliche Verzeihung zu gehen. Mit den starken Energien, können wir das Übel an der Wurzel herausziehen, die uns immer wiederkehrende, ungute Erfahrungen in verschiedenen Gewändern bringt. Eine Zeit Abschied zu nehmen, um Raum für neue Erfahrungen zu schaffen, sich zu öffnen.

Empfangen ist Ausdruck der urweiblichen Energie, die in Ihrem Schoss weiss, wann die Zeit zum Abschiednehmen gekommen ist, und darauf vertraut, dass Neues, Lebendiges und Fruchtbares in ihr Leben Einzug halten wird. Sie weiss auch, dass Loslassen von Schmerz begleitet ist, den sie annimmt und heilt. Der Schmerz öffnet die Weiblichkeit, ihren Schoss, der im Fischezeitalter vereist ist, wie die Pole der Erde. Auch bei uns Menschen ist der weibliche und männliche Pol – als kosmische Grundenergie – vereist, was bedeutet, es liegt an jedem Einzelnen von uns, das Eis und die Erstarrung in uns zum Schmelzen zu bringen, damit die Wasser des Lebens wirklich fliessen und das heilige Feuer der Sexualität und tiefgegründete Lebenslust, Feuer und Magie erfahren können, die heilsam in alle Lebensbereiche wirkt.

So blüht die Weibliche Energie auf, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und geistig. Sie strahlt, sie fliesst über. Ein Wandlungsprozess, der immer wieder eneut lebendige, berührende und prickelnde Erfahrungen in ihr Leben bringt. Die weibliche Energie läuft zyklisch: ein Werden und Vergehen, nichts bleibt so, wie es ist, alles ist immer in Bewegung. Stillstand und fixe Strukturen sind der Tod.

Unser konditioniertes Denken erkennt die Verbundenheit allen Seins nicht, es sieht sich abgetrennt davon. Für ein neues Verständnis und wichtige Erkenntnisse verhilft die nächsten 3 Wochen Merkur – der kleine Götterbote-  der einen Rückwärtsgang einlegt und uns animiert, das eigene Denken und Überzeugungen zu hinterfragen, ob es sinnvoll und bereichernd ist, oder kleinkariert, ängstlich und eng.

Merkur wird von den hochschwingenden Energien des Neptuns (höheres Liebesprinzip) begleitet. Das kann Auslöser für viele Unklarheiten, aber auch Missverständnisse und Täuschungen sein. Trotzdem sensibilisieren die Energien unsere Wahrnehmung für viele Zwischentöne und feinste Energieschwingungen, die uns neue geistige Horizonte öffnen können.

Am 22.11.18 wandert die Sonne in das Schützezeichen und die laufenden Prozesse finden mit dem Vollmond am 23.11.18, um 6.39 Uhr im Zeichen Zwilling  einen spannungsgeladenen Höhe- und Wendepunkt, der unser Denken thematisiert – die beiden Seelen in unserer Brust, oder im Kopf, die beiden Hirnhälften. 

Unser Denken ist der Dreh- und Angelpunkt für unsere Schicksalsgestaltung. Solange unser Denken, die konditionierten Denk-Schablonen wieder und wieder abspult, bleiben wir regelrecht in der Dualität stecken – der Dualität von Gut und Böse, die uns die Schieflage und Trennung gebracht hat, in der wir uns verbiegen, um Ansprüchen gerecht zu werden.

Wir wollen natürlich gut und liebenswert sein,  und die andere Seite schieben wir in den Körper, der mit Beeinträchtigungen und Krankheiten reagiert, schwierigem Schicksal oder als Projektion auf andere Menschen, Partner, Eltern, Nachbarn, Arbeitskollegen, Länder, Kulturen, etc.

Im universalen Denken findet keine Identifikation mit Gut oder  Böse statt, keine Einseitigkeit, keine Schieflage, sondern in Kooperation von Herz und Verstand oder aufgrund von Intuition wird das gedacht und vor allem gemacht, was Situationen wirklich brauchen, um aus der Schieflage herauswachsen zu können, um in Frieden und Balance zu kommen.

 

(c) Susanne Glaser, Pforzheim, den 16.11.18
Bild: Gemini- Zwillingszeichen

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