Geheimnisvoll-magischer “Blutmond” – totale Mondfinsternis am 21.01.2019

 

Da grosse Ereignisse ihre Schatten vorraus werfen, spüren manche sicherlich schon die starken, manchmal auch blockierenden Energien der totalen Mondfinsternis*, die sich im Zeichen Löwe abspielt. Die “Mondin” wird sich bei uns komplett mit dem Kernschatten der Erde verhüllen, was ihr einen kupferroten, bizarren und geheimnisvollen Ausdruck verleiht.

Die roten, langwelligen Strahlen des Mondlichtes berühren Verhärtungen in unserem Emotional- und Mentalkörper, die gleichzeitig mit der hochschwingenden Energie des Uranus (Freiheit) plötzlich aufgebrochen werden und uns befähigen, überholte Glaubensmuster, Beziehungen und berufliche Angelegenheiten aus einer ganzheitlichen Perspektive zu betrachten und nötige Veränderungen einzuleiten.

Es können einem förmlich die Schuppen von den Augen fallen. Abbrüche, aber auch Zusammenbrüche jeglicher Art, und damit verbunden, der segensvolle Durchbruch zu sich selbst und seinen Schöpferkräften.. Es geht darum, mutig den gesunden und ganzheitlichen Weg einzuschlagen, ein Weg mit Herz – egal in welchem Lebensbereich, egal bei welcher Herausforderung. Es geht darum, dass Deine Handlungen, Deine Worte, Dein Denken, kurz: Dein Wirken auf diesem Planeten mit Herzenergie gesegnet sind.

Das können Beziehungen sein, die von Illusionen, Scheinharmonien oder Hoffnungen genährt, ihre Kraft und Faszination im Alltag schon lange verloren haben. Heimlichkeiten können offenbar werden, die Kehrtwende und das eigene Aufwachen einzuleiten, in die Klarheit zu kommen.

Genauso können in dieser Zeit Seelenpartner plötzlich auftauchen, und andere Beziehungen in die Bedeutungslosigkeit abtauchen. Alles Plötzliche, Unberechenbare und Überraschende ist Ausdruck dieser Energie, die manchmal auch schwierige, mitunter explosive Situationen hervorbringen kann.

Manchmal können wir uns wie ausgebremst fühlen, was uns dabei helfen will, hinzuschauen, hinzuspüren, ob das, was wir machen oder als Vision verfolgen, auch tatsächlich dem Herzen entspricht oder doch eher einem Ego-Wunsch oder einer Getriebenheit.

Die rote langwellige Strahlung der Mondin hat eine ganz besondere und magische Berührung für die weibliche Energie. Denn sie berührt das Sakral-Chakra (eine Handbreit unter dem Bauchnabel), nach dem Sanskrit der eigentliche Sitz der inneren Göttin. Die innere Göttin, die solange ein Aschenputteldasein und Entwertung erfahren hat und noch immer erfährt.

Nicht nur durch andere, sondern, ganz oft durch uns selbst. Wir selbst sind uns auf dieser tiefen Ebene oft die grössten Widersacher in Sachen Lieblosigkeit und mangelnder Wertschätzung, ohne, dass wir es bemerken und andere dafür verantwortlich machen, in Form von Schuldzuweisungen und Verurteilungen.

Die laufenden Energien, verhelfen rebellisch zu sein, Masken und erlernte Rollen von FrauSein abzulegen, und die eigene Göttliche Essenz in seinem Leben zu ent-decken und freizulegen -authentisch zu sein- damit die wahre Schönheit, Weiblichkeit und Kreativität fliessen können; sich aus Abhängigkeiten zu befreien und souverän sich selbst treu zu sein; Prioritäten und echte Werte zu kultivieren, das Licht der Weiblichkeit zu entfachen. Übrigens: Das verhilft auch der männlichen Energie in die natürliche Schwingung zurückzufinden, um gemeinsam die Welt in Liebe, Würde und Wertschätzung zu erhellen.

* Die totale Mondfinsternis ist bei uns am frühen Montagmorgen, den 21.01.19, ca. zwischen 5.41 und 6.43 sichtbar (je nach Standort) – am westlichen Horizont. Die Mondin ist auf ihrer Umlaufbahn der Erde sehr nahe und kann dadurch auch die nächsten Tage grösser wirken; dadurch wird der Einfluss der Mondenergie verstärkt.

(c) Susanne Glaser, 15.01.19, Pforzheim
Bild: Helga Albrecht (c)  https://www.astronova.de/

Um weitere Anfragen vorweg zu nehmen: Ja, mein Artikel darf gerne geteilt oder kopiert werden (mit Name und Link zur Website). Herzlichen Dank dafür.

 

 
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Über den eigenen Schatten springen – Intensive Neumond-Energien im Steinbock am 06.01.2019

 

Auf dem Bild oben ist die natürlich-weibliche Saturn/Steinbockenergie* zu bewundern – wenn die  innere Sonne in unserem Körper jede Zelle erhellt und lichtvoll zum Schwingen bringt – in lebendiger, vertrauensvoller Rückverbindung mit Himmel und Erde – dann werden wir unserer göttlichen Schöpferkraft und Einzigartigkeit bewusst.

Jeder trägt das Saturn/Steinbockthema in sich  und hat sich bei der Inkarnation vorgenommen, die innere Sonne zum Strahlen zu bringen, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, geistig-seelisch erwachsen zu werden, die Abenteuer und Herausforderungen anzunehmen, um zu wachsen und mit seinem Schicksal Frieden zu schliessen und die dabei ent-deckte Essenz dienend in die Welt einzubringen.

Die Geburt der inneren Sonne steht für jeden an und für uns Frauen ist diese Geburt – neben unseren (geistigen) Kindern – die wichtigste, um als Frau ganz zu erwachen, die eigene weibliche Kraft mit all ihrer Liebe, Hingabe und Potentialen zu entfalten. Es gilt die eigene Schönheit, Würde und Wildheit zu entdecken und mutig zu leben; Liebende zu sein, die auch klare, gesunde Grenzen setzen kann, die wir für unser Wohlbefinden brauchen. Sich berühbar und verletzlich zu zeigen.

Mit dem Neumond am 6.1.19, der in Asien und dem Pazifik eine partielle Sonnen-Finsternis an den Himmel zaubert, gelangen starke und intensive Energien auf die Erde, die uns Kraft und Mut schenken, über den eigenen Schatten zu springen, und das zu verwirklichen, was uns am Herzen liegt – Neuland zu betreten. Wollen wir alles beim Alten belassen, können die Energien  bis zum nächsten Neumond, bzw das ganze Jahr hindurch, auch weniger erfreulich an die Tür klopfen – das geschieht allerdings nur zu unserem Besten, denn das Leben möchte, dass wir aufwachen und unserer wahren Bestimmung folgen.

Venus – die Göttin der Liebe und Erotik –  beendet ihren Aufenthalt in der Unterwelt, in der sie seit Oktober 2018 fast einen Dauergast-Modus innehatte, was sicherlich nicht ohne war. 
Jetzt  geht es noch einmal um einen letzten Schliff, der ihren Schmerz berühren kann; in die Verzeihung zu gehen; zu erkennen, dass Mars ( der Geliebte und sämtliche “Ex en”) nicht Schuld an ihrem Schmerz sind, sondern, dass ihr Schmerz einfach nur geheilt und angenommen werden will, um sich mehr für die Liebe und Hingabe öffnen zu können.  Ab dem 8.1.19  wird es richtig feurig, leidenschaftlich und knisternd. Venus erreicht den Schützen und bringt ein neues Erleben auf den Plan.

*Der Steinbock hiess früher Ziegenfisch, der einen Bezug zum Wasser herstellt, was man an dem Fischschwanz, Wasser und dem Dreizack des Neptun erkennen kann. Mit dem Dreizack hat Neptun übrigens Erdbeben auslösen können.

Was Bilder und Worte für ein grosse Wirkung haben!

Mit dem Wort Steinbock hat das Zeichen eine andere Bedeutung erhalten, nämlich nur die hierarchale, männlich-patriarchale Kraft, die keinen Bezug mehr zum Wasser (weibliche Energie) hat und alleine oben auf dem höchstem Berg erfolgreich stehen will – just in dem Moment machtvoll über anderen.

Saturn ist auch ein Gesellschaftsplanet und steht bis heute für das Patriarchat, das durch die Energie-Einflüsse ziemlich ins Wanken gerät. Die zunehmende Kontrolle scheint der verzweifete Versuch zu sein, sich an der Macht zu halten.

Auch Saturn in der Mythologie hatte grosse Angst seine Macht zu verlieren und verschlang deswegen all eine Kinder. Es war weibliche Raffinesse, die Herr-schaft Saturns zu beenden. Seine Frau Rhea gab ihm statt eines weiteren Kindes einen eingewickelten Stein zum “Fressen” und zog ihren Sohn Jupiter im Geheimen gross; bis der Tag kam, als Jupiter seinen Vater entmachtete.

 (c) Susanne Glaser, 2.1.19, Pforzheim
Bild: Capricorn (Steinbock) von Jake Baddeley

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Die magische 13.Mondin im Krebs am 22.12.18 Wintersonnenwende


Als 13. Vollmond* diesen Jahres empfängt die volle Mondin im Krebs am 22.12.18 eine ganz besondere Magie und Energie, die den Wunsch verstärkt, sich an einer grösseren und sinnvolleren Lebensführung auszurichten, sprich: die Rückverbindung an den Kosmos – die heilige Ordnung der Natur und allen Seins zu finden.
Sich in sich selbst geborgen und geliebt zu fühlen und mit seinen Gaben zum Frieden und Wohle des ganzen Planeten beizutragen.

In der tiefsten Nacht  der Wintersonnenwende am 21.12.18  wird die Sonne “wiedergeboren”, was seit altersher schon immer gefeiert wurde, später im Christentum als die Geburt Jesu mit dem Weihnachtsfest – als Fest der Liebe, was Ausdruck der inneren Sonne, ist – unserem liebenden Herzen!

In der dunkelsten Nacht – Ausdruck der urweiblichen Energie – wo Gefühle der Einsamkeit, Verlassenheit, des Nicht-Geliebt-Fühlens und mangelnden Geborgenheit aufkommen und über Chiron (verletzte Heiler) stärker ins Bewusstsein gespült werden, liegt die grosse Chance, die eigene innere Sonne, das innere Licht, zu entdecken und zum Strahlen zu bringen.

Unbewusst binden wir unsere unsichtbare Nabelschnur, die uns materiell einst mit der Mutter und inmateriell mit der Familie verbunden  hat, als Erwachsene an andere Menschen, Gruppen oder auch materielle Dinge und bleiben emotional auf einer kindlichen Ebene,  die in Erwartung steht – aber auch viel dafür tut und sich verbiegt -, von anderen geliebt und nicht verlassen zu sein, um sich dadurch geborgen, sicher und wertvoll zu fühlen.

Und wir alle haben schon die schmerzliche Erfahrung gemacht, dass die unbewusste kindliche Rechnung nicht aufgeht, sondern sich viele verletzende und enttäuschende Erfahrungen, Dramen und Verstrickungen entwickeln mit allen Konsequenzen, die früher oder später nicht selten ins Opferbewusstsein führen.

Unsere (erotischen) Liebesverbindungen können nicht das zutiefst  erfüllende und überfliessende Potential erleben und sich durchdringen lassen, das die Natur für uns bereit hält. Vielleicht haben wir den Hauch davon schon erlebt, aber mit unseren unbefriedigten, symbiotischen Wünschen und Bedürfnissen vieles zerstört.

Die weibliche Ur-Kraft kann sich ohne die Geburt der inneren Sonne, nicht selbst erkennen und bleibt in einer Scheinwelt hängen, die immer wieder schmerzliche Enttäuschungen bringen muss, um aus dem “Dornröschenschlaf”  aufzuwachen.

Erst, wenn wir die “Nabelschnur” bewusst kappen und damit die Verantwortung für uns übernehmen, öffnet sich der Weg für zutiefst beglückende Erfahrungen in der Liebe und Erotik, aber auch beruflich und allen Lebensbereichen. Die weiblich- urprüngliche Kraft erwacht. Wir kommen in Ordnung, in die kosmische Ordnung und unser Herzschlag, unsere DNS und unsere Körperzellen synchronizieren sich mit dem Kosmos. Wir fühlen unsere Rückverbindung und spüren, dass wir ein einzigartiger Ausdruck der Schöpfung sind. Wir sind nicht eins, wie es oft heisst, aber das Eine – die Schöpfung – verbindet uns alle.

Energetisch  stehen wir im ganz starken Einfluss der weiblich-kosmischen Energie, die durch uns fliessen will und auf manche Blockade hinweist, die unter Venus im harmonischen Winkel mit Neptun (Wahrheit) geheilt werden kann. Dieser wunderbare, auch transformierende Energieeinfluss begleitet uns die Rauhnächte (25.12.-6.1.19) hindurch und wird wertvolle Einsichten und Erkenntnisse bescheren, aber auch Versöhnungen mit sich selbst, seinem Schicksal und anderen Menschen. Eine wirklich magische und geheimnisvolle Zeit erwartet uns, die uns einlädt, die wirklich weibliche Energie, Schönheit, Wildheit und Liebe in sich zu entfalten, die Geburt der eigenen inneren Sonne zu feiern.

Ca. alle  2,5 Jahre haben wir 13 Vollmonde, anstatt zwölf.
Die 13 als sehr weibliche Zahl bricht die stabile und vollkommene Form der Zwölf auf, in der sich nichts mehr bewegen oder entwickeln kann. Eine Transformationszahl. die Zahl der wieder entdeckten, neuen  Weiblichkeit, der weisen Frau, die Zahl der Venus, der Göttin der Liebe und Weiblichkeit

(c) Susanne Glaser, 16.12.18, Pforzheim
Bild: ” DNS Neuausrichtung” von Karin Trott http://www.licht-insel.at

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Heller Schweifstern am Himmel – 46P/Wirtanen am 16.12.18 besonders erdnah

 (c)  Gerald Rhemann, Namibia

Am  16.12.18 wandert der Komet 46P/Wirtanen am erdnächsten Punkt vorbei und kann, je nach freier Sicht des Himmels, (gerade noch) mit seinem langen Schweif mit bloßem Auge bewundert werden.* Dabei befndet er sich zu diesem Zeitpunkt zwischen den Sternhaufen der Plejaden und Hyaden im Wintersternbild Stier, das gegen Mitternacht im Zenit steht. Dieser Bereich des Stieres wird seit altersher als das Goldene Tor der Ekliptik bezeichnet.

Im Altertum wurden Kometen oft unheilvolle Wirkungen nachgesagt, was bedeutet, es standen Veränderungen in irgendeiner Richtung an.

Unheilvolles trägt auch immer einen heilvollen Samen in sich, den es zu erkennen  und kultivieren gilt – was nicht so schwer sein dürfte, da Wirtanen als Botschafter der Jupiterfamilie kommt, wo es um Erkenntnis, Vertrauen und Wachstum geht.

Er beschenkt die Venus, die Göttin der Liebe und Herrscherin des Stierzeichens – mit neuen wichtigen Informationen, die sie integrieren und in ihr Leben einfliessen lassen kann. Venus ihrerseits steht zur Zeit im Skorpion – in der Unterwelt- wo sie sicherlich viel Transformation erfährt, aber auch ihrer Leidenschaftlichkeit, Lebendigkeit und Erotik bewusster wird – von der Raupe zum wunderschönen Schmetterling.

Davon wird die weibliche Energie sehr profitieren, die sich selbst im eigenen Überfluss, Erotik und Schönheit erfahren und erkennen will, mit ihren Potentialen dienend zum Wohle aller und der Heilung der ganzen Welt. Dankbarkeit, Achtsamkeit und volle Präsenz im Hier und jetzt sind die Türöffner.

*Der Komet kann auch die Tage davor bewundert werden, danach wird es von Tag zu Tag schwieriger, weil der zunehmende Mond den Himmel stärker erhellt. Sofern die Wetterverhältnisse mitspielen, braucht es einen dunklen Ort zur Beobachtung. Der Schweif (Koma) des Kometen ist sehr gross (Vollmondgrösse), aber auch “verwaschen und diffus”. Man muss schon genau schauen und sich auf den Himmel einlassen, um fündig zu werden. Ich wünsche uns allen eine freie Sicht und berührende Momente.

(c) Susanne Glaser, Pforzheim, den 9.12.18

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Neue Welten betreten – Neumond im Schützen am 7.12.18

 

Eine diffuse, nicht so einfach greifbare Spannung liegt in der Luft, die einerseits  Auftrieb gibt, Visionen und Träume umzusetzen, andererseits aber auch Unklarheiten, Chaos und Verunsicherung auf den Plan bringt.

Die Sonne im Schützen in Spannung mit Mars/Neptun in Fische öffnet ein Tor in eine höhere Bewusstseinsebene, wo Visionen von Intuition und Vertrauen in die Richtigkeit des Weges genährt werden  und  einen kosmischen Segen zur Umsetzung erhalten. Die Herausforderung der Spannung besteht darin, das Tor zu finden, sich selbst und seiner Intuition, die aus dem Herzen kommt, zu vertrauen und entsprechend zu handeln.

Es ist eine Gratwanderung, denn die Spannung  der Gestirne kann unseren Blick erheblich vernebeln und geneigt machen, Luftschlösser zu bauen, nebulösen Sehn-Süchten  blind zu folgen oder sich täuschen zu lassen, was die Ursache weiterer Ent-Täuschungen sein wird.

Die Schützenenergie ist feurig, ungeduldig, sie will vorwärts und hat mit den laufenden Konstellationen in ihrer Begeisterung weniger Gespür für die seelische Komponente. Deswegen ist es wichtig, sich immer wieder mit sich selbst rückzuverbinden, um in der Klarheit zu bleiben. In der Klarheit lassen sich die starken Energien dann auch gut bündeln, um in`s Schwarze zu treffen. In der Unklarheit bleiben die Energien zersplittert, verunsichernd und eher chaotisch.

Die Spannung, die wir gerade am Himmel haben, ist ein Vorgeschmack auf das Jupiter- Neptunquadrat, das zum Ende des Jahres das Zepter für diese diffuse Energie, die im Hintergrund wirkt, bis zum Spätsommer 2019 übernimmt. Ein bewusstseinserweiternder Aspekt, wo wir das Tor zu einer neuen Bewusstseinsebene durchschreiten können. Es liegt an unserer Wahl, durchzugehen, auf unsere Intuition und gemachte Erkenntnisse zu vertrauen und danach zu handeln oder aber auch in der alten Welt stecken zu bleiben.

Der Neumond im Schützezeichen am 7.12.18, um 8.20 Uhr aktiviert den starken Impuls, neue Welten zu betreten.

Am 7.12.18 wird Merkur am Ende des Skorpions stehend, wieder direktläufig und lädt nach einer Phase der tieferen Reflexion ein, Gesprächsfäden wieder aufzunehmen; Mut zu Wahrhaftigkeit zu haben, nicht mehr um Antworten oder Fragen herum zu ducksen oder sich in Schweigen zu hüllen. Das kann auch Familienthemen betreffen, die durch Wahrhaftigkeit wieder in die richtige – die Kosmische Ordnung – kommen,  die uns alle in tiefer Liebe verbindet. Verzeihung und Vergebung sind die natürlichen Heilmittel. Wenn wir nicht verzeihen können, trennen wir uns selbst von der Liebe und dem Fluss des Lebens ab und leiden auf einer körperlichen Ebene entsprechend.

Wahrheit kann weh tun und manchmal richtig wütend machen, aber sie löst heilsame Prozesse aus, die unterstützen, in sich selbst gegründet zu sein, innerlich berührbar zu werden, seine eigene Grösse und Potentiale zu entdecken.

Venus, die  Göttin der Liebe, wandert bis zum 7.1.19 durch das Skorpionzeichen. Die elektrisierenden Impulse von Uranus, die der Befreiung der weiblichen Energie und einengenden Beziehungsstrukturen dienen, können langsam eine noch nie da gewesene Berührung und inneres Feuer wachrufen (geht auch ohne Gegenüber). Die Transformationsprozesse, sofern wir sie annehmen, machen unseren Körper viel empfindungsfähiger und berührbarer – das Eis beginnt zu schmelzen – sodass sich doch einige in der Erfahrung des heiligen Paares und des heiligen Feuers der Sexualität in tiefer Erfüllung wiederfinden können oder auf dem besten Wege dazu sind.

(c) Susanne Glaser, Pforzheim, den 3.12.18

Bild: Schütze von Helga Albrecht (c) chironverlag

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Bewegende und turbulente Zeiten – Vollmond im Zwilling am 23.11.18

 

In einer Liebesbeziehung ist jeder Kompromiss faul, weil sich beide verbiegen müssen. Diese Botschaft vermittelt unter anderem die Venus, die Göttin der Liebe, im Waagezeichen, die am  16.11.18 wieder direktläufig wurde. Die Waage ist ein Luftzeichen, das die geistige Form der Liebe beschreibt. Über die Luft sind wir alle miteinander verbunden. Das Herzchakra wird traditionell  dem Luftelement zugeordnet.

Wir sind immer noch im Einfluss der starken transformierenden Energien des Skorpions. Eine Energie, die uns Tiefe verleiht, hin zu unseren Wurzeln. Hier liegt die Verbindung, das Eingebettetsein im Kreise unserer Ahnen, aus denen wir hervorgegangen sind. In dieser geheimnisvollen, mystischen Zeit können wir ganz viel Regeneration erfahren, wenn wir bereit sind, das loszulassen, was uns nicht mehr entspricht. Frieden zu schaffen, wo Krieg, Verurteilung und Ausgrenzung uns trennen, und zwar uns selbst von einem glücklichen und erfüllten Leben.

Viele (chronische) Krankheiten sind auch Ausdruck des inneren Krieges, wo wir nicht bereit sind, Frieden zu schliessen und in die wirkliche Verzeihung zu gehen. Mit den starken Energien, können wir das Übel an der Wurzel herausziehen, die uns immer wiederkehrende, ungute Erfahrungen in verschiedenen Gewändern bringt. Eine Zeit Abschied zu nehmen, um Raum für neue Erfahrungen zu schaffen, sich zu öffnen.

Empfangen ist Ausdruck der urweiblichen Energie, die in Ihrem Schoss weiss, wann die Zeit zum Abschiednehmen gekommen ist, und darauf vertraut, dass Neues, Lebendiges und Fruchtbares in ihr Leben Einzug halten wird. Sie weiss auch, dass Loslassen von Schmerz begleitet ist, den sie annimmt und heilt. Der Schmerz öffnet die Weiblichkeit, ihren Schoss, der im Fischezeitalter vereist ist, wie die Pole der Erde. Auch bei uns Menschen ist der weibliche und männliche Pol – als kosmische Grundenergie – vereist, was bedeutet, es liegt an jedem Einzelnen von uns, das Eis und die Erstarrung in uns zum Schmelzen zu bringen, damit die Wasser des Lebens wirklich fliessen und das heilige Feuer der Sexualität und tiefgegründete Lebenslust, Feuer und Magie erfahren können, die heilsam in alle Lebensbereiche wirkt.

So blüht die Weibliche Energie auf, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und geistig. Sie strahlt, sie fliesst über. Ein Wandlungsprozess, der immer wieder eneut lebendige, berührende und prickelnde Erfahrungen in ihr Leben bringt. Die weibliche Energie läuft zyklisch: ein Werden und Vergehen, nichts bleibt so, wie es ist, alles ist immer in Bewegung. Stillstand und fixe Strukturen sind der Tod.

Unser konditioniertes Denken erkennt die Verbundenheit allen Seins nicht, es sieht sich abgetrennt davon. Für ein neues Verständnis und wichtige Erkenntnisse verhilft die nächsten 3 Wochen Merkur – der kleine Götterbote-  der einen Rückwärtsgang einlegt und uns animiert, das eigene Denken und Überzeugungen zu hinterfragen, ob es sinnvoll und bereichernd ist, oder kleinkariert, ängstlich und eng.

Merkur wird von den hochschwingenden Energien des Neptuns (höheres Liebesprinzip) begleitet. Das kann Auslöser für viele Unklarheiten, aber auch Missverständnisse und Täuschungen sein. Trotzdem sensibilisieren die Energien unsere Wahrnehmung für viele Zwischentöne und feinste Energieschwingungen, die uns neue geistige Horizonte öffnen können.

Am 22.11.18 wandert die Sonne in das Schützezeichen und die laufenden Prozesse finden mit dem Vollmond am 23.11.18, um 6.39 Uhr im Zeichen Zwilling  einen spannungsgeladenen Höhe- und Wendepunkt, der unser Denken thematisiert – die beiden Seelen in unserer Brust, oder im Kopf, die beiden Hirnhälften. 

Unser Denken ist der Dreh- und Angelpunkt für unsere Schicksalsgestaltung. Solange unser Denken, die konditionierten Denk-Schablonen wieder und wieder abspult, bleiben wir regelrecht in der Dualität stecken – der Dualität von Gut und Böse, die uns die Schieflage und Trennung gebracht hat, in der wir uns verbiegen, um Ansprüchen gerecht zu werden.

Wir wollen natürlich gut und liebenswert sein,  und die andere Seite schieben wir in den Körper, der mit Beeinträchtigungen und Krankheiten reagiert, schwierigem Schicksal oder als Projektion auf andere Menschen, Partner, Eltern, Nachbarn, Arbeitskollegen, Länder, Kulturen, etc.

Im universalen Denken findet keine Identifikation mit Gut oder  Böse statt, keine Einseitigkeit, keine Schieflage, sondern in Kooperation von Herz und Verstand oder aufgrund von Intuition wird das gedacht und vor allem gemacht, was Situationen wirklich brauchen, um aus der Schieflage herauswachsen zu können, um in Frieden und Balance zu kommen.

 

(c) Susanne Glaser, Pforzheim, den 16.11.18
Bild: Gemini- Zwillingszeichen – Jake Baddeley

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Die Zeichen stehen auf Wechsel und Bewegung – Neumond im Skorpion am 7.11.18

 

Am 6.11.18 läuft Uranus (Freiheit)  wieder zurück in´s Widderzeichen. Den ganzen November über elektrisiert er mit seiner hochschwingenden Energie die Venus mit einem Freiheitsbedürfnis, kann sie  unberechenbar machen, weil sie ihrer Abhängigkeiten und Verstrickungen gewahr wird, die sie klein machen und lähmen.

 Die beiden Planeten können vergangene Versäumnisse aufzeigen, wo man nicht nach seinen Impulsen gehandelt hat, sich selbst nicht treu war oder aber kopflos alles über den Haufen geworfen hat. Das betrifft alle Beziehungen, auch geschäftliche.

Eine Zeit der  Kurskorrektur; zumindest sich bewusst zu werden, was man will und was nicht. Zu erkennen, wo man sich selbst im Wege steht, es aber anderen vorwirft. Uranus im Widder schenkt den Mut, Neuland zu betreten, kann aber auch dazu verleiten, ungeduldig vorzupreschen oder die Flucht nach vorne zu wählen, in der Hoffnung, schwierige Situationen hinter sich lassen zu können. Darauf liegt kein Segen. Im Annehmen beginnt sich das Schwierige aufzulösen und öffnet uns Tür und Tor für neue erfüllendere Erfahrungen.

Am 7.11.18 wechselt der aufsteigende Mondknoten* für anderthalb Jahre ins Krebszeichen, was im laufenden Jahr der Venus, die Hinwendung und die Entfaltung der weiblich-schöpferischen Energie weiter unterstreicht. Das Wasserelement weicht  verhärtete, gefühllose und erstarrte Strukturen  (absteigender Mondknoten im Steinbock) in uns und um uns herum auf , damit geistig-kosmische Entwicklungsimpulse auf fruchtbaren Boden fallen können, die nicht nur uns selbst, sondern dem Wohl aller dienen.

Ich erbaue ein erleuchtetes Haus, um darin zu wohnen,

lautet ein altes Mantra für das Krebszeichen. Die Überwindung der Vergangenheit, kindlicher Erlebnisse, Traumata und Ängste öffnet das Tor zur Quelle allen Seins. Jede Zelle unseres Körpers beginnt höher zu schwingen, was uns eine  wunderschöne Ausstrahlung, Gesundheit und Lebensfreude schenkt – berührende Verbindungen, ekstatische Liebe und ein gutes Händchen für alles. Wir beginnen unsere Potentiale dienend für eine bessere Welt, die auf Liebe und Wertschätzung aller Lebewesen gründet, zu teilen.

Der Eintritt des Drachenkopfes in den Krebs wird von einem sehr heilsamen Trigon mit Jupiter gerade noch im Skorpionzeichen und Chiron in Fische begleitet. Wir werden mit dieser kosmischen Heils- und Bewusstseinsenergie gesegnet, sobald wir bereit sind, wirklich ehrlich zu sein und uns versöhnlich und verzeihend zu zeigen – mit sich selbst und seinem Schicksal in Frieden zu kommen. Diesen Samen trägt der Mondknoten bei seinem Durchlauf durch Krebs/ Steinbock mit sich und es liegt an uns, ob der Same zum Blühen kommen kann – die Weiblichkeit in all ihrer Schönheit und Wildheit strahlen und glänzen kann. Und Männer mehr Zugang zu ihren wirklichen Herzgefühlen finden.

Der Neumond im Zeichen Skorpion am 7.11.18, um 17.02 Uhr hat transformierende, magische und geheimnisvolle Energien, die uns den Blick fürs Wesentliche öffnen können. Die tiefgreifenden Energien, schärfen das Bewusstsein, was verbraucht ist und losgelassen werden will. Der Neumond sensiblisiert  auch dafür, seinen Alttag bewusster und liebevoller zu gestalten – in einem wirklichen Austausch oder Verbindung mit anderen – von Herz zu Herz – oder dem, was man tut – mit Liebe und Hingabe.

Am 8.11.18 wechselt Jupiter für ca. ein Jahr in das Schützezeichen, seinem Domizil. Alle 12 Jahre kommt er dorthin zurück. Jupiter bringt Wachstum und Expansion in geistigen Dingen und beschreibt das innere Licht der Erkenntnis. Es geht um das geistige Feuer, das uns beflügelt, dem als richtig Erkannten, auch zu folgen. Folgen ist der falsche Ausdruck, denn der Schütze hat Pfeil und Bogen, kann das Gewünschte erschauen, und schießt in höchster Konzentration und im Einklang von Herz und Verstand seinen Pfeil. Er weiss intuitiv, dass das Erschaute, aufgrund der Resonanz früher oder später in sein Leben kommen wird. Was zu tun bleibt, ist den richtigen Rahmen für das Geschaute Tag für Tag zu kultivieren. Jeder trägt einen Schützeanteil in sich, nicht nur der Schützgeborene.

Jupiter kann auch überheblich und rechthaberisch daher kommen, kann in der Illusion leben, dass nur seine Meinung, seine Religion, seine Überzeugung die Richtige sei.

Jupiter hat wie der Mondknoten auch, bei seinem Eintritt in das Schützezeichen das schöne Trigon, mit Chiron in Fische und dem Drachenkopf* in Krebs. Ein segensvoller Aspekt, denn das Feuer des Schützen kann bei einfühlsamer Handhabung das Wasser  von Fische und Krebs wärmen. Das geistige Feuer entfacht Begeisterung auf der Gefühlsebene. Im ungünstigen Fall können die Energien hochkochen. Es kann explosiv werden, krachend, fauchend, zischend und laut. Vor allem dann, wenn man in der Illusion lebt, recht zu haben und beginnt, zu urteilen, zu verurteilen und zu richten. Das kann auch sehr schwierige und verletzende Situationen kreieren. Wichtig ist, anderen  Zuhören zu lernen, ohne  zu richten oder  zu (ver)urteilen. Jeder hat so seine Überzeugungen und mit verschiedenen Meinungen können wir auch wachsen, weil wir neue geistige Nahrung zur Auseinandersetzung bekommen, um Themen aus verschiedenen Blickwinkeln ganzheitlicher verstehen zu lernen.

(c) Susanne Glaser, 4.11.18, Pforzheim

Bild: Göttin Jedaya von Sonja Ziemann  Göttinzauber

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*Mondknoten: Astronomisch sind die Mondknoten die beiden Schnittpunkte der Mond- und Sonnenlaufbahn um Mutter Erde, mit denen seit altersher die Finsternisse berechnet werden. In verschiedenen Kulturen  wird der absteigende Mondknoten als Drachenschwanz  und der aufsteigende als Drachenkopf* bezeichnet. Die individuelle und kollektive Aufgabe ist es, die Herausforderungen des Drachenkopfes anzunehmen, um einen Entwicklungsschritt in Richtung Ganzheit zu erleben Die Essenz des Wachstums liegt im Ausgleich beider Pole ( Kopf und Schwanz) mitten im Herzen des Drachens. Alle 18 Jahre steht die Achse in den gleichen Zeichen, sodass man sich auch Gedanken dazu machen kann, was vor ca. 18 Jahren aktuell war.

 

 

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Beziehungen, die unter die Haut gehen – Vollmond in Stier am 24.10.18

 

Seit über 70 Jahren haben wir einen Vollmond im Stier, der mit Uranus, in Konjunktion am Himmel steht, und für unberechenbare, explosive und befreiende Erfahrungen sorgen kann. Saturn begünstigt neue Ideen, Intuitionen und Erkenntnisse harmonisch umzusetzen, ohne alles gleich ganz in Frage zu stellen.

Da Saturn auch für das Schick-sal steht, liegt es an uns und unserer bisherigen Lebensbemeisterung, wie wir die starken Energien erleben. Wenn wir gute Verdränger sind, klopft das Schicksal entsprechend stark an unserer Tür. Es lädt uns ein, Altlasten anzunehmen, damit die neue schöpferische Qualität sich entfalten  kann. In jedem Unglück liegt auch ein Same des  Glücks, den es zu entdecken und zu kultivieren gilt. Sind wir im Fluss des Lebens, können wir tolle, berührende und knisternde Erfahrungen machen. Wir werden die Zeit als erneuernd, tragend und spannend empfinden oder auch, mal so und mal so.

Uranus bringt Unruhe, Kreativität und viel frischen Wind in fixe Strukturen und Denkmuster, die lange konditioniert und programmiert, nicht nur unsere erotischen Liebesverbindungen bestimm(t)en. Wie Bioroboter spulen wir unsere Programme ab und empfinden uns nicht selten als Opfer, trennen uns selbst vom Fluss des Lebens ab und warten auf eine Gerechtigkeit von “oben”, die in dieser Form nicht kommen wird.

Die Phase bis nächstes Frühjahr, kann man eher als Versuche auf einer Spielwiese ansehen, die wichtig sind, um herauszufiltern, was uns wirklich lebendig macht, und was nicht. Nicht nur diese Phase ist eine Spielwiese: unser ganzes Leben ist ein Spielwiese, wo es darum geht, sich auszuprobieren, sich zu erfahren und zu wachsen. Sich vom Niederen (Unbewusstheit) zum Höheren (Bewusstheit)  zu entwickeln, zu wachsen: spielerisch und mit Leichtigkeit. Vielleicht nehmen wir viele Dinge zu ernst, und das zieht runter, macht schwer und nicht selten handlungsunfähig.

Uranus wandert noch einmal ab dem 6.11.18 – 7.1.19 in`s Widderzeichen, und zeigt sich dort deutlich rebellischer und revolutionärer. Mars ist der Herrscher des Widders und damit geht es mehr um die männliche Energie. Er gibt uns genügend Impulse, sich aktiv zu befreien, schlaff machende Komfortzonen, Ängste und einengende Muster zu überwinden, um neue Wege einzuschlagen; auch wenn sie Neuland sind und wir keine Ahnung haben, wie sich der Weg entwickeln wird. Dem Leben und sich selbst vertrauen, heisst hier die Losung. Ab dem 7.3.19  besucht Uranus, der Gott des Himmels, wieder das Stierzeichen – Mutter Erde – und bleibt dort bis 2025.

Das ist eine ganz wichtige Phase zur weiteren Entfaltung und Heilung der weiblichen Energie, der natürlichen Weiblichkeit schlechthin und einer zutiefst erfüllenden Erotik und Sinnlichkeit, die wiederum Kreativität und viele Inspirationen im Gepäck hat.  Und gerade Liebesbeziehungen, die uns zum Himmel wachsen lassen können, erschüttern eben auch gleichzeitig unsere Wurzeln und (Sicherheits)vorstellungen, zeigen uns auf, was im Unfrieden  in uns liegt.

Und genau da, beginnen wir unsere “kindlichen” Dramen abzuspulen, mit Schuldzuweisungen, Verurteilungen, Ausgrenzungen, Trotz, Abwertungen und “Sandwerfen”. Wir sind blind zu erkennen, dass wir uns selbst, unserem schöpferischen, lebendigen Ausdruck und unserer Gesundheit schaden. Statt seinen Schmerz, Enttäuschung und Wut  im Rückzug anzunehmen und zu heilen, wenden wir uns gegen das Schicksal und ziehen dabei den Kürzeren, weil wir innerlich verbittern. Und häufig anderen  im Aussen etwas ganz anderes vorspielen – unsere Masken halt, die wir aufziehen und nicht authentisch sind.

Unser Körper kann nicht lügen. Seine Ausstrahlung spricht die Wahrheit.  Weibliche Energie und Schönheit kann nicht fliessen, wenn wir hinter der Fassade aufgrund unserer Erfahrungen schmollen und grollen.

Der Stier ist Ausdruck der weiblichen Fülle und des Überflusses im Frühjahr. Unser weiblicher Körper kann genauso überfliessend sein, wenn alte Blockaden gelöst und geheilt werden; wenn die (Deine) Liebe jede Zelle Deines Körpers in die richtige Schwingung versetzt und nährt.  Dann kann die Energie überfliessen und sich unsere Schönheit, Anmut, aber auch Wildheit offenbaren. Dazu braucht es auch die Erotik und Sexualität – Sie ist unsere Grundlebensenergie, aus der unser Körper hervorgeht. Unsere wahre Spiritualität entfaltet sich aus dem Wurzelchakra – aus der Erdung heraus. Unser Körper ist das Tor zur Spiritualität und zum Kosmos, die direkte Verbindung. Unser Körper ist Ausdruck der Schöpfung. Er ist unsere Rückverbindung! Er ist das Zuhause, die Wohnung, der heilige Tempel Deines Geistes.

Sexualität mit dem richtigen Gegenüber bringt die verzaubernde, magnetisierende und tief berührende, heilsame Verbindung der Erde und des Himmels, sprich: weiblicher und männlicher Energie. Sie läutert und verbrennt alles in ihrem heiligen Feuer, was verbraucht ist und geheilt werden will. Der weibliche Schoß öffnet sich erst beim richtigen Gegenüber, erst dann kann die Liebe wirklich richtig fliessen und beide zutiefst erfüllen. Das ist ein göttliches Geschenk, das achtsam kultiviert werden will. Diese Liebe kann nicht in eine Form gegossen werden, sondern die Liebe wird den weiteren Verlauf lenken. Tief berührte Liebespaare wissen um das göttliche wertvolle Geschenk, das Ihnen zuteil wurde, auch wenn sie manchmal aus Angst vor Schmerz, Wut, Enttäuschung oder tiefen Berührtsein wegrennen, um früher oder später doch zurückzukommen.

Wir brauchen die weibliche Energie, die jede Frau aber auch jeder Mann in dieser Zeit entfalten kann, um eine neue lebensbejahende und wertschätzende Ordnung für die Welt mit all ihren Lebewesen zu gestalten. 

Wir sind kosmisch gesehen in einer Phase, der Bereinigung und Erneuerung. Viele Altlasten holen uns förmlich ein, was die grosse Chance beinhaltet, mit sich und seinen gemachten Erfahrungen in Frieden zu kommen. Wir werden zu einem erwachsenen Menschen, der die Verantwortung für sich übernommen und seine Rückverbindung im Körper, an die Natur und den Kosmos gefunden hat  Wir erblühen wie eine schöne Blume und verströmen unseren Duft und Liebe, wenn wir wieder im Herzschlag des Kosmos und Mutter Erde schwingen. Wir dienen dann intuitiv mit all unseren Potentialen der Schöpfung mit all ihren Lebewesen in Liebe, Dankbarkeit und Respekt.

Aus dem paradiesischen Erleben werden wir sicherlich immer wieder heraus fallen, weil sich eine Blockade in unserem Körper zeigt, die der Hinwendung und Heilung bedarf.

Für Frauen ist es so wichtig, ihren Körper liebevoll und wertschätzend anzunehmen und zu entdecken, dass wir vor allem auch die wunderschönen und berührenden Erfahrungen nur mit unserem Körper und unserer Sinnlichkeit spüren und fühlen können.  Haben wir keinen Bezug zu ihm, darbt er vor sich hin und wir fühlen uns einsam und abgetrennt – nicht liebenswert, weil wir uns selbst nicht lieben und annehmen.

  • Schwingt Dein Körper in Liebe?
  • Ist er ein ungeliebtes, nicht beachtetes “Kind”?
  • Nörgelst Du oft an ihm herum?
  • Bist Du ihm dankbar?
  • Empfindest Du ihn als Tempel, als heiligen Ort?

Die Sonne und die rückläufige Venus im Skorpion öffnen die Vorhänge zur Anderswelt und den Ahnen. Für die weibliche Energie sind die Ahnenfrauen so wichtig, denn sie stärken Dir den Rücken, geben Dir Kraft und Mut Deinen ganz individuellen Weg zu gehen, Deine Weiblichkeit ganz zu enfalten. Wenn wir uns an den Film Avatar erinnern, haben wir ein “Volk” gesehen, das eine sehr lebendige Verbindung zur Natur und seinen Ahnen hat, was ihnen letztendlich auch die Kraft gab,  die ” herzlosen Kräfte”, die auf Zerstörung aus Profitgier abzielten, zu besiegen.

Eine liebvolle, wertschätzende Beziehung zu sich selbst, eingebettet im Kreise der Ahnen, öffnet das Tor zu Beziehungen, die wirklich unter die Haut gehen und Dich berühren. Dazu lädt der Vollmond am 24.10.2018, um 18.45 Uhr ein.

Jupiter und Chiron bringen einen segensvollen Aspekt in die Zeitqualität. Beide zeigen uns auf, dass Wahrheit heilt, befreit und blockierte Energien wieder in Fluss bringt. Das können nach der Vollmondzeit ehrliche Gespräche bewirken, bei denen man sich versöhnlich, verständnisvoll, mitfühlend und verzeihend zeigt. Das kann regelrecht Wunder bewirken und Herzen öffnen.

(c) Susanne Glaser, 21.10.2018, Pfozheim

Bild: “In Love”  Ines Honfi.com

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Venus im Skorpion rückläufig – Neumond in Waage am 9.10.18

 

Venus, die Göttin der Liebe durchwandert rückläufig vom  5.10. bis zum 17.11.18 die Unterwelt – den Hades -, um in der Tiefe Harmonie und Ordnung zu schaffen, damit sie ihre Weiblichkeit, Eros und Schönheit  aus der Tiefe heraus offenbaren und fliessen lassen kann.

Die stark transformatorischen Kräfte zeigen uns auf, wo wir in unguten Abhängigkeiten stecken, schädliche Bindungen und faule Kompromisse, Verträge oder Abmachungen eingegangen sind, die uns nicht mehr gut tun, vielleicht nie gut getan haben und unseren freien authentischen Ausdruck einschränken, blockieren und untergraben oder uns überhaupt nicht berühren. Das gilt auch für berufliche Verbindungen.

Vielleicht tauchen auch Beziehungspartner aus der Vergangenheit auf, wo noch etwas offensteht oder nicht angenommen wurde. Genauso können sich karmische Verbindungen zeigen und Trauer um schmerzliche Erfahrungen. Tief berührende, ekstatische und unter die Haut gehende Erlebnisse können als Erinnerung unseren Körper durchwärmen und die Sehnsucht nach mehr , nach Leidenschaftlichkeit und Tiefe, die durch und durch geht, schenken. Im Alltag geht diese Qualität, die uns Kraft und Vitalität gibt, oft verloren.

Wir sind Riesen, denen man eingeredet hat, dass sie Zwerge sind.
Robert Anton Wilson (Bestsellerautor, Philosoph)

Venus in der Unterwelt gleicht der Suche nach der Wahrheit, in unseren tiefsten Tiefen, wo unsere tatsächlichen Motivationen liegen, wo wir uns nichts mehr schön reden, sondern das spüren und fühlen können, was wirklich ist. Das ist die Basis und vor allem die grosse Chance, um Beziehungen auf eine neue Umlaufbahn zu schicken, wo wir den Anderen nicht mehr brauchen, abhängig und bedürftig sind oder als Erfüllungsgehilfen benutzen. Beziehungen und Begegnungen auf gleicher Augenhöhe kultivieren in tiefer Wertschätzung und Respekt, dem anderen Gegenüber.

An der Wurzel wird auch die wahre Weiblichkeit geboren – auch am Sexus materiell sichtbar – hier findet sie ihre Geborgenheit in sich selbst, durch die Rückverbindung an die Ahnen, Mutter Erde und den Kosmos, an die Wasser des Lebens. Sprich: sich eingebettet fühlen und freie Entscheidungen treffen können, die dem Wohl aller Lebewesen und des ganzen Planeten dienen.

Bei Skorpion wird auch das Thema Kontrolle thematisiert. Die Angst vor Kontrollverlust. Erst wenn wir bereit sind die Kontrolle aufzugeben, entfaltet sich die weibliche Energie und Schönheit. Die Bereitschaft sich wirklich einzulassen, einzutauchen in die Liebe, Magie und Ekstase und sich durch und durch berühren zulassen. Bei Venus im Skorpion geht es an´s Eingemachte, es geht nicht darum die Raupe zu perfektionieren, sondern den symbolischen Tod der Raupe anzunehmen, um als wunderschöner Schmetterling leicht und neugierig die Schönheit und das Geheimnisvolle zu entdecken.

  • Wie gehst Du mit dem Thema Kontrolle um?
  • Kannst Du dem Leben vertrauen?

Mars tanzt mit Lilith, die der natürlichen weiblichen Urenergie entspricht, noch immer am absteigenden Mondknoten herum und lädt ein, falsche Ideologien über Bord zu werfen, um sich dem hinzuwenden, was Deine in Dir liegenden Schöpferkräfte ausgedrücken wollen – Herzentscheidungen zu treffen. Die Energien können eine gewissen Kampfgeist, ein inneres Gerangel und Hin-und Her auslösen oder einfach auch nur Erschöpfung, Überforderung und Müdigkeit.

Pluto wurde am 2.10.18 wieder direktläufig und kann damit Bewegung in Themen bringen, die sich bereits schon Anfang oder im Frühjahr des Jahres zeigten. Der Neumond im Waagezeichen am 9.10.18, um 5.47 Uhr, lädt auch in diesem Fall dazu ein, nun die ersten wichtigen Schritte zu machen oder Entscheidungen zu fällen, auch wenn es nicht so leicht ist. Vielleicht geht es darum, sich aus Abhängigkeiten zu befreien und den Mut zu entwickeln, den als richtig erkannten Weg zu gehen.

Die Energien sind heftig und stark und können auch zu zwanghaftem Verhalten geneigt machen, wo man versucht, sich mit aller Macht an Dingen festzuhalten, die bereits schon lange leblos sind. Machtgerangel und Machtkämpfe.

Alles in Allem unterstützen die Energien, in die Lebendigkeit und Freude am Dasein zu kommen, auch wenn sich hie und da ein Abschiedsschmerz meldet. Der gehört einfach dazu und öffnet unser Herz für mehr Reichtum und Fülle.

 

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse

 (c) Susanne Glaser, 4.10.2018, Pforzheim
Bild: ” Die Geburt der Venus” (anno 1485) von Sandro Botticelli

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Verletzte Weiblichkeit & verletzte Männlichkeit – Vollmond im Widder am 25.9.18

 

In diesem grossen Erfahrungs-Zyklus ist die Männlichkeit, genauso verletzt, entwürdigt und verbogen worden, wie die Weiblichkeit. Macht, Kontrolle, Herrschaft, Mißbrauch und Aggression haben wenig mit innerer Fülle zu tun, sondern sind eine Verschiebung der inneren Ohnmacht, Herz- und Hilflosigkeit. 

All die emotionalen Turbulenzen, körperlichen Disharmonien und der Schmerz, die in uns verstärkt wachgerufen werden, dienen der Heilung und der Ganzheit – dem Aufwachprozess in ein erfülltes und berührendes Leben, im Einklang mit der natürlichen, kosmischen Ordnung.

Die Opferhaltung, Schuldzuweisungen, Ängste und mit seinem Schicksal zu hadern, sind Ausdruck des dunklen Fischezeitalters, das uns die Trennung von der schöpferischen Quelle suggerierte; wir haben vergessen, dass wir selbst ein schöpferischer Ausdruck der Quelle sind, und viele Inspirationen hätten, gute Lösungen zu finden.

Eine grosse Täuschung mit weitreichenden Konsequenzen und sehr schmerzlichen Erfahrungen, die uns alle berühren und unser Sein mehr oder weniger modifizieren, solange, bis wir das Licht der Erkenntnis in uns wahrnehmen, unsere wirkliche göttliche Essenz fühlen lernen und ehrlich und authentisch werden; wir die eigene Würde in uns entdecken und auch gleichzeitig die im Gegenüber; Frieden mit uns selbst schliessen und mit anderen, die wir vermeintlich als die Verursacher vieler Verletzungen verurteilen und ausklammern. Das braucht Mitgefühl, Verständnis, aber auch das Wissen um die Erfahrungswelten der grösseren Zyklen.

Der Vollmond im Zeichen Widder am 25.9.18, um 4.52 Uhr bringt genau das Thema mit im Gepäck. Es geht um Würde, um ehrliche Gespräche und um unseren Schmerz, der immer dann wachgeküsst wird, wenn sich Erwartungen nicht erfüllen, wenn wir uns selbst getäuscht und/oder in einer Scheinharmonie selbst verloren haben und uns das Schicksal wachrütteln will – das greift in alle Lebensbereiche ein, weil wir selbst die Ursache unserer Themen und Erfahrungen sind, die im Aussen scheinbar auf uns zukommen. Wir gehen in Resonanz zu Erfahrungen!

Der Schmerz bricht die Verhärtungen in uns auf, derer wir nicht gewahr waren. Im Annehmen und Heilen, werden wir uns unserer ganzen Grösse und Potentiale bewusst, die zum Wohle aller eingesetzt werden wollen – zum Wohle des Planeten mit all seinen Lebewesen.

Je mehr Schmerz wir heilen, je freudvoller können wir Begegnungen erfahren lernen. Das betrifft auch die Sexualität, die ein lebendiger, ekstatischer und überfliessender Ausdruck unseres Körpers und seiner Energienabindung an die Erde und den Kosmos ist- ein Ausdruck der Schöpfung. Neue sinnliche Erfahrungswelten werden geöffnet. Viel Schmerz und Verdrängung verhindern tief berührende, losgelöste und ekstatische Erfahrungen, bis hin zu Desinteresse, Lustlosigkeit und Impotenz.

Neue Liebesverbindungen können entstehen, die auf Würde, Achtung und Wertschätzung gründen. Die Liebesverbindung, die wir zu uns selbst haben, wird sich im Aussen spiegeln und genau die Erfahrung in unser Leben ziehen, die wir genau jetzt für unsere Weiterentwicklung brauchen. Übrigens wählt der Magnetismus und die Erotik- beide aus dem unpersönlichen Bereich, den richtigen Liebespartner aus. Wenn es hier nicht fliesst, fliesst es eben nicht.Und wie oft doktern wir daran herum – vergebliche Liebesmühe. Wir können die Natur mit Viagra und Co manipulieren, werden aber nicht die gleichen tiefen Erfahrung machen, die sich natürlich ergeben würden. Für das heil-ige Feuer der Sexualität bedarf es mehrerer Faktoren, damit das in jedem angelegte Potential tatsächlich erfahren werden kann und jede Zelle des Körpers in die richtige Schwingung bringt.

Verbindungen, denen es an Ehrlickeit und Offenheit mangelt, gehen auseinander oder haben die Chance in die richtige authentische Form gebracht zu werden, auch wenn man ein Gegenüber enttäuschen muss oder selbst der Enttäuschte ist. Ja, wir brauchen Mut zur Veränderung, Mut dem Leben und den Herausforderungen, richtig und segensreich zu antworten und uns nicht von Konventionen steuern zu lassen. Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern seine Ängste überwinden zu lernen- zu bemeistern. Dazu lädt uns Saturn ein.

Verzeihen – auch bei Expartner/innen- löst innere Blockaden, sodass die weibliche Energie ihren Überfluss an Liebe und Schönheit verströmen kann. Das ist ein Verjüngung- und Vitalisierungsprozess, ein Prozess, wo das Leben wieder lustvoll durch die Adern fliesst und wir zutiefst berührt sind und unsere Schönheit, Liebe und Potentiale zum Wohle aller immer mehr entfalten. Und wir begegnen immer öfter Menschen, vielleicht auch Dir, die sich strahlend und selbst-zu-frieden, verjüngt haben, aus sich selbst heraus, in dem sie tiefen Frieden mit sich und ihren Erfahrungen geschlossen haben.

 

Die Einladung

Es interessiert mich nicht, wovon Du Deinen Lebensunterhalt bestreitest.
Ich möchte wissen, wonach Du Dich sehnst und ob Du es wagst,
davon zu träumen, Deine Herzenswünsche zu erfüllen.

Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist.
Ich möchte wissen, ob Du es riskieren wirst,
verrückt vor Liebe zu sein, vernarrt in Deine Träume,
in das Abenteuer, lebendig zu sein.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten in welcher Konstellation zu Deinem Mond stehen.
Ich möchte wissen, ob Du die Mitte Deines Leids berührt hast,
ob Du durch Verrat, den Du im Leben erfahren hast,
aufgebrochen und offen geworden
oder geschrumpft bist und Dich verschlossen hast vor Angst und weiterem Schmerz.

Ich möchte wissen, ob Du dasitzen kannst mit Schmerz
– meinem oder Deinem eigenen –
ohne irgendeine Bewegung der Ausflucht,
ohne den Schmerz zu verbergen, ohne ihn verschwinden zu lassen, ohne ihn festzuhalten.

Ich möchte wissen, ob Du mit Freude da sein kannst
– meiner oder Deiner eigenen –
ob Du mit Wildheit tanzen und zulassen kannst,
daß Ekstase Dich erfüllt bis in die Fingerspitzen und Zehen hinein,
ohne jene Vorsicht, in der du dich in acht nimmst,
realistisch bist und dich an die Begrenzung des Menschendaseins erinnerst.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du mir erzählst, wahr ist.
Ich möchte wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um zu Dir selbst ehrlich zu sein,
ob Du es erträgst, daß Dir deshalb jemand Vorwürfe macht
und Du trotzdem Deine eigene Seele nicht verrätst.
Ich möchte wissen, ob Du treu sein kannst und zuverlässig.

Ich möchte wissen, ob Du Schönheit sehen kannst, auch dann, wenn es nicht jeden Tag schön ist
und ob Du in Deinem Leben einen göttlichen Funken spürst.
Ich möchte wissen, ob Du mit Mißerfolg leben kannst
– mit Deinem und meinem –
und immer noch am Ufer eines Sees stehen und “Ja“ zum Vollmond rufen kannst.

Es interessiert mich nicht, wo Du lebst oder wieviel Geld Du hast.
Ich möchte wissen, ob Du nach einer kummervollen Nacht voller Verzweiflung aufstehen kannst
–ausgelaugt und mit Schmerzen –
und trotzdem tust, was getan werden muß für Deine Kinder oder andere Menschen.

Es interessiert mich nicht, welche Schulausbildung Du hast oder wo und bei wem Du studiert hast.
Ich möchte wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen und nicht zurückschrecken wirst.
Ich möchte wissen, was Dich von innen aufrecht erhält, wenn alles andere wegfällt.

Ich möchte wissen, ob Du mit Dir selbst alleine sein kannst
und ob Du wirklich die Leute magst, mit denen Du Dich in Zeiten der Leere umgibst.

Oriah Mountain Dreamer
Kanadische Schullehrerin

 

(c) Susanne Glaser, 19.09.2018, Pforzheim

Bild: “Der Kuss” (1908) von Gustav Klimt

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