Magie und Zauber der Mondgöttin – Vollmond in Steinbock/Krebs am 05.07.2020

 

Das Mondjahr

Im laufenden Jahr der Regentschaft der Mondin liegt ein intensiver, befreiender und heilsamer Fokus auf der weiblichen Energie, damit sie sich entfalten, überfließen und richtig aufblühen kann – im Bewusstsein, mit allem verbunden zu sein. Die neue Welt, die im dunklen Geburtskanal steckt, braucht die weibliche, wie auch männliche Urkraft, um in gesunder Rückverbindung und Gottvertrauen neue Werte, Aufgaben und Sinnhaftigkeit zu erkennen, die dem Wohl des ganzen Planeten mit all seinen Lebensformen dienen.

Der Kosmos orchestriert dazu vier Mondfinsternisse in 2020, meistens sind es nur zwei. Das ist schon ein würdiges Highlight für das Mondjahr.

Noch eine

Am 05.07.2020 um 6.44 Uhr findet die dritte Halbschattenfinsternis statt. Du kannst die Mondin schwach verhüllt früh morgens untergehen sehen.  Die sehr spannungsgeladenen und längerwelligen Energien wirken stark auf uns,, vor allem auf das Sakralchakra, dem Sitz der inneren Göttin.

Klarheit

Etwas, was im Dunkeln liegt, kann an die Oberfläche gespült werden, um es im Licht der Steinbockmondin anzuschauen und zu klären. Im Steinbock wird uns das Wesen-tliche, die Essenz- viel deutlicher bewusst. Vielleicht will auch in den darauffolgenden Tagen etwas beendet werden, was Dein Wachstum hemmt, was ausgedient hat und Deine Lust und Laune auf einem niedrigem Niveau hält. Vielleicht will auch eine starre und sture Haltung verabschiedet werden, damit die Liebe und das blühende Leben Dich wieder erreichen können.

Quelle

Die weibliche Energie beginnt zu fließen, wenn wir mit unseren Wurzeln – vor allem mit der Mutter und weiblichen Ahnenreihe – in Liebe und Frieden kommen, was nicht bedeutet, dass immer Friede, Freude und Eierkuchen auf der Agenda stehen müssen. Wir brauchen Konflikte und Reibung, um zu einer tieferen Harmonie zu gelangen, um herauszufiltern, was wir wollen und was nicht.

Mutter

Wir sind ein Teil, ein Ausdruck von ihr und der großen mütterlichen Quelle. Wenn wir sie ablehnen oder verurteilen, lehnen wir uns selbst auf einer tiefen Ebene ab. Wir sind unnahbar, nicht berührbar, die Göttin liegt auf  Eis und kann nicht strahlen, kann Dich nicht durch und durch erfüllen. Stattdessen läufst Du mit gestutzten Flügeln mehr oder weniger ängstlich über die wundervolle Erde, und witterst überall Gefahren, vor denen Du Dich schützen musst.

Auftauen

Die Göttin beginnt aufzutauen, wenn das warme Wasser der Quelle wieder frei fließen kann. Wenn kindliche Wut, Zorn, und Verletztheit nicht mehr als Schuldzuweisung und Verurteilung den Zugang zur Quelle blockieren, sondern angenommen, geheilt und vergeben werden. Das löst manche Gefühlsschwankung aus: ein Auf und Ab, ein Hin und Her. 

Neben den starken Spannungen regnet es auch  viel Segen, Liebe und befreiende Energien. Das hilft alte Verhärtungen zu lösen, Gespräche zu suchen, Konflikte neu und vor allem lösungs-orientiert zu reflektieren, neue Wege zu beschreiten, die mehr Sinn und Erfüllung schenken.

Wundersame Dinge

Vielleicht hast Du schon bemerkt, wie viele wundersame Dinge geschehen, wie sich Vieles aufdeckt, wie gute Situationen auf einmal in Dein Leben kommen, neue Gelegenheiten, geniale Inspirationen. Und wenn Du ganz in der Stille bist, kannst du auch spüren, wie getragen und beschützt Du bist – von höheren Kräften wunderbar umgeben. 

Würde

Die Mondin verhilft Dir auch, deinen Alltag erfüllender zu gestalten. Im Autopilot-Modus, wo wir einfach wie ferngesteuert routiniert funktionieren, fühlt sich die Göttin übergangen, nicht gewürdigt. Und wollen wir nicht endlich gewürdigt werden? 

 Lass Deine einzigartige Schönheit leuchten und strahlen, und lasse sie in Dein alltägliches Tun einfliessen, sie ist so kreativ und weise. Damit heilst Du auch dein Umfeld mit. Dein Strahlen dehnt sich aus und lässt auch andere strahlen. 

____________________________ 

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau- liebe sie wirklich

Finde die Eine, die deine Seele berührt, die, die keinen Sinn macht.
Wirf deine Check-Liste weg, lege dein Ohr auf ihr Herz und höre…
Höre die Namen, die Gebete, die Lieder eines jeden lebenden Wesens – der geflügelten, der mit Pelz bewachsenen und der mit Schuppen bedeckten; jedes, das unter der Erde lebt und jedes im Wasser, jedes grüne und blühende, jedes noch nicht geborene und jedes sterbende…
Lass dich von ihren wehmütigen Lobgesängen zurückführen zu der EINEN, die ihnen Leben gab. Wenn du deinen eigenen Namen noch nicht gehört hast, hast du noch nicht lange genug gelauscht.
Wenn deine Augen noch nicht mit Tränen gefüllt sind, wenn du dich ihr noch nicht zu Füssen geworfen hast, dann kennst du die Trauer nicht, sie fast verloren zu haben.

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau 
– EINE Frau über dich selbst hinaus, jenseits von Begehren und Vernunft, jenseits deiner männlichen Präferenz für Jugend, Schönheit und Abwechslung und all deiner oberflächlichen Konzepte von Freiheit.
Wir haben uns selbst so viele Wahlmöglichkeiten gegeben und dabei vergessen, dass die wahrhaftige Befreiung entsteht, indem wir in der Mitte unseres Seelenfeuers stehen und durch die Widerstände gegen die Liebe brennen.
Es gibt nur eine Göttin. 
Schaue in Ihre Augen und sehe – sehe wirklich – ob sie diejenige ist, die dir den Kopf abschlägt. Wenn nicht, geh weiter. Sofort. Verschwende nicht die Zeit mit „Probieren“. Wisse, dass deine Entscheidung nichts mit ihr zu tun hat: denn letztendlich liegt es nicht daran, mit wem, sondern wann wir bereit sind, uns zu ergeben.

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau. 
Liebe sie für’s Leben – jenseits deiner Angst vor dem Tod jenseits deiner Angst, manipuliert zu werden von der Mutter in deinem Kopf. Sag ihr nicht, dass du bereit bist, für sie zu sterben. Sag ihr, dass du bereit bist, mit ihr zu leben, Bäume mit ihr zu pflanzen und diese wachsen zu sehen. Sei ihr Held, indem du ihr sagst, wie wunderschön sie ist in ihrer verletzlichen Erhabenheit, indem du ihr jeden Tag durch deine Bewunderung und Hingabe hilfst, sich daran zu erinnern, dass SIE die Göttin IST

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau 
mit all ihren Gesichtern, durch alle Jahreszeiten und sie wird deine Schizophrenie heilen, deine zerrissenen Gedanken und deine Halbherzigkeit, die deine Seele und deinen Körper getrennt halten – die dich allein sein und immer außerhalb von dir nach jemandem suchen lassen, der dein Leben lebenswert macht. Es wird immer eine andere Frau geben.
Schon bald wird die neue Strahlende zu der alten Langweiligen werden und du wirst wieder rastlos werden, mit Frauen handeln wie mit Autos, die Göttin verkaufen für das neuste Objekt deiner Begierden.
Der Mann braucht nicht noch mehr Wahlmöglichkeiten; was er braucht ist die Frau, den Weg des Weiblichen, den Weg der Geduld und des Mitgefühls,
nicht-suchend, nicht-tuend, an einem Ort atmend und sich sinken lassend in tief verschlungene Wurzeln, die stark genug sind, um die Erde zusammenzuhalten – während sie sich den Zement und den Stahl von der Haut schüttelt.

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau 
– nur EINE Frau
Liebe und beschütze sie, als wäre sie das letzte heilige Gefäss.
Liebe sie durch ihre Angst vor dem Verlassenwerden hindurch. Nein, es ist nicht ihre Wunde alleine, die geheilt werden will. Nein, sie ist nicht schwach in ihrer Verbundenheit.

Wenn du die Welt ändern willst... liebe eine Frau den ganzen Weg hindurch,
solange, bis sie dir glaubt, bis ihre Instinkte, ihre Visionen, ihre Stimme, ihre Kunst, ihre Leidenschaft, ihre Wildheit zu ihr zurückgekommen sind – bis sie eine Kraft von Liebe ist, die mächtiger ist als die politischen Dämonen der Medien, die versuchen, sie zu entwerten und zu zerstören.

Wenn du die Welt ändern willst, lege deine Gründe nieder, deine Gewehre und Protestschilder, lege deinen inneren Krieg nieder, deinen berechtigten Ärger und liebe eine Frau… jenseits all deines Strebens nach Grossartigkeit. Jenseits deiner beharrlichen Suche nach Erleuchtung. 
Der Heilige Gral steht vor dir, wenn du sie nur in deine Arme nehmen würdest und aufhören würdest, jenseits dieser Intimität nach etwas zu suchen!
Was wäre, wenn Frieden nur erinnert werden könnte durch das Herz einer Frau?
Was wäre, wenn die Liebe eines Mannes für eine Frau, der Weg des Weiblichen, der Schlüssel wäre, um IHR Herz zu öffnen?

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau 
bis zu den Tiefen deiner Schatten, bis zu den höchsten Weiten deines Wesens, zurück zu dem Garten, wo ihr euch zuerst getroffen habt,
zum Tor des Regenbogenreiches durch das ihr hindurch geht als Licht, als Einheit, zu dem Punkt an dem es keine Umkehr mehr gibt, zum Ende und dem Beginn einer Neuen Erde.”

Lisa Citore
Autorin der CD Shakti Tantra – Übersetzung von Sarasa Reviol

(c) Susanne Glaser, 29.06.2020, Pforzheim
Bild: Ines Honfi

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Der magische Feuerring- Starker Neumond in Krebs am 21.06.2020

 

Richtungswechsel

Am 20.06.20, um 23.43 erreicht die Sonne, wenn sie in das Zeichen Krebs wandert, ihren nördlichsten Punkt: die Sommersonnenwende. Für unsere Ahnen ein Fest, das voll Lust, Magie und Leidenschaft ekstatisch die Fruchtbarkeit der Muttergöttin “Erde” zelebrierte; daneben auch die erotische Liebe zwischen Frau und Mann, die Hoch-zeit.

Himmel und Erde vereinen 

Sie erlebten sich selbst als schöpferischer Ausdruck dieser Energie. Sie fühlten sich eingebettet in das Ganze, beschützt und geliebt, wissend, dass auf ihrem Weg sich immer wieder Herausforderungen zeigten, an denen sie wachsen konnten, um damit Himmel und Erde in sich selbst zu einen. All das Wissen und die Weisheit darum ruht in uns.

Die Energien helfen dabei, uns zu erinnern: die helfende Hand der heiligen Natur zu nehmen, um sich für die kommenden Umbrüche und Reformen zu wappnen, um Halt zu finden – inneren Halt. Es wird turbulent und noch chaotischer werden. Wenn Du in Deiner Mitte ruhst, kannst Du beobachten, wie lautstark, offenbarend und chaotisch sich die alte Welt verabschiedet.

Nähren

In dieser Zeit sind die Schleier zwischen den verschiedenen (Bewusstseins-)Dimensionen besonders durchscheinend und tauchen uns in Erfahrungen, Berührungen und Erlebnisse ein, die uns die Verbindung mit der Quelle, der weiblich-mütterlichen Quelle allen Seins, fühlen und wahrnehmen lassen – sich seelisch durch Rückverbindung zu nähren.

Die dreizehnte Fee

Das Zeichen Krebs spricht verstärkt die Zusammengehörigkeit, Heimat, Gefühle und Familie an, die unsere Wurzel sind. In unseren Wurzeln haben wie im Märchen, zwölf Feen Potentiale, Begabungen,  und Ressourcen gelegt, während die dreizehnte Fee  für die notwendigen Herausforderungen sorgt, für Krisen, die immer Wachstumschancen sind, die uns erwachen lassen – wie Dornröschen.

Übrigens steckt im Wort erwachsen, wach drinnen. Wenn wir Verantwortung für unser Schicksal, unsere Wurzeln, übernehmen, werden wir geistig- emotional erwachsen, und damit wach – wir erkennen, welches wundervolle Potential in uns steckt, wer wir überhaupt sind, welche Würde, Genialität und Macht in uns ruht. 

Der heil-ige Schoßraum & Eros

Wir Frauen haben über unseren Schoßraum eine direkte Verbindung zur heiligen Quelle. Jede von uns trägt den wundervollen Ausdruck der Erdgöttin in sich, die nach ihrem Erwachen sucht, nach ihrer Wertschätzung und Würde.

Die Liebenden

Das heil-ige Feuer der Sexualität beginnt zu knistern und zu funken, wenn Liebe, Magnetismus und Hingabe, den Mann mit der passenden Frau vereinen. Dann kann auch er sich mit der Quelle allen Seins verbinden. Der Mann braucht die Frau, um sich rückverbinden zu können, und die Frau braucht den Mann, um ihre Weiblichkeit zum Überfließen – zum Strahlen- zu bringen.

Einsamkeit

Die Einsamkeit ist die bittere Medizin, die das Tor zur Quelle öffnet. In dunklen Phasen, an unserem tiefsten Punkt, der für das Krebszeichen im Horoskop steht, lernen wir dem Leben zu vertrauen: es öffnet sich etwas in uns, was einer Gnade entspricht. Man kann es nicht erzwingen, sondern es geschieht durch Annehmen und deiner Bereitschaft, Dir selbst zu begegnen, den Schmerz anzunehmen und nicht  in oberflächliche Aktivitäten und Ablenkungen zu flüchten.

Merkur im Rückwärtsgang

Vom 18.06. bis zum 11.07.20 ist Merkur im Krebs rückläufig und vertieft unser Denken und Fühlen, nimmt vergangene Geschehnisse wieder auf, die noch nicht im Frieden sind. Vielleicht haben wir Stagnationen erschaffen, weil wir nicht bereit waren, über unsere Gefühle und Tun zu reden. Jetzt sind Themen dran, den Mund aufzumachen und zu klären, das Unsagbare, doch zu formulieren, damit Herz und Verstand auf einer Ebene schwingen können, was dem Wohl aller dient. Auch wenn Wahrheit manchmal weht tun kann, so ist sie doch die Grundlage für Vertrauen und Verständnis. 

Mit jedem Schweigen oder gar Lügen bauen wir unsichtbare Mauern auf, mit denen wir uns nicht wirklich erfüllend und berührend begegnen können. Wir spüren die Distanz, die mangelndes Vertrauen bewirkt. 

Der magische Feuerring

Die grosse Besonderheit dieser Sommersonnenwende ist, dass ein paar Stunden später ( 21.06.2020, um 8.41 Uhr) eine ringförmige Sonnenfinsternis zu bewundern ist. Bei uns ist sie nicht sichtbar, wohl aber spürbar. Es ist ein energetisch sehr starker Neumond – ein wirklicher Wendepunkt, der Dich zu Deinen Wurzeln führen will, um aus deiner Wurzelkraft heraus, Dein Leben authentisch, kreativ und seelenvoll zu gestalten. Sonnenfinsternisse werfen ihren Schatten voraus, und wirken auch im Nachhinein noch einige Zeit. Wenn Du weißt, was Du möchtest, dann springe in der Stille mutig durch den gefühlten Feuerring.

Feuer schenkt Begeisterung, Wärme und Handlungskraft, aber es kann auch läutern. Vielleicht will etwas zurückgelassen werden, was Deinem Wachstum nicht mehr dienlich ist.

 Das Leben, das ich selbst gewählt

Ehe ich in dieses Erdenleben kam,
ward mir gezeigt, wie ich es leben würde.

Da war die Kümmernis, da war der Gram,
da war das Elend und die Leidensbürde.

Da war das Laster, das mich packen sollte,
da war der Irrtum, der gefangen nahm.

Da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,
da waren Hass und Hochmut, Stolz und Scham.

Doch da waren auch die Freuden jener Tage,
die voller Licht und schöner Träume sind.

Wo Klage nicht mehr ist und Plage
und überall der Quell der Gaben rinnt.

Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,
die Seligkeit des Losgelösten schenkt,

wo sich der Mensch, der Menschenpein entwunden,
als Auserwählter hoher Geister denkt.

Mir ward gezeigt das Schlechte und das Gute,
mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.

Mir ward gezeigt die Wunde, draus ich blute,
mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.

Und als ich so mein künftig Leben schaute,
da hört ein Wesen ich die Frage tun,

ob ich dies zu leben mich getraute,
denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.

Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme.
>>Dies ist das Leben, das ich leben will!<<

Gab ich zur Antwort mit entschlossner Stimme.
So war’s, als ich ins neue Leben trat

und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
So ward geboren ich in diese Welt.

Ich klage nicht, wenn’s oft mir nicht gefällt,
denn ungeboren hab ich es bejaht.

Hermann Hesse

 

(c) Susanne Glaser, 16.06.2020, Pforzheim
Bild: Lucy Campbell

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Vollmond in Schütze/Zwillinge am 05.06.2020 – der Geist ist aus der Flasche

 

Halbschattenfinsternis

Am 05.06.2020 geht die Mondin um 21.13 Uhr, zur Hälfte leicht verhüllt auf: eine Halbschattenfinsternis, die über die langwelligere Strahlung deutlich stärker auf unseren Körper wirkt, vor allem auf das Sakral-Chakra, das sich eine Handbreit unter dem Bauchnabel  befindet.

Sakralchakra

Im Sakralchakra ruht die Weisheit der urweiblichen Energie – die innere Göttin – , um das heilige Feuer der Sexualität, das durch und durch erfüllt und die weibliche Energie zum Gedeihen, Blühen und Überfliessen bringt. So wie wir es in der wundervollen Natur um uns herum erleben, bewundern und erfahren können.

Sakral bedeutet heilig und geweiht. Durch die Entwertung der Weiblichkeit wurde auch die Sexualität, unsere Köper und das Leben an sich entweiht; Die “Erziehung” der letzten tausend Jahre  erfolgte ziemlich hart und herzlos;  Vorgaben, Vorstellungen und Ansagen wurden der Menschheit übergestülpt, um in einer patriarchal geprägten Welt ordnungsgemäß zu funktionieren; in der die männliche Energie übrigens genauso verbogen wurde, wie die weibliche.

Die sehr spannungsgeladenen Energien öffnen den Zugang zum Heiligtum des Lebens, der Liebe und Hingabe, des ursprünglich authentischen Ausdrucks. Sie laden uns ein, in das Meer der tausend Möglichkeiten einzutauchen, um Erneuerung zu erfahren, um einen neuen Zugang zu sich selbst, dem Leben und vor allem unseren Beziehungen zu finden. Auch die Traumwelt ist mit den hochschwingenden Energien sehr aktiviert. 

Dornröschen wacht auf

Das kann sich auch momentan und in der Folgezeit sehr chaotisch anfühlen – ein Hin und Her, ein Auf und Ab – , wenn Gefühle und Sehnsüchte auftauchen, die bisher im Dornröschen-Schlaf lagen und sich zu Wort melden, wenn Strukturen zusammenbrechen, die einem ein Gefühl von Sicherheit suggerierten. Es kann uns schmerzlich gewahr werden, dass nicht die Liebe, sondern die Suche nach Geborgenheit, Sicherheit, Angst vor dem Alleinsein  und vor allem geliebt-werden wollen die Motivation unseres Beziehungs-Lebens war.

Jetzt steht die Pforte offen, den Weg zu wählen, der mehr Lebensfreude und Lebendigkeit verheißt. Aber es bedarf Deiner Entscheidung. Deiner bewussten Entscheidung, kleinmachende und toxische Dinge aus Deinem Leben zu entfernen.

Geborgenheit

Sich geborgen fühlen ist vor allem für die weibliche Energie essenziell. Die äußere Suche nach Geborgenheit macht uns klein und abhängig und führt immer in eine Scheinwelt, in Beziehungen, die mit Abmachungen und Verträgen letztendlich auf einer Handelsebene stehen, die keinen berühren und erfüllen können. Und letztendlich oft in Enttäuschung und Leid führen: das Ende der Täuschung. 

All die Enttäuschungen bringen die Sandkastenspiele, Kämpfe, Verurteilungen und Schuldzuweisungen hervor, die niemanden dienen. Doch einer Sache dienen sie: sich bewusst zu werden, dass man Liebe nicht vertraglich festlegen, absprechen, erzwingen und manipulieren kann. Man kann Kämpfe gewinnen, aber jeder gewonnene Kampf ist gleichzeitig ein Verlust an wirklicher, wertschätzender Begegnung und Berührung.

Freude

Im Annehmen und Zulassen der urweiblichen Energie fühlen wir langsam die Geborgenheit in uns, die Verbindung mit der  Natur – mit unserer Natur – und der Muttergöttin namens Erde, der bedingungslosen Liebe und der Spirale des  Lebens, auf der wir alle wandern. Mache Dinge, die Dir wirklich gut tun, die Dir Flügel verleihen, Leichtigkeit und Freude bringen.

Einsicht gewinnen

Wir werden aber auch gewahr, was in Ordnung gebracht werden will. Die Rückläufige Venus schenkt uns sehr tiefgründige Einsichten in  unser Beziehungsverhalten und zeigt auf, wo wir mit falschen Überzeugungen und Vorstellungen, andere verurteilt oder ausgegrenzt haben; wo wir vorwurfsvoll in Erwartung stehen, dass der andere sich nach den eigenen Vorgaben verändern muss.

Einsicht öffnet unsere wunderschöne Blüte, die sich zu entfalten beginnt und unsere Beziehungen wie mit Zauberhand wandelt, hin zu erfüllenden und berührenden Erfahrungen, wo wir genau wahrnehmen können: wir sind wirklich gemeint!

Wut und Schmollen

Die Energien sind sehr spannungsgeladen und können einem geneigt machen, in den Kampf zu gehen, lauthals zu schreien oder endlos zu diskutieren. Dabei können wir auch sehr schnell verletzt reagieren, was die Diskussion mit Schuldzuweisungen und Verurteilungen weiter anfeuern kann oder zu einem abrupten Ende bringt, weil man beleidigt zu schmollen beginnt und dem anderen damit unbewusst signalisiert: verändere Dich, Du bist nicht in Ordnung.
Damit sind wir auf dem Holzweg; es geht immer um die eigene Veränderung.

Schmerz lass nach

Der Schmerz will uns  gar nicht traurig machen, sondern wach. Wenn Du verletzt reagierst, will etwas in Dir angeschaut und gefühlt werden; etwas, wo Du nicht im Fluss des Lebens und Deiner Weisheit bist. 

Im Annehmen unseres Schmerzes, erhalten wir Intuition und Inspiration, neue kreative Lösungen zu finden, die den Beteiligten dienen: Win-win-Situationen, die unser Herz erfreuen werden.

Erschöpfung

Vielleicht fühlst Du Dich aber auch einfach nur erschöpft, fahrig und unkonzentriert, was bis zum nächsten Neumond – der Sommersonnenwendzeit- am 21.06. anhalten kann. Ab da wird sich die Energielage spürbar ändern. Der Eindruck kann sich einstellen, dass man orientierungslos herumschwimmt. Dann lasse einfach Deine Seele baumeln. Die Energien verändern unseren Körper bis tief in die Zellstruktur in Richtung Heilung, das kann auch richtig anstrengend sein, vor allem, wenn man wie gewohnt Leistungs-Erwartungen an sich selbst stellt.

Der Geist ist aus der Flasche

Über den Kosmos und die Erde, sind wir in starke, sehr hochschwingende und lichtvolle Energien eingetaucht, denen ein viral verbreiteter Pol des Angst, des Chaos, Kontrolle und Einschränkung entgegen gesetzt wird. Das Patriarchat bäumt sich noch einmal so richtig auf. In diesem energetischen Kreuzfeuer sind wir eingeladen, uns zu positionieren.

Wollen wir länger der Angst, Wut, Entwürdigung und Dunkelheit dienen, oder der Liebe und dem Licht, dem Gottvertrauen; dazu gehört die Selbstverantwortung, erwachsen werden, was bedeutet, dass Du frei von Schuldzuweisungen und Verurteilungen bist und Deine mitgebrachten Werkzeuge und Potentiale nutzt, um Herausforderungen als Wachstumschancen zu verstehen. Eine Aufbruchszeit, die in den Folgemonaten – und auch Jahren noch deutlicher zu spüren sein wird. Wir sind unterwegs in eine neue Welt.

Stell Dir eine Frage in er Stille: Lebst Du wirklich oder wirst Du gelebt?

Die Einladung

Es interessiert mich nicht, wovon Du Deinen Lebensunterhalt bestreitest.
Ich möchte wissen, wonach Du Dich sehnst und ob Du es wagst,
davon zu träumen, Deine Herzenswünsche zu erfüllen.

Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist.
Ich möchte wissen, ob Du es riskieren wirst,
verrückt vor Liebe zu sein, vernarrt in Deine Träume,
in das Abenteuer, lebendig zu sein.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten in welcher Konstellation zu Deinem Mond stehen.
Ich möchte wissen, ob Du die Mitte Deines Leids berührt hast,
ob Du durch Verrat, den Du im Leben erfahren hast,
aufgebrochen und offen geworden
oder geschrumpft bist und Dich verschlossen hast vor Angst und weiterem Schmerz.

Ich möchte wissen, ob Du dasitzen kannst mit Schmerz
– meinem oder Deinem eigenen –
ohne irgendeine Bewegung der Ausflucht,
ohne den Schmerz zu verbergen, ohne ihn verschwinden zu lassen, ohne ihn festzuhalten.

Ich möchte wissen, ob Du mit Freude da sein kannst
– meiner oder Deiner eigenen –
ob Du mit Wildheit tanzen und zulassen kannst,
dass Ekstase Dich erfüllt bis in die Fingerspitzen und Zehen hinein,
ohne jene Vorsicht, in der du dich in acht nimmst,
realistisch bist und dich an die Begrenzung des Menschendaseins erinnerst.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du mir erzählst, wahr ist.
Ich möchte wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um zu Dir selbst ehrlich zu sein,
ob Du es erträgst, daß Dir deshalb jemand Vorwürfe macht
und Du trotzdem Deine eigene Seele nicht verrätst.
Ich möchte wissen, ob Du treu sein kannst und zuverlässig.

Ich möchte wissen, ob Du Schönheit sehen kannst, auch dann, wenn es nicht jeden Tag schön ist
und ob Du in Deinem Leben einen göttlichen Funken spürst.
Ich möchte wissen, ob Du mit Misserfolg leben kannst
– mit Deinem und meinem –
und immer noch am Ufer eines Sees stehen und “Ja“ zum Vollmond rufen kannst.

Es interessiert mich nicht, wo Du lebst oder wie viel Geld Du hast.
Ich möchte wissen, ob Du nach einer kummervollen Nacht voller Verzweiflung aufstehen kannst
–ausgelaugt und mit Schmerzen –
und trotzdem tust, was getan werden mus für Deine Kinder oder andere Menschen.

Es interessiert mich nicht, welche Schulausbildung Du hast oder wo und bei wem Du studiert hast.
Ich möchte wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen und nicht zurückschrecken wirst.
Ich möchte wissen, was Dich von innen aufrecht erhält, wenn alles andere wegfällt.

Ich möchte wissen, ob Du mit Dir allein sein kannst und ob Du Deine Gesellschaft, die Du in den leeren Momenten hast, wirklich magst.

Oriah Mountain Dreamer
Kanadische Lehreri

(c) Susanne Glaser, 02.06.2020, Pforzheim
Bild: ” Die Schmetterlingsgöttin” von Estelle Amare  Göttinnenzauberfrau

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Mitten durch´s Nadelöhr – Neumond in Zwillinge am 22.05.2020

 

Intuition und heil-iger Geist

Nicht umsonst hat die Kirche Pfingsten in die Phase gelegt, wo  die Sonne durch das Zwillingszeichen (21.5. – 20.6.) wandert. In alten Schriften wird die Zeit auch als das Fest der Menschheit beschrieben, das mit dem Junivollmond am 5.6.20 seinen Höhepunkt erreicht. Es ist ein Empfangen  des heil-igen Geistes in Form der Christusenergie oder weniger pathetisch: der Liebe, die sich über die Welt verteilt und ausdehnt.

Himmel und Erde verbinden

Die Liebe – die Christusenergie – überwindet alle  kindlichen, “geliebt-sein-wollen” Ansprüche, die an Erwartungen und oft genug auch an Forderungen geknüpft sind, was nur zu Ent-Täuschungen, Leid und Schuldzuweisungen führen kann, zu Abspaltung und Trennung von der Liebe und vom wahren Leben. 

Die Spaltung in der Menschheit ist die  zu überwindende Hürde, für jeden Einzelnen, das Nadelöhr durch das wir hindurch müssen, um eine neue Welt zu gestalten, die auf Liebe, Frieden und Würde allen Seins basiert. Die Spaltung in links und rechts, männlich und weiblich, gut und böse, u.s.w.

Spaltungen bringen häufig destruktive Energien, Leid und Kampf hervor und unter dem Strich ist nicht selten die Spaltung in uns selbst verankert: die beiden Seelen in der Brust. Manchmal kannst Du die Trennung auch auf körperlicher Ebene in Dir spüren: rechts-links, oben-unten.

Spüre einmal in der Stille hin: wie fühlt es sich bei Dir an?

Dreiheit

Übrigens wurde früher die Dreiheit, nicht als Körper, Geist und Seele beschrieben, die uns zwei nicht greifbare Komponenten beschert hat; sondern als Körper, Geist und Verstand. Daraus geht deutlicher hervor, dass der Verstand unser Denken – unser Einordnen- das Problem ist, wenn wir Herausforderungen haben. Herausforderungen laden uns ein, herauszugehen aus dem bisherigen Denken und neue kreative Lösungswege zu erkennen, die dem Leben und der Liebe dienen.

Masken ablegen

Schau mal in die Natur und schau Dir die Lebewesen an: machen sie Schuldzuweisungen, spielen sie Opfer und jammern,
haben sie Forderungen und Erwartungen? Tragen sie Masken, um anderen etwas vorzuspielen, um besser dazustehen? Lügen sie?

Nein, sie zeigen immer ihr wahres Gesicht und damit ihre bezaubernde Schönheit, machen immer das Beste aus den vorgegebenen Umständen. Deswegen tut uns die Natur auch so gut und heilt uns, sie ist einfach authentisch, ehrlich und voll Liebe. Wie man auch aus dem geheimnisvollen Leben der Bäume weiß, helfen sie sich gegenseitig, wenn Gefahr droht, sie unterstützen sich,  Auch sie haben Kommunikationsnetze. 

5D – Netz

Wir können das natürliche Kommunikationsnetz auch nutzen, wir sind alle über das Herz miteinander verbunden. Das Herz-Chakra wird dem Luft-Element zugeordnet. Die Luft und der Äther verbinden uns. Viele Liebende nutzen bereits schon das Netz: das 5D-Netz (5. Dimension), das keine Nebenwirkungen hat. Auch Tier-Kommunikation nutzt 5D. Wir können mit allem was ist, kommunizieren. Das  Passwort lautet:  Reinheit und Ehrlichkeit der Herzensgefühle.

Und jeder hat sicherlich schon die Erfahrung gemacht, an jemanden gedacht zu haben, der dann anruft oder man sich “zufällig” begegnet. Manchmal bekommt man aus heiterem Himmel ein warmes Gefühl ums Herz, wenn jemand liebevoll an uns denkt.

Schwarzmond am 22.05.2020, um 19.39 Uhr

Die Energien sind intensiv und turbulent und laden uns ein, in Liebe und Frieden zu kommen. Venus, die Göttin der Liebe, verhilft, das eigene Beziehungsverhalten tiefer zu reflektieren, wichtige Erkenntnisse zu gewinnen, die uns wieder in Fluss des Lebens und der Liebe bringen; Gespräche zu suchen, wo Schweigen, Verurteilung und Ausgrenzung federführend waren. Tränen zu weinen, die das Herz vereist haben.

Lichtvoll vs. destruktiv

Mars  kann  auf der einen Seite explosive Energien hervorbringen, auf der anderen Seite aber auch der Anstoß sein, sich selbst und anderen zu verzeihen, friedensvolle Gespräche zu führen, sich zur Wahrheit zu bekennen. Leider aber auch, sich zu weigern, die rosarote Brille abzunehmen und sich Dinge schön oder auch schlecht zu reden; Illusionen zu nähren.

Mars steht bis zum 28.06.2020 im Fischezeichen. Eine gute Zeit, sich darüber bewusst zu werden, wie man sich – auch als Gemeinschaft –  durchsetzen will, ob destruktiv und wütend oder friedlich, versöhnlich und in Anbindung an das Ganze. Im Fischezeichen ist der Raum zur Rückverbindung an die Quelle allen Seins besonders offen.
Die Phase des Rückzugs und auch Rückbesinnung, die wir unbedingt nutzen sollten, kann man  als  Wegbereiter für die Zeit sehen, wenn Mars dann für den Rest des Jahres -durch seine Rückläufigkeit bedingt –  besonders lange  im Widderzeichen steht.

Neuanfang

Widder ist der Neuanfang. Starke Energien, die bewusst genutzt werden wollen, denn sie können auch zu Gewalt und destruktiven Handlungen geneigt machen; die angestaute Wut kann explodieren und sich Bahn brechen.

Kosmische Weisheit

Wer  gegen eine Sache frustriert, enttäuscht und wütend kämpft, nährt sie unbewusst mit Energie: damit bleibt der Zustand erhalten. Geistig gesehen ist es effektiver sich für etwas zu engagieren, damit ein Segen darauf liegt.

Wenn wir wissen, was wir wollen und es im Einklang mit dem Ganzen steht, kann Mars auch der Lichtbringer sein, der sich für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Liebe einsetzt. Gemeinsam sind wir stark; bei allen laufenden Herausforderungen dürfen wir das nicht vergessen.

 

Die zwei Wölfe

 

Ein alter Indianer sitzt mit seinem Sohn am Lagerfeuer und spricht:

“Mein Sohn, in jedem von uns tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen.

 Der eine Wolf ist böse. Er kämpft mit Neid, Eifersucht, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst.

Der andere Wolf ist gut. Er kämpft mit Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit.”

Der Sohn fragt: „Und welcher der beiden Wölfe gewinnt?“

Der alte Indianer schweigt eine Weile.

Dann sagt er:„Der, den du fütterst.“

“Nur bedenke, wenn du nur den weißen Wolf fütterst,
wird der Schwarze hinter jeder Ecke lauern, auf dich warten

Und wenn du abgelenkt oder schwach bist wird er auf dich zuspringen,
um die Aufmerksamkeit zu bekommen, die er braucht.

Je weniger Aufmerksamkeit er bekommt, umso stärker wird er den weißen Wolf bekämpfen.

Aber wenn du ihn beachtest, ist er glücklich. Damit ist auch der weiße Wolf glücklich und alle beide gewinnen.“

Das ist die große Herausforderung eines jeden von uns… das innere Gleichgewicht herzustellen.

Denn der schwarze Wolf hat auch viele wertvolle Qualitäten – dazu gehören Beharrlichkeit, Mut, Furchtlosigkeit, Willensstärke und großes intuitives Gespür, Aspekte, die Du brauchst in Zeiten, wo der weiße Wolf nicht weiter weiß, denn er hat auch seine Schwächen.

Du siehst, der weiße Wolf braucht den schwarzen Wolf an seiner Seite. Beide gehören zusammen. Fütterst du nur einen, verhungert der andere und wird unkontrollierbar.

Wenn du beide fütterst und pflegst, wird es ihnen gut tun
und wird Teil von etwas Größerem, das in Harmonie wachsen kann.

Füttere beide und du musst deine Aufmerksamkeit nicht auf den inneren Kampf verwenden müssen.
Und wenn es keinen inneren Kampf gibt, kann man die innere Stimme,
der alles wissenden Führer hören, die dir in jeder Situation den richtigen Weg deutet.

Frieden, mein Sohn, ist die Mission der Cherokee, ist das Leben.
Ein Mann, der den schwarzen und weißen Wolf in Frieden in sich hat, der hat alles.

Ein Mann, der in seinen inneren Krieg gezogen wird, der hat nichts.
Dein Leben wird davon bestimmt, wie du mit deinen gegnerischen Kräften umgehst. Lass nicht den einen oder anderen verhungern, füttere sie beide und beide gewinnen.“ 

Indianische Weisheit

 

(c) Susanne Glaser, 18.05.2020, Pforzheim
Bild: Gemini (Zwillinge)  von Jake Baddeley

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Die Masken fallen – Mai-Vollmond im Skorpion am 07.05.2020

 

Neue Sicht der Dinge

Wie schnell lassen wir uns über Informationen und (scheinbares) Wissen ein X für ein U vormachen, was in aller Regel weitreichende Konsequenzen hat, die unsere Lebensqualität maßgeblich beeinflussen und modellieren. 

Mit dem Übergang  der Mondknoten-Achse auf Zwillinge/Schütze (6.5.20 – 24.12.21) beginnt sich frischer Wind im Umgang mit Informationen und Wissen zu entfalten, der uns mitnimmt, das eigene Denken und den Umgang mit Informationen zu hinterfragen, unterscheiden zu lernen, was richtig ist und was falsch.

Das geht am besten in der Stille, wo wir zur Ruhe gekommen sind, uns selbst spüren und wahrnehmen können, wo unser Instinkt sitzt, unser Bauchgefühl, unsere Intuition, die mit der Erde, der Natur und der Wahrheit verbunden sind. 

Wer kennt nicht die Erfahrung, dass andere uns überzeugen wollen, dass sich alles ganz anders verhält und unser Bauchgefühl falsch sei? Früher oder später kommt der Tag doch, wo sich unser Bauchgefühl, unsere Intuition als richtig erweist.

Ent-Täuschung

In aller Regel sind wir dann enttäuscht und wütend. Die Enttäuschung ist das Ende der Täuschung. Wir haben uns täuschen lassen, statt auf uns selbst zu hören. Wenn uns klar wird, dass wir selbst die Ursache der Täuschung sind, entsteht Weisheit. Die Weisheit ist Ausdruck der weiblichen Energie; die Entfaltung der weiblichen Energie, die sich nicht von schönen Illusionen und Schwurbelei nähren und blühen kann, sie braucht Wahrheit, Klarheit, Souveränität und  gute Erdung, die Rückverbindung an die (ihre) Natur – die grosse Göttin –  und an die Quelle allen Seins.

Eine Blume verzaubert und berührt uns mit Ihrer Schönheit, weil sie authentisch das entfaltet, was in ihr angelegt ist, sie käme nicht auf die Idee, sich an anderen Blumen zu orientieren. Sie steht auch nicht im Wettkampf, will nicht grösser, schöner und höher sein. Sie ist bei sich, in sich gegründet und blüht einfach, gibt das, was sie zu geben hat, nicht mehr, nicht weniger. Das ist das Erfolgsrezept der Muttergöttin für überfliessende und strahlende Weiblichkeit.

(alte) Beziehungen neu bewerten

Enttäuschungen sind sehr schmerzliche, explosive und wutreiche Erfahrungen, wo Schuldzuweisungen hin und herfliegen,  heiße und kalte Kriege geführt werden, Ausgrenzungen, Niedermachungen, Verurteilungen, statt Dankbarkeit und Liebe für  die gemachten Erfahrungen und der wichtigen Selbst-Erkenntnisse, der Weisheit, die daraus entstehen kann.

Die Venus – die Göttin der Liebe – ebenfalls im Zwillingszeichen-  lädt uns in ihrer Rückläufigkeit (13.5.-20.6.20) ein, das eigene Beziehungsverhalten neu zu reflektieren, zu erkennen, wo wir uns selbst nicht treu waren, wo wir die rosarote Brille aufgezogen haben, um eine künstliche Welt zu erschaffen, die scheitern musste, um zu erkennen, dass wir auf Sand gebaut haben.

In dieser Phase können verflossene Partner auftauchen, wo eine friedvolle Lösung gefunden werden kann. Es kann aber auch sein, dass Beziehungen, die in Wut, Vorwurf und Enttäuschung beendet wurden, die Verbundenheit erkannt und die Verbindung auf einer neuen Umlaufbahn in tiefer Liebe und Wertschätzung gelebt wird.

Die Phase der Rückläufigkeit der Venus ist eine sehr wichtige Zeit, die uns viel neue Inspiration und neue Einsichten schenkt, unserer Denken erweitert, mehr Bewusstheit über sich selbst und den Anderen schenkt. 

Die Masken fallen

Die volle Mondin am 07.05. 2020, um 12.45 Uhr taucht uns in geheimnisvolle Energien ein, zieht uns in die Tiefe, wo sich die erneuernden Kräfte des Lebens mit der Vergänglichkeit allen Seins treffen, damit können auch starke Emotionen verbunden sein, die wir sonst gut unter Dach und Fach halten.

Die Masken fallen auf allen Ebenen und alte Zöpfe wollen abgeschnitten, überholte Lebensentwürfe und falsche Denkmuster, Überzeugungen und starre Haltungen verabschiedet werden. Bereinigung, Loslassen, Transformation und Erneuerung stehen an. Die volle Mondin leitet einen markanten Wendepunkt ein, der uns auch an die Schätze der Tiefe erinnern will, an die eigene Macht, gestalterisch in sein Leben einzugreifen.

Die Krone als Chance sehen

Die Krise, die wir erleben, ist die Riesenchance, aus dem funktionalen Alltagstrott herauszukommen, kreativ, innovativ und erfinderisch zu werden oder auch einfach zur Ruhe zu kommen, zur Besinnung, um eine Neu-Orientierung vorzunehmen, sich bewusst zu werden, was wirklich wichtig ist und wofür das innere Feuer brennt. 

Unser bisheriges Denken suggeriert für manche den Opferstatus, Angst und Ohnmacht, hilflos ausgeliefert zu sein, darauf zu warten, dass andere Lösungen für die Probleme anbieten, die sie möglicherweise selbst geschaffen haben, um noch mehr Macht zu bekommen, Dich noch mehr zu entmündigen.

Selbstermächtigung

Es geht jetzt darum, dass Du  Deine Krone, findest, die wir im scheidenden, dunklen Zeitalter an ein paar wenige Machthaber abgegeben haben, um beherrscht zu werden; dass Du entdeckst, dass Du Königin oder König bist und alles in Dir trägst, um durch die Krise zu wachsen, Dein ganzes schöpferisches Potential, Deine Flexibilität und Kreativität entdeckst. Es geht darum, die Fäden der Macht zu Dir zu holen, denn Du bist die Königin oder der König, der den Kurs für sein Leben bestimmt.

Denke daran, dass auch eine Königin/König fallen kann: Aufstehen, Krone zurechtrücken und mit neuen Erkenntnissen und Weisheit weitergehen, heißt die Losung dafür.

Du hast die Fäden in der Hand, wie Du mit Schicksal umgehst, ob es Dein Untergang wird oder dein Erblühen. Du hast es vergessen, wer Du wirklich bist: ein kreativer, wundervoller Ausdruck der Natur, der Schöpfung; mit allem ausgestattet, was Du brauchst, um Dich und Dein Leben auf einen erfüllenden und freudvollen Kurs zu bringen-  egal, welche Stürme im Aussen toben.

 

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,

Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse

(c) Susanne Glaser, 04.05.2020
Bild: artedea.net

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Die weibliche Corona – Neumond im Stierzeichen am 23.04.2020, um 4.26 Uhr

 

Alte Strukturen durchbrechen

Saturn (Strukturen) und Uranus (Umbruch)  bringen viel Umschwung, Bereinigung und Erneuerung. Dieser Einfluss wird uns bis Mitte 2022 mehr oder weniger stark beschäftigen. Sümpfe des Patriarchats, die nicht im Sinne der Liebe, Ganzheit und Natur sind, werden durch sehr hochschwingende Evolutionsenergien offenbart und auch langsam trockengelegt.

Es gibt Frösche, die verdammt laut quaken, weil sie Vorteile daraus ziehen und mit allen Mitteln gegen den Lauf der Zeit kämpfen. Deswegen dürfen wir ein Hin und Her erwarten, wo mit Zwang, Druck und Kontrolle patriarchale Wege fortgeführt werden wollen, die über Uranus doch überraschend und manchmal auch plötzlich Wendungen und Umbrüche erfahren. 

Die neue Welt ist schon da, während die alte einen großen Lärm und Wirbel beim Untergehen verbreitet.

Bleib im Vertrauen und Deiner Mitte.

Ideologien und wissenschaftliche Theorien, stehen in dieser Zeit ebenfalls auf dem Prüfstand. Und es wird sich zeigen, ob manche Theorie nicht nur ein patriarchales Machtinstrument war, fernab von Natur und Kosmos.

Schwarzmond im Stierzeichen am 23.04.20

Das Stierzeichen zeigt über die aufblühende Natur, so anschaulich die überfließende weibliche Energie, deren atemberaubende Schönheit, Einzigartigkeit und Kreativität. All die Schönheit in der Natur ist das Zusammenwirken männlicher und weiblicher Energien, ein Zusammenspiel, das uns alle sicherlich tief berührt, erfreut, Ruhe und Heilung schenkt.

Mit Venus/Neptun werden wir in Liebesschwingungen eingetaucht, die unsere Seele öffnen, unser Empfinden  und unser Denken weiten, erneuern, damit  wir an diesem wunderbaren, verzaubernden und magischen Fest der Natur, unserer Natur, durch und durch entzückt teilnehmen können.

Die beiden werden den ganzen Mai  uns die spirituelle Dimension der Liebe, Erotik und Körperlichkeit aufzeigen. Die Venus wird vom 13.05.- 20.06.20 rückläufig. Das bringt die große Chance alte Verbindungen oder auch Verträge in Frieden zu bringen, versöhnlich zu sein und neue Wege des Miteinanders zu wählen.  

Ich sah den Engel im Marmor und meißelte, bis ich ihn frei ließ
Michelangelo

Die Veränderungen, der Verlust an Sicherheiten und Freiheiten meißeln – je nachdem – ordentlich an uns, damit die göttliche Essenz – Dein Licht – leuchten kann.

Wahrheit vs. Lüge

Die Venus bewegt sich im Zwillingszeichen, das mit Information, Wissen und Denken zu tun hat. Konditioniertes, patriarchales Denken untergräbt die Weiblichkeit, ihre Sinnlichkeit und ihre heilige Sexualität. Deswegen ist es so wichtig, sich die richtigen Informationen zu holen, weil Informationen etwas in Form bringen.

Wenn wir falsche Informationen haben, geraten wir, unser Körper und unser Leben in eine falsche Form, die uns sicherlich keine Leichtigkeit und Fülle schenkt- eher Ängste und viele Probleme. Alles, was sich von der Natur und dem Kosmos entfernt, bringt immer Leid auf den Plan. Es ist die Wahrheit, die uns heilt und befreit.

Die weibliche Corona

In Schweden wurde 2009 das Hymen (Jungfernhäutchen) umbenannt in vaginale Corona. Denn es gibt kein Hymen, kein dünnes Häutchen, das etwas verschließt, wie es uns lange Zeit vermittelt wurde – mit dem ganzen Mythos, der sich darum rankt. 

Die Eingangspforte in unseren heiligen Schoßraum wird von einer Krone verziert, die sich aus zarten, überlappenden  und dehnbaren Häuten bildet und uns ein Leben lang begleitet. 

Die Zeit wird reif, Dich mit richtigem und hilfreichen Wissen zu beschäftigen, um Dich selbst besser zu erkennen, Dich an Deine Heiligkeit und Dein inneres Licht zu erinnern, damit es aus Dir leuchten und strahlen kann.

 

Von der Ehe

Ihr wurdet zusammen geboren,
und ihr werdet auf immer zusammen sein.

Ihr werdet zusammen sein,
wenn die weissen Flügel des Todes eure Tage scheiden.

Ja, ihr werdet selbst im stummen Gedenken Gottes zusammen sein.
Aber lasst Raum zwischen euch.

Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen.

Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel:
Lasst sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein.

Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher.
Gebt einander von eurem Brot, aber esst nicht vom selben Laib.

Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber lasst jeden von euch allein sein,
So wie die Saiten einer Laute allein sind und doch von derselben Musik erzittern.

Gebt eure Herzen, aber nicht in des anderern Obhut.
Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen umfassen.

Und steht zusammen, doch nicht zu nah:

Denn die Säulen des Tempels stehen für sich,
Und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten der anderen.

Khalil Gibran

 
(c) Susanne Glaser, 18.04.2020, Pforzheim
 
Bild: Irmgard Arnberger LUSTMALEREI
 
 
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Freiheit, ein Kind der Liebe – Vollmond in Waage am 08.04.2020

 

Venus und die Plejaden

Die letzten Tage wanderte die Venus, die Göttin der Liebe, durch die Plejaden*. In der griechischen Mythologie sind die wunderschönen Sternengöttinnen Naturgeister, immer weiblich, die sich um den Erhalt der Elemente kümmern. Als Nymphen werden sie tanzend, singend, lachend und flirtend dargestellt.
Alle acht Jahre nimmt die Venus über das Quantenfeld des Siebengestirns neue Energie und Information auf, um uns daran zu erinnern, dass genau diese Qualitäten Teil des weiblichen Ausdrucks sind, der gelebt und gefeiert werden will.

  • Lebst Du diese Qualitäten?
  • Bist Du im Einklang mit Deiner Natur?

XXL-Vollmond

Die volle Mondin am 08.04.2020, um 04.55 Uhr  im luftigen, venusbetonten Waagezeichen  bringt das Thema Partnerschaften, Liebe und Beziehungen  auf einen Höhe- und Wendepunkt. Die Mondin befindet sich im Bereich ihres erdnächsten Punktes und erscheint damit beim Aufgehen deutlich grösser, dabei hat sie auch eine noch stärkere Wirkung auf Körper, Geist und Seele.
Die Mondin regiert über die Wasser, auch wir bestehen zu ca. 70 % aus Wasser.

Wir können uns spiegeln, wo wir zu sehr im Ego hängen “ich will aber”, Stress und Streit inszenieren, voller Ungeduld wütend und fordernd sind; oder auch zu harmoniebedürftig und ängstlich, nicht wagen, das durchzusetzen, was uns am Herzen liegt.

Die Mondenergien helfen Dir in eine gesunde Balance zu kommen, gegebenenfalls auch Frieden zu schließen.

Spiegel

Die Venus wird häufig mit einem Spiegel in der Hand dargestellt. Wenn wir vor einem Spiegel stehen und einen Fleck in unserem Gesicht erkennen, kämen wir nicht auf die Idee, den Fleck im Spiegel zu entfernen. Automatisch entfernen wir den Fleck bei uns selbst.
Nicht so, in unseren Beziehungen. Da versuchen wir häufig den Fleck beim anderen zu entfernen – der Andere muss sich verändern…..
Dir dürfte klar werden, dass es nicht klappen kann. Die Spiegelwirkung ist Teil der natürlichen Ordnung.

  • Wie gehst Du mit der Spiegelwirkung um?

Freiheit ist ein Kind der Liebe

Saturn im Wassermann beschneidet die äußere Freiheit, damit der Blick nach innen gewendet werden kann. All die auftauchenden Emotionen, das Auf und Ab und Hin und Her, wollen angenommen, durchlebt und geheilt werden, damit  Freiheit und Liebe durch uns fließen können, denn beide sind Ausdruck der natürlichen und kosmischen Energie, die uns zur Zeit sehr hochschwingend nähren.

Du wirst auch sicherlich bemerken, wie tragend manchmal die Energie ist, und wie sie Dich aber auch auf ungelöste Themen in Dir zurückwirft, um zu heilen und zu klären, um dann erneut in den Flow zu kommen.

  • Welche Abhängigkeiten machen Dich schwer?
  • Was will beendet werden?
  • Welche innere Ketten fesseln Dich? 
  • Welche Einsicht fehlt noch, um erfüllt leben zu können?

Angst oder Liebe

Du kannst Dich fragen, wie es mit Deinen Beziehungen ausschaut.
Was ist die Motivation: Angst oder Liebe?

Es geht nicht um`s Liebhaben, diesen kindlich-abhängigen Ausdruck, bei dem die Angst vor dem Verlassen werden und der Einsamkeit mitschwingt, die uns zum unehrlichen Menschen macht.

Wahrheit heilt und befreit

Als Kind waren wir abhängig und mussten uns nicht selten verbiegen und lügen. Jetzt bist Du aber erwachsen und kannst für Deine eigene Würde authentisch einstehen. Es bedarf dazu Mut. Die Sonne im Widder schenkt uns diesen Mut, beherzt zu sich selbst zu stehen und neue Wege einzuschlagen, auch in laufenden Beziehungen, denen die Lebendigkeit  und die Begeisterung abhanden gekommen ist.

Im Feuer stehen

Es geht darum, dass Du wirklich liebst, im Feuer stehst, und Dich willig  läutern lässt, damit Du langsam zum Himmel wächst und in Genuss dessen kommst, wie reich uns das Leben beschenken will.

Bei der Liebe ist es wie bei der Schwangerschaft: Entweder – oder! Entweder ganz oder gar nicht. Zwischenstufen gibt es nicht wirklich, vermeintliche Zwischenstufen sind Selbstbetrug, wo man sich und dem Anderen etwas vormacht. Manchmal kann das so eine eigene Dynamik entfesseln, dass wir es selbst nicht mehr merken. Da hilft nur eine Frage:

  •  Liebe ich wirklich?

Die Antwort wird Dir Dein Herz geben, es kann nicht lügen.

Nicht selten brauchen wir schmerzliche Verlusterfahrungen, die uns öffnen und die Erkenntnis schenken, was wirklich wichtig ist und berührt, was uns begeistert, inspiriert, Energie, Lust und Laune schenkt, wir über uns selbst hinauswachsen können. Wie eine Nuss, die geknackt werden will, damit der Kern das Licht der Sonne sehen kann.

Das ist das wundervolle Geschenk dieser Zeit, in dem das große Hamsterrad fast still steht und wir zur Besinnung kommen können, was wirklich essenziell für uns ist, wo wir hingehören und was uns am Herzen liegt. 

Alles wird gut!

Die zwei Wölfe

Ein alter Indianer sitzt mit seinem Sohn am Lagerfeuer und spricht:

“Mein Sohn, in jedem von uns tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen.

 Der eine Wolf ist böse. Er kämpft mit Neid, Eifersucht, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst.

 Der andere Wolf ist gut. Er kämpft mit Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit.”

Der Sohn fragt:„Und welcher der beiden Wölfe gewinnt?“
Der alte Indianer schweigt eine Weile. Dann sagt er:

„Der, den du fütterst.“

Indianische Weisheit

Venus in den Plejaden

(c) Susanne Glaser, 05.04.2020, Pforzheim
Bild: “Aphrodite”   von  * Plejaden – Artedea 

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Auf dem Weg in eine neue Welt – Frühlingsanfang am 20.03.2020 & Neumond im Widder am 24.03.2020

 

Frühlingsbeginn

Am 20.03.2020, um 4.49 Uhr wandert die Sonne in das feurige Widderzeichen; Tag und Nacht sind gleich lang, befinden sich in der Balance, währen das Licht zunehmend die Führung übernimmt. Ein guter Tag, sich an der erdhaft-kosmischen Balance anzupassen, sich auszurichten. Unser grösstes Problem ist die Abtrennung von den Rhythmen der Natur und des Kosmos. Kosmos heißt übrigens Ordnung.

Sprengung der Begrenzungen

Das Thema der nächsten 3 Monate umspannt die Themen Erneuerung, Befreiung, Begrenzungen sprengen, Umgestaltung, neue Zukunftsperspektiven entdecken und sich auch darauf zu besinnen, dass wir nur gemeinsam stark sind; alte Strukturen, die die Lebensfreude zum Erliegen gebracht haben, zu beenden, damit neues buntes Leben entstehen kann – sich auf die Werte zu besinnen, die einem wirkich am Herzen liegen.

Überraschende und unberechenbare Wendungen sind Teil der beginnenden Energielage.

Die Mondin

Die Mondin hat eine besondere Stellung im Eintrittshoroskop des Frühlingbeginns: die weibliche Energie will sich weiter entfalten, raus aus der Abhängigkeit hinein in ein freudvolles Leben. Nach astrologischer Sicht beginnt damit auch das Jahr der Mondin, das ein Auf und Ab, ein Hin und Her beschert, das der weiblichen Energie vermehrt zum Durchbruch verhilft; Mitgefühl, Vertrauen und Liebe – seelische Belange und Geborgenheit in sich zu finden, sich als liebende, bezaubernde und wunderschöne Frau zu entdecken.

Natur als  Vorbild

Die Blumen und Pflanzen zeigen uns wie es geht: durch die kalte, harte und dunkle Erde schiebt die Marskraft den Samen und Keimling an, damit er  zum Licht der Sonne durchbrechen und die Blume langsam ihre volle Schönheit, Magie und Einzigartigkeit entfalten kann.

Mars/ Jupiter und Pluto sind momentan der kosmische Dünger und die Impulskraft, der den Durchbruch des Reichtums der Tiefe forciert, oft über den Zusammenbruch überholter Strukturen, was Angst auslösen kann. Sie können das Vertrauen in archaische  und ursprüngliche Kräfte und die Erneuerung verstärken – im ungünstigen Fall aber auch zu Übertreibungen und Panik geneigt machen. Immer schön in der Mitte bleiben und tief durchatmen.

Angst

Das ist eine Emotion, die eben gerade dann auftaucht, wenn der gewohnte Rahmen verlassen wird, zusammenbricht oder eine scheinbare Gefahr droht. Ein beliebter Satz unter Psychologen lautet: da, wo die Angst ist, geht der Weg lang – denn sie öffnet neue Räume.

Der Blume ergeht es sicherlich nicht anders. Wenn sie gegen ihren Wachstum Abwehrmechanismen aufbaut, ist eines sicher, der Same wird verfaulen. Stellt sich ihr ein Stein in den Weg, jammert sie nicht und sucht nach Schuldigen, sondern sie wächst an dem Hindernis vorbei.

Liebe liegt in der Luft

Mit Venus/Neptun wird die Erde in ein Liebesnetz eingetaucht, das bei allem, was kommt, tragen wird.
Es liegt immer an Deiner Wahl. Bei der Wahl fürs Leben, für Fülle und Wachstum gehört die Angst dazu, denn niemand weiß, wie Deine Blüte aussehen wie magisch, kreativ und einzigartig Dein Wirken wird und welche Herausforderungen (Wachstumschancen) sich zeigen. Jeder ist ein Pionier im Neuland. Wir können uns gegenseitig ermutigen und  inspirieren, den Weg für eine bessere und liebevollere Zukunft zu wählen, die das Wohl aller und des ganzen Planeten im Auge hat.

Venus gibt auch den Impuls im Hier und Jetzt zu sein, dankbar die aufblühende Natur anzunehmen, und zu genießen. Genau dabei fliegen einem die besten Inspirationen zu.

Neues Denken

Wir können die Herausforderungen und Bedrohungen, die zur Zeit ganz einfach da sind, nur in Lösung bringen, wenn wir unser Denken, Fühlen und Handeln verändern – individuell. Du kannst Deinen Tag mit Sorgen verbringen und Dich verrückt machen (lassen): damit veränderst Du nur eine Sache: die Chemie Deines Körpers, der zu schwächeln beginnt und sein Immunsystem herunter fährt. Du kannst aber auch die viele freie Zeit nutzen, um das Schöne zu genießen und dabei wirst Du erstaunt entdecken, dass es weitergeht und sich ein Weg abzeichnet.

Meer der tausend Möglichkeiten

Merkur, der Götterbote, überhäuft uns zusammen mit Uranus mit genialen Ideen, Einsicht und Intuition, die unseren Blickwinkel erheblich erweitern können und Zugriff auf das Meer der tausend Möglichkeiten schenken. Das geschieht nur im entspannten Zustand.

Schwarzmond

Am 24.o3.2020 lädt der Schwarzmond dazu ein, einen neuen Samen zu legen, der Ausdruck Deiner Lebenskraft, Deiner Power, Deines Feuers ist.

Lilith – Chiron

Der Neumond geht Hand in Hand mit Lilith und Chiron, dem verletzten Krieger, die uns ermuntern gemeinsam die neue Welt, die am entstehen ist, zu betreten.

Lilith (weibliche Energie) und Chiron (männliche) Energie haben eine ähnliche Schmerzerfahrung, nämlich verstoßen  und nicht ihrer selbst Willen geliebt zu sein. Gemeinsam können sie sich heilen, den alten schmerzlichen und verletzenden Geschlechterkampf überwinden, um sich in Würde, Liebe und Wertschätzung zu begegnen; wissend, dass der Schmerz immer wieder auftauchen kann und es Mitgefühl, Liebe und Verständnis bedarf, statt den Anderen zu verurteilen, abzuwerten oder gar zu gängeln.

Die Schutzgöttin

Zu guter Letzt: die Heilige Corona ist übrigens eine alte Schutzgöttin für Seuchen und Geldangelegenheiten, die in Bayern und Österreich verehrt wurde und wird. Eine Erinnerung an die weiblich-mütterliche Energie, die uns jetzt in der Herausforderung begleitet, die uns Hoffnung schenkt und beschützt.

ALLES WIRD GUT

März 2020

Es war der März 2020, die Straßen waren leer, die Geschäfte geschlossen, die Leute blieben im Haus.
Aber dem Frühling war dies fremd
und die Blumen blühten weiter
und die Sonne schien.
Die Schwalben kamen zurück
und der Himmel färbte sich rosa und blau.
Morgens kneteten wir Brot und backten Kuchen.
Es wurde immer später dunkel und morgens kam das Licht früh durch die Fenster.

Es war der März 2020.

Die Jugendlichen studierten online
und am Nachmittag spielte man unvermeidlich im Haus.
Es war das Jahr, in dem man nur zum Einkaufen raus gehen konnte.
Alles wurde geschlossen, auch die Büros, Hotels und Bars.
Die Armee fing an, Ausgänge und Grenzen zu bewachen.
Es fehlte der Platz für mehr Menschen in den Krankenhäusern und die Leute wurden krank.
Aber dem Frühling war dies egal und er trieb Sprossen.

Es war der März 2020.

Alle wurden unter Quarantäne gestellt.
Großeltern, Familien und Jugendliche der Gesundheit wegen.
Dann wurde die Angst echt und die Tage sahen alle gleich aus.
Aber dem Frühling war dies fremd und die Rosen blühten weiter.

Es wurde wieder das Vergnügen entdeckt, zusammen zu essen, zu schreiben und zu lesen.
Man ließ der Fantasie freien Lauf und aus Langeweile wurde Kreativität.
Manche lernten eine neue Sprache, manche entdeckten die Kunst,
Studenten büffelten für die letzte Prüfung, welche noch für den Abschluss fehlte.
Der Eine merkte, dass er getrennt vom Leben war und fand zu sich zurück.

Der Andere hatte aufgehört, mit Ignoranz zu verhandeln und wählte nun Mitgefühl.
Der Eine hat das Büro geschlossen und ein kleines, nettes Gasthaus eröffnet.
Der Andere verließ seinen alten Trott, um der Welt die Liebe zu schenken.
Es gab jemanden, der Arzt wurde, um jedem zu helfen, der es brauchte.

Es war das Jahr, in dem man die Bedeutung der Gesundheit und der wahren Werte erkannte und vielleicht auch seine Berufung. Das Jahr, in dem die Welt aufzuhören schien
und die Wirtschaft den Bach runter ging.
Aber sie hörte niemals auf, sie erfand sich neu.

Und dem Frühling war es egal und die Blumen überließen den Platz den Früchten.

Dann kam der Tag der Befreiung.
Der Notfall war wohl endlich vorbei und der Virus war besiegt.
Wir alle haben gemeinsam gewonnen.
Und dann gingen wir auf die Straße, mit Tränen in den Augen,
ohne Masken und Handschuhe,
umarmten unseren Nachbarn,
als wäre er unser Bruder.

Und dann kam der Sommer und der Frühling war weiterhin dabei und blühte in unseren Herzen und lehrte allen die Kraft des Lebens.

Frei nach Irene Vella

(c) Susanne Glaser, 18.03.2020
Bild: “On fire”   Susan Card Art

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Vom Chaos zum Kosmos – Super-Mond in Jungfrau/Fische am 09.03.2020

 

Starke Vollmond-Energien

Die volle Mondin in Jungfrau/Fische am 09.03.2020, um 18.48 Uhr, läuft im Bereich ihres erdnächsten Punktes und erscheint vor allem beim Aufgehen deutlich grösser als sonst, warm und golden. Durch ihre Erdnähe hat sie einen grösseren Einfluss auf Ebbe und Flut – und natürlich auch auf uns Menschen, die zu mindestens 7o% aus Wasser bestehen. – wir sind fühlende und von Haus aus beseelte Wesen, was uns wieder besonders bewusst werden kann – ein Wendepunkt.

Goldene Liebeswellen

Neptun in Konjunktion mit der Sonne im Fischezeichen taucht uns in ein Meer von goldenen Liebesschwingungen ein, die uns für die Wahrheit sensibilisieren, Schleier lüften und Klarheit bringen wollen, aber sie können auch für Chaos, Angst und Verunsicherung sorgen. Ein Hin und Her, ein Auf und Ab.

Hilfreich ist es, die verunsichernden Emotionen einfach anzunehmen, ohne zu reagieren, ohne diese Emotionen als gedankliche Endlosschleife zu nähren, sie auszudehnen und ihnen eine Wichtigkeit zu geben, die ihnen nicht gebührt. Die Ausdehnung Deiner sorgenvollen Gedanken durchtränkt jede einzelne Zelle Deines Körpers und Du infizierst damit auch noch Dein Umfeld.

Ungeliebte Stiefkinder

Ungute Emotionen  sind wie Gäste in unserem Körper, oftmals ungeliebte Stiefkinder, die wir nicht wollen; sie so lange unter Dach und Fach halten, bis sie durch Somatisierung auf sich aufmerksam machen oder aber auch von Anderen oder irgendwelchen Ereignissen angesprochen werden, die uns förmlich auf die Knöpfe drücken und den inneren Vulkan zum Beben bringen.

Wenn wir sie annehmen, fühlen sich die Stiefkinder gesehen, akzeptiert und können sich auflösen, transformieren. Nicht selten schenken sie uns beim Auflösen ein wertvolles Geschenk, nämlich eine Erkenntnis, wo wir falsch leben, falschen Ideologien hinterher rennen, Vorstellungen nähren, die weit von der natürlichen Ordnung und der Liebe entfernt sind, und somit immer leidvoll.

Geborgenheit und Weiblichkeit

Im Annehmen, was ist, finden wir auch die Geborgenheit, das innere Genährt-Sein, was dem weiblichen Energie-Ausdruck entspricht.
Es entfaltet sich automatisch die urweibliche Energie, die Schönheit, die Würde und Wildheit, all die Potentiale, die wir mitgebracht haben, um dem Ganzen in Liebe zu dienen- ohne dafür etwas zu erwarten- einfach so.  Es öffnet sich die Rückverbindung an die Quelle allen Seins, die als kleiner Teil auch in uns liegt: jeder ist ein einzigartiger Ausdruck dieser Quelle, so einzigartig wie unser Fingerabdruck es anzeigt.

Demut

Annehmen ist Demut vor dem Leben und dem Schicksal, das uns geschickt wurde, um zu wachsen und zu reifen, um all das aufzulösen, was wir nicht sind. Es ist die Weibliche Energie, die Liebe, das Vertauen und die Hingabe, das die Erde und uns alle heilen wird- auch der männlichen Energie helfen wird, sich besser auszurichten.

Mit einer demütigen Haltung sind wir ganz im Hier und Jetzt verankert, berührbar, ansprechbar, wach und achtsam. Denn nur im Hier und Jetzt findet das wirkliche Leben statt. Das vergessen wir so oft im Alltag und rennen wie aufgezogen herum und bekommen das Wesentliche – das Mysterium des Lebens- nicht mit.

Himmel und Erde

Übrigens hat Demut  nichts mit Verbiegung und Kleinmachen zu tun. Wir brauchen einen großen Mut, den Dingen klar in die Augen zu schauen, zu erkennen, zu heilen und auszubalancieren. Unsere Wirbelsäule beginnt sich in diesem Prozess aufzurichten, damit sie Himmel und Erde vereinen und ein neues Lebensgefühl entstehen kann, das sich eingebettet im Ganzen fühlt.

Weiblichkeit-Männlichkeit

Der weibliche Körper ist eng verbunden mit den Zyklen des Mondes., der die seelischen Belange symbolisiert. Deswegen muss die Frau auch der männlichen Energie den Weg weisen und zwar nur durch Liebe, Souveränität und Klarheit – nicht durch Vorgaben, Vorwürfe und Verhaltensanweisungen, das klappt in Liebesbeziehungen meistens nicht. Das ist die Stufe des  Geschlechterkampfes, der niemanden dient. 

Er muss durch Klarheit und auch Abgrenzung der Frau, zum Schutz ihrer Würde, lernen und entdecken, was ihm wichtig, lieb und teuer ist. Das kann manchmal richtig Zeit brauchen. Wir brauchen aber die Zeit für unsere Entwicklungsschritte. Ungeduld und Lösungen erzwingen wollen, sind ein schlechter Ratgeber. An solchen Entwicklungsschritten kann ein Schwanz von schweren Ahnenerfahrungen hängen. Was wir brauchen ist wirkliches Mitgefühl, Zeit und Verständnis füreinander. Sprich: Liebe

Übrigens gibt es oft genug Fälle, wo der Mann nach seiner Würde schauen muss, lernen muss, sich in Beziehungen abzugrenzen, um in die Klarheit kommen. Ein häufig verschwiegenes Thema.

Aufblühen

Die Weiblichkeit bedarf der Verschmelzung mit der männlichen Energie, denn sonst kann sich die wahre Schönheit nicht entfalten. Auf der Vereinigungsebene brauchen wir einander (wie die Luft zum atmen), die Natur hat sich perfekte Baupläne ausgedacht, allerdings muss die Liebe federführend sein für ein wirkliches Öffnen, Hingabe, Empfangen und Verschmelzen.

Und es ist die Frau, die sich öffnet, hingibt und empfängt. Wenn sie nicht wirklich liebt, und ihre Liebe nicht erwidert wird, klappt es nicht. Der heilige Tempel bleibt verschlossen und öffnet die Pforten für eine wenig erfüllende Vereinigung, die weder Verschmelzung noch Wachstum bringt, eher den Weg in die Verstrickung, Abhängigkeit und Krankheit öffnet.

Venus im Stier

Die Göttin der Liebe ist ins Stierzeichen ( -03.04.20) gewandert, ihrem prunkvollen Stammsitz. Mit Uranus an der Hand schenkt sie uns Befreiung aus  Strukturen, die auf Ängsten gebaut sind und verhilft damit der weiblichen, aber auch männlichen Energie zu mehr innerer Freiheit. Denn die Göttin der Liebe sensibilisiert uns, dass die Liebe Luft und Raum zum Atmen braucht, damit sie sich immer wieder neu entdecken und berühren kann. Eine wunderbare Konstellation, die die Sinnlichkeit entfacht und zum Genießen einlädt, aber auch animiert, frischen Wind ins Leben einzuladen, Neues auszuprobieren, damit mehr Lebensfreude entsteht, auch, oder gerade in Zeiten des Chaos. 

(c) Susanne Glaser, 04.03.2020 Pforzheim
(c) Bild: Vom Chaos zum Kosmos Karin Trott Licht-Insel 

Um weitere Anfragen vorweg zu nehmen: Ja, mein Artikel darf gerne geteilt werden. DANKE.

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Magie, Zauber und Spiritualität – Neumond im Fischezeichen am 23.02.2020

 

Liebhaben

“Ich habe Dich lieb” ist die Ansage  in Beziehungen eines eher kindlichen Bewusstseins, das Sicherheit sucht und früher oder später sehr darüber enttäuscht ist, dass sich weder die Sehnsucht nach Verschmelzung mit dem heiligen Feuer der Liebe und des Eros, noch  wirkliches Berührtsein und erotisches Begehren erfüllt. Es entsteht Unzufriedenheit, die sich in Vorwürfen, Kämpfen, Gerangel, Krankheit oder Verweigerung zeigt, statt aufzuwachen und den Weg der Liebe zu wählen, der Ganzheit, des Berührtseins, der Kreativität und vor allem der Echtheit und Klarheit.

 Liebe vs. Angst

Das ängstliche Ego muss sterben, damit die Seele und deren Schönheit – die Weiblichkeit- sich entfalten können – im Bewusstsein, dass alles zusammengehört und miteinander verwoben ist. Solange wir in der Welt der Vorteilsberechnung leben und wir uns gegenseitig “(ge)brauchen”, solange hält uns die Angst klein und macht uns beherrsch- und manipulierbar. Wir schauen mit traurigen Augen hinter den Gitterstäben, des selbstgebauten Gefängnisses hervor, während das Leben voll Lust und Farbe an uns vorbeizieht. Vielleicht kommt auch der Tag, wo wir entsetzt entdecken, dass wir nichts anderes als gegenseitige Gefängniswärter geworden sind, statt ein Liebespaar, das ekstatisch, frei und lebendig zum Himmel wächst.
.

Liebesentscheidungen

Venus, die Göttin der Liebe wird bis zum ersten Drittel in März hinein, Beziehungen. Werte und die Liebe an sich prüfen, die wir vorgeben zu hegen, die uns wichtig sind oder auch nicht. Im Rahmen des Bewusstseinswandel wird das Thema Sicherheit von Uranus im Stier die nächsten Jahre auf allen Ebenen durchgeschüttelt, was jedem Einzelnen die kreative Chance eröffnet, aus alten verkrusteten, leblosen Strukturen aufzuwachen, um der  Liebe, der Schöpferkraft und Lebendigkeit die Türen zu öffnen.

Anders ausgedrückt, seine Mauern, die gegen das Leben und entsprechende Erfahrungen gebaut wurden, einzureißen, damit das Licht der Seele strahlen kann, zum Wohle des Planeten.

Manch einer wird aufwachen und erkennen, dass in der Welt des “Liebhabens”, die eigene Seele ausgedürstet oder vertrocknet nach Wasser schreit. Was oft den Weg in die Heimlichkeit öffnet und geöffnet hat.

Die Energien bringen aber Transparenz, sodass die Heimlichkeiten immer offensichtlicher werden und uns alle einladen klar, authentisch und ehrlich zu werden – Farbe zu bekennen.

Schwarzmond

Der magische Schwarzmond am 23.02.20, um 16.31 Uhr im Fischezeichen taucht uns in mystische, magische und spirituelle Energien ein, die den Zugang zu unseren wirklichen seelischen Bedürfnissen öffnen. Oft ist die Sehnsucht, die wir in uns spüren, ein Wegweiser, wohin die eigene Reise gehen soll.

Vielleicht sind es auch Träume, die durch die Energien stark sensibilisiert werden, die Dich in Berührung mit Dir selbst bringen.

Rückläufiger Merkur

Mit dem rückläufigen Merkur im Fischezeichen (-10.03.20) wird die magische Qualität noch verstärkt, und eine besonders tiefe Innenschau ermöglicht, die uns weit über das normale Maß Zugang zu seelischen Bereichen schenkt, die sonst im Alltag verdeckt sind. Dabei können auch alte Sehnsüchte auftauchen, die zu einer speziellen Zeit aus Angst heraus nicht verwirklicht wurden. In diesem Jahr beginnt dafür die Zeit der Umsetzung.

Versöhnung

Ex-Partner, Männer der Vergangenheit oder auch Wut und Schmerz auf diese können sich zeigen. Entweder sind alte Rechnungen noch nicht beglichen, geheilt oder es tauchen Konsequenzen des eigenen Verhaltens auf, die jetzt bereinigt werden wollen. Im Fischezeichen geht es auch immer um Versöhnung, Frieden zu schließen – mit sich selbst, anderen und seinem Schicksal.
Das legt die Basis für ein erfülltes, gesundes  und kreatives Leben, bei dem wir online sind – verbunden mit allem was ist. 

Gerade für alte stagnierte Themen, stehen neue kreative Lösungen an, die wir bisher vielleicht noch nicht gesehen haben. Die Inspirationen fließen regelrecht: wir müssen nur innehalten und auf Empfang gehen – vielleicht auch Gefühle oder Situationen des Chaos annehmen lernen, bevor der neue Stern geboren wird.

Eine Zeit, die uns aber auch zutiefst verzaubern und uns einen neuen Zugang zur Existenz schenken kann. Auch Wunder können individuell erlebt werden, lass Dich überraschen. Magie pur.

 

Was, wenn ich all die Stellen küsse,
von denen du glaubtest,
sie hassen zu müssen?

Was, wenn ich meine Hände drauflege,
und so lange ruhe bis
sich meine Hitze mit deiner verbindet
und du vergisst, dass jemals Luft
zwischen unserer Haut war?

Was, wenn ich all deine Gräuel liebe
und ich meine Tage damit verbringe
dein gewaschenes Gehirn zu beschmutzen?
Dir neue Bilder von dir selbst zeige,
die du begonnen hast
im Spiegel zu vermeiden?

Was, wenn ich sage, dass alles,
was sie sagen, falsch ist, und
deine Ohren mit ehrlichen Worten fülle,
in einer Sprache, die du nicht mehr übst?

Was, wenn ich neue Blumen
auf deine ungeliebten Stellen pflanze,
und dir deren Namen beibringe,
während sie blühen?

Was, wenn ich dir sagen würde,
sie niemals zu schneiden und dass du
zulässt, dass die Blütenblätter
den Boden schmücken, während du
durch dein Leben wirbelst?

Was, wenn du vergessen hast,
dass du niemals etwas anderes
als schön warst?

Tyler Knott Gregson

 

(c) Susanne Glaser, 17.02.2020, Pforzheim
(c) Bild: “Göttinnenzauber: Sei Du der Spiegel, den Du sehen willst” 
Heike Bender  Lichtmalerei

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