Mond/Krebs und das Sakralchakra Juni 20117

 

Am 21.6.17 tritt die Sonne in das Krebszeichen ein und markiert die Sommersonnenwende, die auch langsam die Themen des nachfolgenden Halbjahres einläutet.

Mond/ Krebs korreliert mit dem Sakral-Chakra, dem 2. Chakra, das mit dem Wasserelement verbunden ist. Es wird auch Sex-Chakra genannt, was aber für mich eine begriffliche Entwertung ist.

Sakral-Chakra

Essenz: Ort sexueller, erotischer und schöpferischer Energien; Begehren, Sinnlichkeit und Kreativität; ursprünglicher und ungefilterter Ausdruck von  Emotionen; lebendige, erfüllende und inspirierende Verbindungen nicht nur zum anderen Geschlecht.

Blockaden: Schuld; Scham; Angst, kollektiv verletzte Weiblichkeit

Sakral bedeutet heilig und geweiht und lässt schon ahnen, wo das alte biblische Schuldthema die Frauen, und als Konsequenz auch die Männer, besonders getroffen hat. Die tiefe weibliche Hingabefähigkeit, ihren urweiblich schöpferischen Ausdruck und  Sinnlichkeit sind ziemlich auf Eis gelegt worden. Daraus ergibt sich im unerlösten Zustand eine Sexualität, die sich häufig über Kuschelsex und verschiedene Praktiken, mit oder ohne Hilfsmittel, ausdrückt und den Status der gegenseitigen Selbstbefriedigung häufig nicht überwinden kann. In den letzten Jahren zeigt sich auch eine immer grössere Verrohung dieser Sakralen Energien. Das Chakra befindet sich übrigens eine Handbreit unter dem Bauchnabel.

  • Wie gehst Du mit dieser sakralen Energie um?
  • Welche Qualität hat Deine Erotik?
  • Kannst Du Dich bedingungslos  hingeben?

Das Wasser des Chakras läutert Emotionen, Verletzungen und Ängste, die durch die tiefe Berührung an die Oberfläche des Bewusstseins gespült werden.

Die Emotionen, häufig ein Relikt aus der Kindheit und aus dem kollektiven Erfahrungen, wollen angenommen und geheilt werden. Vor allem braucht die weibliche Energie ihre Rückverbindung an Mutter Erde, um ihr Vertrauen, ihre wahre Weiblichkeit und ihren Verlust an wirklicher Geborgenheit, Selbstachtung und Eigenliebe wiederzufinden.

Jedes Gefühl von  Schmerz,  Wut und Ohnmacht, das in uns angesprochen wird, dient der Befreiung und Heilung unserer wahren göttlichen Essenz. Jede Schuldzuweisung verhindert den Zugang und verstrickt in Abhängigkeit.

Auch der Mann erfährt durch eine liebende und geöffnete  Frau eine tiefgreifende Transformation, die ihn mehr erdet und immer mehr befähigt, ganzheitliche Entscheidungen zu fällen, die dem Wohl vieler dienen– nicht nur dem eigenen. Hierbei möchte ich daran erinnern, dass wir Menschen immer beide Energienausprägungen in uns vereinen!

Darüber hinaus ist das Sakralchakra auch der Sitz unseres inneren Kindes, das bedingungslos geliebt sein will. Das angenommene und geliebte innere Kind schenkt  reine, vorurteilslose und unschuldige Freude an den Mysterien des Lebens, das es mit großen Augen bewundert und ehrfurchtsvoll bestaunt, das neugierig und lustvoll ausprobieren, experimentieren und das Leben erfahren will.

Das Horoskop der Sommerwende schenkt uns wertvolle Impulse, sich hingebungsvoll zu öffnen und das Leben zu feiern, die Schönheit und die Fülle in allem, was ist, zuerkennen und sich berühren und durchdringen zu lassen. Es stehen noch immer wichtige individuelle Heilungsprozesse an, um ganz in den Flow zu kommen, um sich als göttlich-kreativer Ausdruck der Schöpfung wiederzufinden. Vertrauen in die Schöpfung zu kultivieren steht obenan.

Mond und Venus im Stier sensibilisieren die Sinnlichkeit, Pluto verleiht Tiefgang. Im ungünstigen Erleben sind auch Machtkämpfe, Manipulation und Forderungen angezeigt, die bei nicht Erfüllung, kindliches Schmollen und Trotz auslösen können.

  • Wo bist Du noch blockiert?
  • Frag mal Dein inneres Kind, ob es sich mit Dir wohlfühlt

Der Lauf der Sonne durch das Krebszeichen ist seit einigen Jahren mitunter sehr herausfordernd. Durch entsprechende Situationen und Geschehnisse kann ein zutiefst schöpferischer Prozess ausgelöst werden, sich selbst in einem grösseren Kontext wiederzufinden und entsprechend neue lebendige Strukturen, was die eigenen Wurzeln, die Weiblichkeit und die Familie betrifft, aufzubauen. Die eigenen Wurzeln zu klären ist so wichtig, weil wir über unsere Wurzeln genährt werden. Ein Baum ohne Wurzeln kann nicht in die Höhe wachsen. Das Paradies, welches uns im Jenseits beschrieben wurde, ist im Diesseits ein Bewusstseinzustand, in den wir hineinwachsen können und Teil des kosmischen Bewusstseins werden.

  • Sind Deine Wurzeln bereinigt?
  • Was steht noch zur Lösung an?

Unser Geschichtszyklus mit all seinen Vorgaben, Konditionierungen und Programmen hat ein Denken und Fühlen hervorgebracht, das vom Kosmos und der Schöpfung abgeschnitten ist. Das endende dunkle Fischezeitalter steht u.a. für Opferbewusstsein, Täuschung, Lüge, Angst, Trennung, Illusion, Sucht, Geheimnisse, aber auch Heilung all dieser ungünstigen Ausprägungen, um wieder den Weg zur Einheit von Kosmos, Schöpfung und Menschheit zu finden.

Dafür brauchen wir unseren Körper- ein Meisterwerk der Natur- in dem sich der ganze Kosmos spiegelt. Und genau deswegen ist es wichtig unseren Körper liebevoll anzunehmen, weil nur über ihn können wir uns authentisch ausdrücken und können das Finden, was uns wirklich nährt und Freude macht.  Nicht umsonst heisst das Mantra für das Kebszeichen:

Ich erbaue ein erleuchtetes Haus, um darin zu wohnen.

Dieses Haus bezieht sich auf unseren Körper, der zum Strahlen gebracht werden will. Das geht nur, wenn wir die Vergangenheit überwinden lernen, und ins Hier und Jetzt völlig eintauchen und uns von dem, was ist berühren lassen können. Das ist übrigens ein Willenentscheidung, die immer geht, wenn man will! Mit Entspannung und  tiefer Atmung ist alles möglich. Und es ist so heilsam und wohltuend, auch in stressreichen und unsicheren Zeiten.

  • Ist Dein Haus erleuchtet?
  • Fühlst Du Dich wohl und geborgen darin?
  • Was will verändert werden?

Der Neumondzeit im Krebszeichen am 26.6.17 lädt ein, sich dieser Themen zu nähern, bewusster zu werden und entsprechend zu handeln.

 

Susanne Glaser, Pforzheim, den 20.6.17
Bild: artedea.net

Vollmond Zwillinge – Schütze im Juni 2017

 

Venus, die Liebesgöttin, tritt am 7.6.17 in das Stierzeichen, eines ihrer Domizile, ein. Im Stier geht es um Fülle, Eros, Hingabe, Sinnlichkeit und Körperlichkeit.

Sie hat noch den Ruf von Uranus aufgenommen, der da  heisst, ohne Freiheit, kann die Liebe nicht lebendig, feurig und berührend sein. Eben genau das, was unserer tiefsten Sehnsucht entspricht.

Die Suche nach Sicherheit ertränkt und erstickt gerade diese lebendigen Gefühle, die nur entstehen, wenn man sich immer wieder neu begegnen und definieren kann, wenn einem der Andere nicht zu sicher ist. Neu definieren deshalb, weil die Liebe lässt uns wachsen, über uns selbst hinaus, in ungeahnte Bereiche und Höhen, ebenso in die Tiefe, ein ständiger Wandlungs- und Läuterungsprozess, der uns das Leben und seine Mysterien in allen Facetten erfahren lässt.

  • Was wiegt mehr bei Dir: Freiheit oder Sicherheit?

Mit Mars hat die Venus zur Zeit ein inniges Techtelmechtel, an dem wir lustvoll und sinnlich teilhaben können. Um berührt und ekstatisch zu sein, bedarf es nicht unbedingt eines Partners. Die Energien stehen jedem zur Verfügung und schenken uns die Anreize, das Leben intensiv und richtig lustvoll zu erfahren. Die grundsätzliche Zeitqualität führt viele Seelnpartner zueinander, privat wie auch beruflich. Andere Beweggründe lösen sich zunehmend auf oder stagnieren in Sackgassen.

  • Kannst Du Dich  frei und hingebungsvoll erleben?
  • und Dich vom Schönen durchtränken lassen?
  • Oder ist Dir die Sicherheit, die leblos macht, wichtiger?
  • Bist Du überhaupt erreichbar?

Der Vollmond im Zeichen Schütze am 9.6.17 um 15.09 Uhr (MESZ) und die dazugehörende Phase markieren einen Wendepunkt, der unterstützt, überholte Denkmodelle, die nicht der Lebendigkeit, Freude und Demut der Schöpfung gegenüber dienen, über Bord zu werfen. Er lädt ein, die eigene Wahrnehmung und das innere Auge zu schärfen und sich ein eigenes Bild von sich selbst, vielen Situationen, vorgegeben Informationen. Konventionen und Konditionierungen zu machen- getreu dem Motto: man sieht nur mit dem Herzen gut.  Ein Vollmond bei dem es speziell um Wahrheit, Gerechtigkeit und das Wesentliche geht.

Gerade Enttäuschungen zeigen auf, dass Erwartungshaltungen nicht erfüllt wurden. Mit Erwartungshaltungen verpassen wir das Leben im Hier und Jetzt und machen uns abhängig von irgendwelchen Faktoren oder Menschen. Damit schaffen wir unser eigenes Unglück.

  • Welche Erwartungen trennen Dich vom Fluss und der Fülle des Lebens ab?

Die Konstellationen erweitern aber auch unsere Wahrnehmung, sodass neue Facetten an alten oder neuen Themen entdeckt werden können, die ein neues und konkreteres Bild ergeben können. Damit wird sich auch bei manchen Vorhaben oder  Beziehungen zeigen, was noch Bestand hat, oder beendet werden will, damit das Richtige und Passende ins Leben Einzug halten kann. Neptun kann im schwierigeren Erleben auch geneigt machen, sich die rosarote Brille aufzusetzen oder sich täuschen zu lassen.

Die Phase kann auch wieder Altlasten an die Oberfläche spülen, die nun geheilt und verziehen werden können. Jedes Nicht-Verzeihen-Können schränkt die eigene Lebensqualität ein, trennt uns von der göttlichen Urquelle, die uns mit Vitalität und Lebenslust nährt.

Kosmisch gesehen befinden wir uns seit ein paar Jahren in einer Phase der Bereinigung und Erneuerung. Jeder Einzelne ist davon betroffen und kann sicherlich ein Lied davon singen.

Die Bereinigung ist so wichtig und höchst schöpferisch, weil wir die Chance haben, uns aus den selbst gebauten Gefängnissen zu befreien, in die wir hinein konditioniert und verbogen wurden. Es ist ein Geschenk, endlich  das zu leben, was unserem göttlichen Seelenplan entspricht. Der Mut, den wir dafür brauchen, liegt in uns selbst. Wenn wir uns mit jeder Faser unseres Körpers dafür entscheiden, steht der Kosmos schützend  und stärkend hinter uns.

 

Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
 
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
 
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
 
Erich Fried

 

Susanne Glaser, 6.6.2017, Pforzheim
Bild: http://ineshonfi.com

Die zwei Seelen in unserer Brust – Neumond im Zwillingszeichen 2017

 

Historie,religion,kunst - Forskjellig

Nicht nur der Zwillingsgeborene kennt die zwei Seelen in der Brust, sondern es ist mehr oder weniger unser aller Thema, das anatomisch mit den beiden Hirnhälften zusammenhängt – die rechte weiblich-intuitive Hemisphäre und die linke männlich-analytische Seite – beide mit den entsprechenden Organ- und Bezugspunkten in unserem ganzen Körper.
Dabei gilt zu beachten, dass die linke Hemisphäre eher der rechten Körperseite zugeordnet wird, und die rechte, eher der linken Körperseite- also über Kreuz.

Im laufenden Paradigmenwechsel ist jeder einzelne eingeladen linkslastig (männlich) konditionierte Denkstrukturen zu erkennen und zu überwinden, damit der Raum für ein schöpferisches, ganzheitliches und universales Denken, das beide Hirnhälften verbindet, entwickelt werden kann. Mit diesem Denken greifen wir auf unser ganzes Potential zurück und werden unserer eigenen Grösse, Flexibilität und Kreativität bewusst.

Logik bringt Dich von A nach B
Fantasie, wohin Du willst

Albert Einstein

Anatomisch sind die beiden Hemisphären mit einer Brücke verbunden. Je ganzheiticher wir denken, je mehr kommunizieren die beiden Hirnhälften und damit jede Zelle unseres Körper miteinander und bringen neue Inspirationen, Intuitionen und viel bessere und kreativere Lösungen hervor. Das ist für Körper, Geist und Seele sehr heilsam und verbindet uns mit dem wahren Leben, der Berührung, der Neugier und Leichtigkeit im Sein-  egal, welche Stürme im Aussen toben.

Unser Leben ist das, wozu es unser Denken macht
Denn von unseren Gedanken nimmt die Seele ihre Farben an

Die Konstellationen fördern in dieser Zwillings-Mondphase (bis zu nächsten Neumond) genau die ganzheitliche Denkart, die sich von Gedanken mit inneren Bildern, Empfindungen und Gefühlen nährt. Wenn Denken und Gefühl kohärent sind, entsteht Zuversicht, die uns vermittelt, dass alles im Fluss ist. Dafür brauchen wir immer wieder Rückzug, um ganz bei sich selbst anzukommen. Denn zuviele Informationen von Aussen, machen kirre und geneigt, nur die eine Seite sehen zu wollen.

Bis Anfang Juni können in laufenden Projekten, Vorhaben  und Beziehungen Schwachstellen aufgezeigt werden, die zu einer Kurskorrektur einladen. Enttäuschungen treten da auf, wo man nicht genau hinschauen wollte und sich  Illusionen hingab. Auftauchende Widerstände helfen grundsätzlich mehr in die Klarheit zu kommen. Die Energien können sich aber auch an Widerständen sehr aufreiben und zu entsprechenden, wenig konstruktiven Entladungen führen.

Ansonsten dürften die Energien im Fluss sein und schöne Begegnungen, Gespräche und Leichtigkeit bringen. Wenn wir bereit sind, uns auf neue Erfahrungen einzulassen, neugierig und offen sind,  werden wir erstaunt feststellen können, wie schön und berührend das Leben und Begegnungen  doch sein können.

Nicht unter Druck, sondern im unbekümmerten freien Zusammenspiel
erfindet sich das Leben immer wieder neu

Prof. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe

Der Neumond ist am 25.5.17, um 21.44 Uhr (MESZ) im Zwillingszeichen. Vor Neumond ist eine ideale Zeit zum Loslassen und Klären. An und nach Neumond unterstützt die Wachstumsenergie des Mondes neue Vorhaben.

Susanne Glaser, Pforzheim, den 23.5.17

Der Mai-Vollmond in Stier/ Skorpion am 10.5.17

 

Vom 7.-15.5.17 steht Mars unter schwierigem Einfluss, der keine klare Sicht auf Entscheidungen bringen kann. Die Hoffnung auf schnelle Lösungen kann den Blick verklären, und geneigt machen, sich selbst und andere zu blenden, sich Illusionen hinzugeben, die sich früher oder später als Schlag ins Wasser herausstellen könnten.

Deswegen ist es sinnvoll Entscheidungen besonders gut zu hinterfragen oder am besten auf die eigene Intuition zu hören und mutig seinen Weg zu gehen.

Möglicherweise kommen wir mit dieser Energie nicht richtig in die Pötte, das Immunsystem schwächelt oder haben einfach einen Durchhänger.

Ansonsten liegt fast den ganzen Mai über auf Entscheidungen, die auf Neuerung und Aufbruch in neue Gefilde stehen, ein kosmischer Segen in der Manifestation – auch wenn sich das nicht gleich zeigen sollte, ganz getreu dem Motto: gut Ding, braucht Weile.

Am 10.5. 17 haben wir Vollmond im Zeichen Skorpion – der Mai-Vollmond, der in Indien zu Ehren Buddhas gefeiert wird. Ebenso haben unsere Ahnen diese leidenschaftlich erotische Energie, die Fülle und Fruchtbarkeit von Mutter Erde, für ihr Liebesleben genutzt, um das Wesen der körperlich-seelischen Liebe, Sexualität und Vereinigung umfassend kennenzulernen und auf immer höheren Stufen zu erfahren. Denn daraus wird unsere Lebenslust  und das Bewusstsein, Teil dieses göttlichen Ausdrucks zu sein, geboren.

Das erdige Stierzeichen ist der materielle Ausdruck der weiblichen Urkraft, die sich in überfliessender Schönheit, Hingabebereitschaft, Fruchtbarkeit und einer guten Rückverbindung an die Erde und Schöpfung, ihre einzigartige Schönheit, Weisheit und Individualität offenbart. Das ist eine weibliche Domaine, die wieder entdeckt und gelebt werden will, damit die Erde und all ihre Lebewesen wieder in Harmonie kommen können –  in einen gesunden Ausgleich von weiblicher und männlicher Energie.

  • Lebst Du die weibliche Urkraft?
  • oder funktionierst Du noch?

 

Unwissenheit, Kontrolle, Verspannungen, konditioniertes Mangeldenken und tiefverwurzelte Ängste verwehren uns den Zugang zu diesen überaus beglückenden und erfüllenden Erfahrungen. Mit der Vollmondenergie können wir uns gewahr werden, wo wir uns selbst im Wege stehen und entsprechend handeln, um alte leblos gewordenen Strukturen bewusst aufzulösen, damit das blühende Leben unser Sein durchdringen und nähren kann

  • Kannst Du Dich total hingeben?
  • Womit stehst Du Dir selbst im Weg?
  • Was will beendet werden?

Der Maivollmond erinnert uns auch an die Rhythmen der Natur: ein stängiges Werden und Vergehen. Damit lehrt uns die Natur und die Schöpfung, das Hier und Jetzt dankbar anzunehmen und auszukosten. Darauf einen Anspruch zu erheben, dass alles immer so bleibt, wie es war, ist die Ursache für viel Leid, das wir selbst mit unserem falschen Denken kreieren.

  • ist Dein Denken an der Rhythmik und Ordnungen der Schöpfung ausgerichtet?
  • oder ist Dein Denken davon abgetrennt?

Es liegt an uns, wie wir damit umgehen, ob wir dankbar den Moment kosten, geniessen und annehmen oder in Erwartungen und Hoffnungen uns das Leben schwer machen. Und beachte: wer nicht geniessen kann, ist vielleicht sogar ungeniessbar? Das wahre Leben findet nur im Hier und Jetzt statt und vermittelt uns, dass alles im stetigen Fluss der Veränderung und Bewegung ist. Jeder Stillsatnd bedeutet Tod, aus dem wieder etwas Neues hervorgehen wird.

 

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse

 

 

Susanne Glaser, Pforzheim, den 8.5.17

Bild: Jana Irmgard Arnberger http://www.lustmalerei.de

Inspirationen zur kosmischen Energie im Stierzeichen – 24.4.17

 

Merkur (Kommunikation, Denken) ist durch seine Rückläufigkeit der Erde besonders nahe. Er lädt uns noch bis zum 3.Mai ein, Liegengebliebens aufzuarbeiten, Handlungen und Situationen, aber auch das eigene Verhalten und Denkgewohnheiten zu überarbeiten und gegebenenfalls zu korrigieren oder an alten Fäden weiterzuspinnen, um neue Lösungen zu entdecken.

Uranus (universelles Denken) öffnet uns derzeit Tür und Tor zum universellen Denken, das uns neue und zukunftsweisende Lösungen anbietet, ohne dass der Kopf durch stundenlanges Analysieren oder Kreisdenken raucht – ganz ohne Anstrengung. Über Inspirationen und Intuitionen werden wir uns der Lösungen und Wege bewusst.

Für dieses Denken brauchen wir Vertrauen in die Richtigkeit unserer Wahrnehmung.

  • Vertraust Du Dir vorbehaltlos?
  • Steht Dein konditionierter Verstand Dir selbst zweifelnd gegenüber?

Daraus kann ersichtlich werden, wo alte Zöpfe abgeschnitten werden wollen, weil keine Entwicklung mehr stattfinden kann. Das Leben ist von seinem Wesen her, Bewegung, gefühlte Lebendigkeit, Erfahrungen, die unter die Haut gehen, um höchste Höhen zu erklimmen und tiefste Täler zu durchwandern, um das Mysterium des Lebens in seiner Ganzheit zu erfahren – um das Wesen-tliche freizulegen. Durch diese Erfahrungen entdecken wir die Unsterblichkeit und Ewigkeit unserer Seele oder des Geistes.

Die Sonne im Stierzeichen sensibilisiert die Themen, Körperlichkeit, Sinnlichkeit, Selbstliebe, geistiger Reichtum, materielle Fülle, Geben und Nehmen und natürlich Sicherheit. Der Paradigmenwechsel, in dem wir uns befinden, fordert uns alle auf, die Themen neu zu definieren, um auf ein neues Bewusstseinsplateau zu gelangen.

Unser Körper ist der Tempel oder das Haus unserer Seele, in dem wir Sicherheit, Gesundheit, Fülle und Geborgenheit finden können, wenn wir beginnen, uns selbst liebend und wertschätzend anzunehmen. Ansonsten macht ein ungeliebter und nicht wahrgenommener Körper durch Extrem-Erfahrungen, Krankheiten, Unförmigkeiten oder Schmerzen auf sich aufmerkam. Ein geliebter Körper strahlt Schönheit aus, die nicht form- und altersabhängig ist.

Ja, wir haben kollektiv noch einiges zu heilen und zu bereinigen, damit unsere Körper zu einem lichtvollen, bewussten, strahlend gesunden Gefäß der Schöpfung werden.

  • Fühlst Du Dich schön?
  • Kannst Du Dich geniessen?
  • Ist Dein Körper dankbar, wie Du ihn behandelst?
  • Was würde sich dein Körper von Dir wünschen?

Der Neumond im Stierzeichen am 26.4.17, um 14.16 Uhr (MESZ) ist ein guter Zeitpunkt neue Inspirationen und Erkenntnisse langsam in die Realität wachsen zu lassen.

 

(c) Susanne Glaser, Pforzheim, den 24.4.17
Bild: Helga Albrecht (c) Chironverlag

Vollmondenergie Widder/Waage am 11.4.17

 

Die Waagschalen, die hell und dunkel oder auch männlich und weiblich symbolisieren, können durch die spannungsgeladenen Konstellationen im April  in heftige (Beziehungs-)Turbulenzen geraten. Und zwar da, wo man in fixen Denkvorstellungen oder konditionierten Mustern darauf bedacht war, harmonisch den Vorstellungen und gesellschaftlichen Vorgaben gemäss zu leben, bzw. zu funktionieren und nun feststellt, dass sich die Sehnsucht nach bedingungsloser Liebe, Friede, Freude und Eierkuchen nicht erfüllt hat.

Seit Uranus (Freiheit) vor ca. 7 Jahren in das Widderzeichen eintrat, und eine Konjunktion mit Jupiter  (Sinnhaftigkeit) bildete, begann unmerklich ein neuer Wind für unser Beziehungsverhalten zu wehen. Das Motto lautet: raus aus der Konditionierung, in der wir nur funktionieren, hin zu einem freien, authentischen und inspirierenden (Beziehungs)Leben oder anders ausgedrückt: statt Liebe im Haben, Liebe im Sein zu entfalten, wieder berührbar zu werden, mit allen Höhen und Tiefen, die dazugehören. Ein Leben, das unter die Haut geht und das innere Feuer entfacht.

  • Bist Du offen und berührbar?
  • brauchst Du noch oder liebst Du schon?
  • Geht Dein Leben unter die Haut und berührt Dich durch und durch?
  • Erlaubst Du Dir ganz Du selbst zu sein?

Jupiter und Uranus stehen zusammen mit dem Vollmond in Waage (11.4.17, um 8.08 Uhr( MESZ)  in Opposition und können durch entsprechende Geschehnisse und Herausforderungen aufzeigen, in wie weit wir bisher bereit waren, den Entwicklungsauftrag anzunehmen und umzusetzen. Es ist ein Höhepunkt und zugleich ein Wendpunkt, die zu einer Zwischenbilanz einladen.

  • Bist Du im Frieden mit Dir selbst?
  • Wo herrscht noch Unfrieden, der bereinigt werden will?
  • Sind Deine Begegnungen inspirierend und wertschätzend?
  • Welcher Schmerz und welche Enttäuschung liegen noch in Dir?
  • Kultivierst Du Beziehung oder Erziehung?
  • Bist Du ehrlich und wahrhaftig?

Pluto mahnt dabei zu Wahrhaftigkeit und Farbe zu bekennen. Er unterstützt, leblos gewordene und überkommene Strukturen ins Wanken zu bringen. Das kann schmerzliche Prozesse auslösen: Schmerz, der schon lange darauf wartet, angenommen und geheilt zu werden. Das öffnet einen neuen Raum im Herzen, was in der weiteren Folgezeit überraschende, positive Wendungen bringen kann, wo sich das zu erfüllen beginnt, wovon wir  schon lange geträumt haben.

All die Veränderungen und auch schwierigen Herausforderungen, die sich zeigen können, dienen nur dem einen Zweck, ganz Du selbst zu werden, mit Leib und Seele in Eigenverantwortung ein erfülltes, schöpferisches Leben im Einklang mit allem, was ist, zu gestalten. In der Dunkelheit erfahren wir das Meer unserer Möglichkeiten. Damit haben wir die  Chance über unsere Konditionierungen, eingeschränkten und übernommenen Vorstellungen hinauszuwachsen und sich seiner ganzen Größe. seiner Potentiale, Begabungen und Schönheit bewusst zu werden. und sie zum Wohle für das Umfeld und eine bessere Welt einzubringen.

Sei Du der Friede und die bedingingslose Liebe, die Du Dir wünschst

 Susanne Glaser, 6.4.17, Pforzheim
Bild: Helga Albrecht (c) Chironverlag

 

Venus – oder Liebe, Werte und Hingabe im Rückspiegel – Neumond im Widder

 

Vom 4.3. bis zum 15.4.17 ist die Venus, die Göttin der Liebe, Hingabe, weiblichen Erotik, aber auch der Werte, Bewertungen, Sicherheit und des Geldes, rückläufig.

Es scheint bei diesen Themen nicht richtig vorwärts zu gehen, weil die Kräfte nach innen gerichtet sind, um Erfahrungen zu überarbeiten, auszuwerten und sich gegebenenfalls neu auszurichten oder auch neu zu definieren.

  • Bist Du (Ex) Partnern dankbar für die gemeinsamen Erfahrungen?
  • Welche Enttäuschung belastet Dich innerlich?
  • Was bedarf einer Neubewertung?
  • Ist Geben und Nehmen im Ausgleich bei Dir?

Wenn Groll, Enttäuschung und Verletzungen nicht verarbeitet sind, sondern die Energie in Schuldzuweisungen gebunden wird, machen wir vor allem uns selbst das Leben schwer. Genau, das wäre ein Punkt, an dem wir umdenken lernen dürfen, damit wir uns selbst nicht mehr im Weg stehen und unbewusst zum Schöpfer unseres Leidens werden.

Wir alle tragen die Sehnsucht nach bedingunsgloser Liebe in uns. Wir selbst sind es, die die eigenen Steine aus dem Weg räumen dürfen, um diese Liebe zu erfahren. Sie beginnt letztendlich immer bei uns selbst. Wenn wir liebevoll und achtsam alles annehmen, was sich in uns bewegt und zeigt, Enttäuschungen und Schmerz heilen, kann die Liebe sich in uns entfalten.

Für Frauen trifft das in besonderem Maße zu, denn die Heilung ist letztendlich auch die Öffnung ihres weiblichen Schosses, der Zugang zum schöpferischen Leben, ihrer Erotik, Unabhängigkeit, innerem Feuer, Hingabe und urweiblichen Kraft, die jede Zelle ihres Körpers erfüllt,  zum Schwingen und Überfliessen bringt. Der weibliche Schoss hat in der Geschichte bis heute soviel Entwertung, Unterdückung und Mißbrauch erfahren, dass noch ganz viel Schmerz geheilt werden will, um in Harmonie mit der Liebe zu schwingen.

Die Liebesgöttin steht fast den ganzen April mit Chiron (Schmerz) zusammen, und beide weisen auf die Themen, die jetzt gelöst und vor allem aus dem Herz heraus, verziehen werden wollen.

Wenn man den  Tanz der Venus um die Sonne von der Erde aus aufzeichnet, entsteht über die unteren Konjunktionen mit der Sonne im Verlauf von 8 Jahren ein Pentagramm am Himmel, das auch Venusblume genannt wird. ( s. Bild). Über diese Rhythmik können wir uns selbst ein bissel mehr kennen und verstehen lernen, wenn wir uns daran erinnern, was in jenem Zeitraum vor 8 Jahren, 16 Jahren, usw. uns innerlich bewegt hat. Vielleicht erkennen wir ähnliche Erfahrungen, die sich wie ein roter Faden durch das Leben ziehen und immer den gleichen Schmerz wachrufen. 

Am 28.3.17, um 4.57 Uhr haben wir Neumond im Widderzeichen (Aufbruch) in Konjunktion mit der rückläufigen Venus. Mars – der Herrscher des Widder- ist in höherer und erlöster Form der Überbringer des göttlichen Lichtes.  Dazu braucht es Be-wusstheit, was wir beginnen wollen oder entscheiden dürfen, denn je nach Motivation, könnte der Schuss auch nach hinten (Venus rückläufig)  losgehen.

 

Von der Liebe

 

Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.

 

Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin,

Auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.

 

Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie,

auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettertn kann

wie der Nordwind den Garten verwüstetet.

 

Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.

So wie sie dich wachsen lässt, beschneidet sie dich.

So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen

und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern,

steigt sie hinab zu deinen Wurzeln

und erschüttert sie in Ihrer Erdgebundenheit.

 

Wie Korngarben sammelt sie dich um sich.

Sie drischt dich, um dich nackt zu machen.

Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien.

Sie mahlt dich, bis du weiß bist.

Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist;

Und dann weiht sie dich ihrem heiligem Feuer,

damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.

 

All dies wird die Liebe mit dir machen,

damit du die Geheimnisse deines Herzens kennenlernst

und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst.

 

Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst,

dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken

und vom Dreschboden der Liebe zu gehen.

In die Welt ohne Jahreszeiten,

wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen,

und weinen, aber nicht all deine Tränen.

 

Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.

 

Liebe besitzt nicht, noch läßt sie sich besitzen;

 

Denn die Liebe genügt der Liebe.

 

Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken,

denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.

 

Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.

 

Aber wenn du liebst und Wünsche haben mußt, sollst du dir dies wünschen:

Zu schmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein,

der seine Melodie der Nacht singt.

 

Den Schmerz allzu vieler Zärtlichkeit zu kennen.

Vom eigenen Verstehen der Liebe verwundet zu sein;

Und willig und freudig zu bluten.

 

Bei der Morgenröte

mit beflügeltem Herzen zu erwachen

und für einen weiteren Tag des Liebens dankzusagen;

 

Zur Mittagszeit zu ruhen

und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen;

 

Am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren;

Und dann einzuschlafen

mit einem Gebet für den Geliebten im Herzen

und einem Lobgesang auf den Lippen.

 

Khalil Gibran
(* 06.01.1883, † 10.04.1931)

 

 

 

Susanne Glaser, Pforzheim, den 26.3.17

Bild. www.edelsteine.de

 

 

Willkommen im Sonnenjahr 2017

 

Am 20.3.17, um 11.29 Uhr ( MEZ) erreicht die Sonne das Widderzeichen und läutet nicht nur die Tag-und Nachtgleiche – den kalendarischen Frühlinhsanfang -, sondern auch das Sonnenjahr ein.  Das Neue Astrologische Jahr beginnt und lädt zum Aufbruch in neue, sinnvollere  Lebensformen ein, die unser inneres Feuer und Lebenslust erwecken und unsere Seele nähren. 

Es wird ein sehr emotionales, spannendes und turbulentes Jahr werden, getreu dem Motto: alles bleibt anders. Die Sonne wird  Licht ins Dunkel (Unbewusstheit) bringen und Schleier lüften, sodass uns wichtige Aspekte, die bisher im Verborgenen ein Schattendasein führten, offenkundiger werden und ein ganzheitlicheres Bild, vom dem, was ist, aufzeigen.  Das sind wichtige Puzzlestücke, die wir für unsere Orientierung brauchen, um herauszufiltern, wo der Weg langgeht und wie die neue Welt und deren Werte, Ethik und Moral aussehen könnten.

Der kollektive Schmerz und die Angst, nicht gut genug und liebenswert zu sein, bilden ein zentrales Thema, das zur Lösung und Heilung im Sonnenjahr für jeden Einzelnen ansteht. Von den übergeordneten Zyklen des Kosmos her, steht die Menschheit – nachdem die Kinderstube haltlos geschlossen wurde –  gerade in der Pubertät, die für  grosse Gefühlsschwankungen, einer gewissen Orientierungslosigkeit, Chaos und Persönlichkeitssuche  bekannt ist.   

  • Wo verbiegst Du Dich, um geliebt zu sein?
  • Wo bist Du Dir selbst nicht treu?
  • Was kannst Du Dir oder anderen nicht wirklich verzeihen?
  • Bist Du auf der Flucht vor Dir selbst?

Es  findet  ein zutiefst schöpferischer Wachstums-Prozess statt. Jeder hat die  Chance, sich  selbst zu finden und das zu entdecken, was  innerlich berührt, Freude macht, Sinn und Bedeutung schenkt. Das betrifft unsere Beziehungen, genauso, wie die Arbeit. Es mag manchmal abenteuerlich sein, aber die Lebenslust steigert sich, wenn wir Neuland gewonnen und alte Abhängigkeiten überwunden  haben. 

 Die Geschehnisse werden viel Tiefgang schenken. Denn nur, wenn wir die Erfahrung bewusst fühlen und annehmen, wie sehr wir vielleicht innerlich leiden, seelisch ausgehungert  und erschöpft sind, kann sich in diesem Zustand die Erneuerung, wie das strahlende Licht der Sonne, offenbaren. Dieses strahlende Sonnenlicht befindet sich in unserem Herzen, das mit allem verbunden ist.  Konditionierte Denkmuster, Schmerz und Angst vermitteln uns die Illusion, ein abgetrenntes Einzelwesen zu sein. Jeder ist ein individueller Ausdruck der Schöpfung und wichtig für diese Welt. Und wenn wir ganz in unserer Herzenergie sind, ahnen wir auch, dass wir von unsichtbarer Hand getragen sind und trotzdem unser Schicksal zu meistern haben, um uns selbst und das Mysterium des Lebens zu erfahren, kennen zulernen. zu wachsen,  zu reifen und damit die eigene Größe und Schönheit  zu entdecken.

Im Wassermannzeitalter ist es sehr hilfreich, sich mit anderen Menschen zu verbinden, die auch zu neuen Ufern aufbrechen und alte Zöpfe abschneiden wollen. Wir können uns damit gegenseitig inspirieren und ermutigen. Gemeinsam sind wir stark, diese grossen Herausforderungen zu meistern.

 

Susanne Glaser, 19.3.2017, Pforzheim
Bild: v.bennett-little rock-clipartfest.com

 

Vollmondenergien in Fische-Jungfrau am 12.3.17

 

Um die Zeit der grossen Veränderungen, Bereinigungen und Erneuerungen positiv zu nutzen, ist es wichtig, zu erst einmal achtsam und liebevoll mit sich selbst umzugehen, mit sich selbst klar zukommen, um sich dann in Ruhe und Gelassenheit mit dem Gegenüber  oder äusseren Situationen zu beschäftigen. Denn auf Vorwürfe und Kritik kann zur Zeit die Reaktion sehr sensibel und empfindlich ausfallen, was bestimmte Situationen sicherlich nicht vereinfacht. Tiefe und ernste Gespräche, wo man auf den Punkt kommt, sind möglich, sofern man nicht vor  der Wahrheit wegrennt. Enttäuschungen entstehen da, wo man sich zu einem gewissen Zeitpunkt geweigert hat, hinzuschauen, zu zuhören und und vor allem hinzuspüren. 

Es wird sich auch herausfiltern, wo wir wirkliches Vertrauen in Situationen und Menschen  haben und wo nicht (mehr). Das kann not-wendige Veränderungen einleiten. Es ist eine Zeit, in der Projekte zu einem Abschluss gebracht und Verantwortungen abgegeben werden können. Es kann aber sich auch durchaus zeigen, dass es Situationen gibt, die nicht verändert werden können und man aufgefordert ist, die richtige Haltung dazu zu kultivieren und seinen Schmerz anzunehmen und zu heilen. Ebenso können sich Konsequenzen des eigenen Handelns oder auch Nicht-Handelns auftun.

Wenn Du ein Problem hast, versuche es zu lösen
kannst Du es nicht lösen, mach kein Problem daraus

Buddha

Der Vollmondenergie  am 12.3.17, um 15.54 Uhr (MEZ)  im Zeichen Jungfrau lädt ein, seelisch, körperlich und geistig Verbrauchtes auszuleiten, um sich auf das Wesentliche besinnen zu können.  Sehr hilfreich sind in dieser Zeitqualität Frühjahrs- und Fastenkuren, in denen ausgeleitet, entschlackt und gereinigt wird, was unseren Körper belastet. Unseren seelischen Schmerz (Chiron) gilt es anzunehmen und zu heilen, statt zu jammern und in Schuldzuweisungen zu  verstricken.

Jungfrau ist ein Ernte- und Gesundheitszeichen und verhilft die Spreu vom Weizen zu trennen. Als weibliches Erdzeichen geht es um kosmische Ordnung, Rhythmen, Achtsamkeit und den Platz, den wir darin einnehmen als lebendiger Ausdruck der Schöpfung, der lernen darf, sich von eigennützigen und zweckorientierten Denken und Handeln zu befreien. Im Ausrichten an die Regeln und Ordnungen der Schöpfung aktivieren wir unsere Selbstheilungskräfte. Das was wir säen, ernten wir früher oder später. Deswegen ist es wichtiger denn je, achtsam zu säen.

Es geht um den Dienst ( = Dienen) zum Wohle der Schöpfung mit den Gaben und Fähigkeiten, die wir mitgebracht haben –  das wird durch Stress, Ablenkung, Funktionieren-Wollen  häufig vergessen und trotzdem tragen wir die Versäumnisse als Konsequenzen dafür, ob es einem klar ist oder nicht.  Die Vollmondenergie kann uns die Erkenntnis bringen, wo wir uns von der natürlichen Ordnung und der Schöpfung entfernt haben und ich-haft unterwegs sind. Wir können und sollten es korrigieren. Dafür brauchen wir Rückzug, die Besinnung auf uns selbst und Stille. Hier können wir auch die Kraft und den Mut finden, das einzubringen, was uns wirklich am Herzen liegt.

 Da Denken Emotionen generiert, ist es hilfreich in dieser Zeit, seine täglichen Gedanken unter die Lupe zu nehmen und solche auszusortieren, die häufig nur konditioniert, niederdrücken und keine Lösung bringen. Förmlich im Kreis drehen wir uns, wenn wir uns nur auf das Problem, statt auf die Lösung konzentrieren. Denn nur die Lösung löst und bringt alles wieder in Fluss. 

  • Konzentrierst Du Dich auf Probleme oder auf Lösungen?
  • Macht Dir Dein Denken Freude?
  • Welche Veränderungen braucht Dein Denken?

 

 

Susanne Glaser, Pforzheim, den 7.3.17
Bild: Simone Andrich

 

Sonnenfinsternis im Fischezeichen am 26.2.17

 

Am 26.2.17, um exakt 15.59 Uhr (MEZ) findet eine Sonnenfinsternis statt, die einer Hommage an Neptun, dem Herrscher der Meere und des Fischezeichens, gleicht. Abgelegene Meeresgebiete wie der  südliche Pazifik und Atlantik, aber auch Teile Südamerikas und Afrikas  werden Zeugen der ringförmigen Sonnenfinsternis.

Der Mond (Gemüt) schiebt sich bei einer Sonnenfinsternis direkt vor die Sonne (Geist). Energetisch wird die Finsternis auf jeden Fall spürbar sein und Konsequenzen haben. ( Vor allem im eigenen Horoskop, wenn Planeten und Achsen in den Wirkungsbereich fallen) Mit Neptun an der Hand kann das verwirrend und chaotisch sein oder auch nur verstärkte Müdigkeit, Desorientiertheit oder auch diffuse Ängste auslösen. Diese eher lästigen Emotionen sind der Wegbegleiter zu der eigenen inneren Quelle, die in Verbindung mit der göttlichen Urquelle steht. 

Emotionen können das klare Denken überschatten. Und emotional, teilweise auch sehr aufreibend, wird die nächste Zeit eh werden, weil die Konstellationen auf turbulente Zeiten hinweisen.
Die Wirkung der Finsternis im Vor- und Nachhinein kann sehr erfreuliche Wendungen bringen, vor allem da, wo man in Liebe und Hingabe uneigennützig und vertrauensvoll dem Leben und dem, was ansteht, dient.

Ebenso können sich Spontanheilungen oder auch deutliche Verbesserung bei  langwierigen Erkrankungen zeigen,vor allem da, wo die Einsicht auf Veränderung bewusst und entsprechend gehandelt wurde. Vergeben, sich selbst und anderen, ist gerade in der Fischezeit besonders wirksam, weil es Blockaden löst. Intuitionen und Ahnungen können in dieser Zeit richtungsweisende Impulse für die Gesundheit und die gesamte Existenz geben.

Je nachdem können auch  verdrängte Konflikte,  alte überholt geglaubte Muster, Abhängigkeiten, Besitzansprüche und Verstrickungen Auslöser für Dramen und Zoff werden.

Wer bereit ist, die Dinge vertrauensvoll so zu nehmen, wie sie sich zeigen und dabei versucht das Beste daraus zu machen, wird erstaunt sein, wie alles langsam in Fluss und in Ordnung kommt.  Wo aber  Egoansprüchen, Schuldzuweisungen und  Machtgebaren der Vorrang gegeben wird, können Situationen und Angelegenheiten regelrecht eskalieren und schwierige aber auch gefährliche Dimensionen annehmen.

  • Bist Du im Fluss mit Deinem Leben?
  • Baust Du Widerstände gegen die Veränderung auf?
  • Was hält Dich, wenn alles wegbricht?

 

All die Umbrüche und Zusammenbrüche alter Strukturen und Sicherheiten sind aus ganzheitlicher Sicht ein höchst kreativer und schöpferischer Akt. Entwicklungsimpulse und wichtige Bewusstseinsprozesse, die in der scheinbaren Sicherheit und den überkommenen Strukturen blockiert  waren, können sich nun entfalten – wie bei einem Schmetterling, der im Cocon gefangen war und vielleicht Angst hatte, die vertraute, aber beengte und dunkle Welt zu verlassen, um seine Schönheit und Freiheit mit leichten Flügelschlag lieben und geniessen zu lernen. 

Wir haben nun dafür die grosse Chance, zunächst individuell neue sinnvollere Strukturen zu finden und zu legen, in denen sich nicht nur der Mensch, sondern auch der Rest der Schöpfung, wie Tiere, Pflanzen und vor allem die Erde wertgeschätzt und wohl fühlen. Der Stein ist ins Rollen gekommen und nicht mehr aufzuhalten, bzw. der sichere Cocon löst sich immer mehr, damit sich Deine Individualität als schöpferisch-göttlicher Ausdruck erkennen und  offenbaren kann, zum Wohl für die Welt. 

  • Bist Du bereit den „Cocon“ zu verlassen?
  • Blockierst Du Dich noch mit dem „Opferbewusstsein“?
  • Nutzt Du Deine schöpferischen Kräfte zur Alltagsgestaltung?

 

Das Paradies ist kein Ort,
es ist ein Bewusstseinszustand
Sri Chinmoy

 

Susanne Glaser, 20.2.17, Pforzheim
Bild: Wikipedia – die Himmelsscheibe von Nebra

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