Mut zur Wahrheit – feuriger Neumond in Löwe am 24.07.2025, um 21.11 Uhr

 

Extreme Spannungen und eruptive Energien

Frischer Wind bläst in verstaubte Strukturen, damit wir erkennen können, was sich ausgelebt und ausgedient hat. Wenn man nicht auf Machtpositionen und fixen Vorstellungen beharrt, wird man überrascht sein, wie viele geniale Möglichkeiten sich auftun, um aus dem Vollen zu schöpfen.  

Mut zur Wahrheit

Die Rückläufigkeit Merkurs (bis 11.8.) schenkt uns ein vertiefte Sicht auf Prozesse, die bereits schon gelaufen sind. In solchen Phasen können wir regelrecht Puzzleteile finden, die uns bisher gefehlt haben, um zu verstehen und zu begreifen – unseren Blick und Denken erweitern.

Mumm

So kann es auch sein, dass alte Ideen aufgenommen werden, um sie im neuen Licht zu betrachten. Manchmal fehlt uns zu gewissen Zeiten der Mumm, das umzusetzen und hervorzubringen, was uns wirklich am Herzen liegt.

Der kleine Götterbote kann uns an Lebendigkeit, an Souveränität, an Herzlichkeit, an unsere natürliche Strahlkraft erinnern, die wir vor lauter Ablenkung vergessen haben, in unser Denken einfließen zu lassen.

Schüttelbrett

Es kann rütteln und schütteln, damit Dinge fallengelassen werden, die keinen Sinn mehr machen und Dinge erkannt werden, die wichtig sind. Unsere Körper, die Materie will leichter werden, beseelt schwingen.

Dieser Prozess kann immer wieder anstrengend und sehr herausfordernd sein. Und trotzdem erleben wir auch immer wieder wundersame Fügungen, Synchronizitäten, Berührungen, Zauber und Magie. 

Verjüngung

Vielleicht ist es Dir schon aufgefallen, dass nach einem Tief, das Dich schwer gemacht hat, Du jünger, wunderschön und strahlender denn je hervorgehst, Dich leichter, inspiriert und beschwingt fühlst?

Existentielle Themen

Momentan können auch immer wieder einmal existenzielle Ängste angetriggert werden. Es ist so wichtig in diesem Paradigmenwechsel Vertrauen ins Leben zu kultivieren, statt die Angst zu nähren.

Jesus betonte schon in seinen Reden, sich nicht zu sorgen, denn das Leben trägt uns. Die Natur und tiefe Atmung unterstützen uns, in Verbindung zu bleiben. Angst trennt und macht eng.

Urvertrauen

Die Rückkehr der urweiblichen Kraft öffnet auch das Tor zum Urvertrauen. Alles in der Natur lebt im Urvertrauen. Kein Baum blickt sorgenvoll zum Himmel, ob es im nächsten Jahr auch noch regnet oder ob in 40 Jahren die Altersvorsorge klappt. Er ist vollkommen verbunden, versorgt und sorgt sich nicht.

Entscheidung

Wir sind in einer Phase, die noch einige Zeit andauern wird, in der es um die individuellen Grundsatz-Entscheidungen geht:

Liebe oder Angst.

Wem dienst Du?
Was nährst Du?

Klarheit und Eindeutigkeit

Das ist so eine radikale Entscheidung, bei der es nur Entweder – oder gibt. Genauso wie bei einer Schwangerschaft, es gibt nicht ein bisschen schwanger. Die Natur und der Kosmos fordern uns zu Klarheit und Eindeutigkeit auf. Bei der Liebe verhält es sich auch so, ein bisschen Liebe geht nicht, entweder ich bin im Herzen berührt oder eben nicht.

Neumond im Löwen

Eine sehr feurige und tiefgehende Energie, die uns einlädt einen neuen Samen zu legen, eine neue Richtung zu wählen, überhaupt Neues auf den Weg zu bringen, wo Du Dich freier fühlen kannst. Das muss nichts Grosses sein, auch kleine Schritte können viel Wirkung haben.

Ganz stark stehen Beziehungen im Fokus.

Sind sie lebendig, unter die Haut gehend und berührend?
Ist Dein inneres Feuer angesprochen?
Inspirieren Dich Deine Beziehungen?
Ist es für andere bereichernd, Dich zu kennen?

Selbstermächtigung

Jetzt geht es ganz stark darum, Deine natürliche Macht zu Dir zurückzuholen, um Deinem Leben mehr Glanz, Strahlkraft und Würde zu verleihen. Um spielerisch und vor allem auch mit Freude, deine Herausforderungen anzunehmen, statt zu jammern. Und das klappt am Besten mit Gleichgesinnten, die immer mehr werden. Wir sind viele.

Entweder-oder  (indianische Legende)

Es wird erzählt, der Adler sei der Vogel mit der längsten Lebensspanne auf der Welt.

Wenn er etwa 30 Jahre alt ist, werden die Krallen schwächer und er hat wirkliche Probleme die Beute zu fassen und zu halten.

Der Schnabel wird zunehmend schwach und weich, so dass die Beute nicht mehr richtig zerkleinert werden kann.

Der Adler hat nun zwei Möglichkeiten.

Er lässt alles wie es ist, dann wird er mit Sicherheit sterben.

Oder er akzeptiert einen Veränderungsprozesse der ca. 150 Tage dauert.

Er fliegt auf einen hohen Berg, und schlägt den Schnabel solange gegen einen Felsen, bis der Schnabel ab ist.
Auch seine Krallen werden solange bearbeitet, bis sie abfallen.

Wenn die Krallen und der Schnabel nachgewachsen sind, reißt er sich alle Federn aus.

Nach ungefähr fünf Monaten bezaubert er wieder mit seinem prächtigen Federkleid.
Der Adler startet dann zu seinem ersten Flug nach dieser langen Zeit, und lebt dann noch ca. 30 Jahre.

© Susanne Glaser, 21.07.2025, Pforzheim

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