In Teufels Küche – Frühlingsvollmond in Widder/Waage am 02.04.2026, um 4.13 Uhr

 

April, April, er macht, was er will

Wir stehen  im ganzen April im Einfluss von noch dynamischeren, chaotischen und transformierenden Energien, die uns viel Erneuerung, Inspiration und Klarheit schenken wollen – wenn wir bereit sind, uns darauf einzulassen.

Turbulenzen

 Die Waagschalen des Waage-Vollmondes können dadurch schon im Vorfeld in heftigen Auf – und Abwärtsbewegungen schwingen. Es fühlt sich wie aufgerührt an, alte Verletzungen, Schmerz, aber auch Wut können die Emotionen hochkochen lassen, zum Überlaufen bringen. 

Täter-Opferbeziehungen

Sie stehen im Fokus des Vollmondes und bedürfen einer neuen Sichtweise. Die Energien können je nachdem zu ziemlichen Übertreibungen und Unehrlichkeit geneigt machen, aber auch sehr lichtvolle Erkenntnisse schenken – Lügen entlarven. 

Die Wut auf  Mutter und Vater

Wir alle haben schmerzliche Erfahrungen in der Kindheit gemacht, wo wir nicht wirklich gesehen  und unserer Selbst-Willen geliebt wurden, die kollektive Überzeugung übernahmen, nicht gut genug zu sein.

Manche haben bereits schon im Mutterleib schwierigste Ablehnungen erlebt. Oft werden Kriegstraumata, Missbrauch und Gewalt in einem Ahnensystem ungefiltert weitergegeben, bis jemand aufwacht und beginnt, die alten Ketten zu sprengen, damit das wirkliche Leben erblühen kann.

Spaltung

Die Wut auf die männliche Energie wird gerade gehypt. Sie sollen schuld an allem sein.

Sind sie es wirkich? 

Das eine lässt sich nicht vom anderen trennen, denn es besteht eine Wechselwirkung – zwischen weiblich und männlich – zumal jeder von uns beide Seiten in sich trägt.
Die urweibliche Weisheit erinnert uns daran, dass jeder Mann im Schoß einer Mutter heranwuchs, die ihn auch geprägt hat. Eine Mutter, die vielleicht auch schwer verletzt und nicht fähig war, den kleinen Jungen wirklich zu sehen. Vielleicht war der Überlebenskampf so stark, dass es nur darum ging, gut zu funktionieren.

In Teufels Küche

Die weibliche Energie, die Körperlichkeit und S.exualität wurde in dem letzten, großen Zyklus entwertet. Sie musste sich verbiegen, weil sie von ihrer natürlichen Anbindung an die Erde und den Kosmos getrennt wurde. Auf dem Scheiterhaufen sollte ihre Weisheit verbrannt werden. Aber nicht nur ihre, auch seine!
Im gleichen Maße hat sich die männliche Energie verbogen.
Das Unheil nahm seinen Lauf.

Verzeihen

Jetzt sind wir in einem neuen Zyklus, wo die weibliche Energie wieder zurückkehrt – die Weisheit des Schoßes. Das heilige, weibliche, kosmische Wissen will durch uns umgesetzt werden.

Wir haben uns viel zu verzeihen, gegenseitig. Dabei werden viele Tränen fließen, die uns wieder weicher, liebevoller und sanfter werden lassen, die die Mauern und Symptome auflösen, hinter denen wir uns verschanzt und geschützt haben.

Berührende Beziehungen

Die Zeitqualität öffnet den heiligen Raum für Liebesbeziehungen, für lebendige und inspirierende Verbindungen auf gleicher Augenhöhe. Es braucht Mut, sich einzulassen, ehrlich und authentisch zu sein, aber auch Demut und Mitgefühl:

Nämlich das Leben so  anzunehmen, wie es sich zeigt, den anderen so anzunehmen, wie er ist. Ganz getreu dem Motto: ich sehe Dich – ich sehe mich.

Impulskraft und Liebe 

Schau in die Natur und Kosmos. Sie sind durch die zwei grossen elektromagnetischen Kraftströme entstanden: weibliche und männliche Energie, Plus und Minus  –  in stiller Balance schaffen sie ein Paradies, ein atemberaubendes Mysterium voller Wunder, Magie und Schönheit. Auch wir sind ein Wunder und haben es vielleicht vergessen.

Ohne die männliche Impulskraft würde es keine blühende Erde geben. Im ungezwungenen Zusammenspiel der Energien, beginnt das Weibliche aufzublühen, sich zu entfalten, ihren Duft, Fülle und Schönheit auszuströmen. 

Schwarze Schafe (Bert Hellinger)

Die „schwarzen Schafe“ einer Familie sind in Wahrheit Befreier ihres Stammbaums.

Familienmitglieder, die sich nicht an die Familienregeln oder Traditionen anpassen.

Diejenigen, die ständig versuchen, Überzeugungen zu revolutionieren.

Diejenigen, die Wege wählen, die den etablierten Wegen der Familienlinien zuwiderlaufen.

Diejenigen, die kritisiert, beurteilt und sogar abgelehnt werden.

Sie sind dazu berufen, die Familie von sich wiederholenden Mustern zu befreien, die ganze Generationen frustrierten.

Diese so genannten „schwarzen Schafe“…

Diejenigen, die sich nicht anpassen.

Diejenigen, die Rebellion schreien, reparieren und entgiften.

Sie schaffen in Wahrheit neue blühende Zweige in ihrem Stammbaum. Unzählige unerfüllte Wünsche, unvollendete Träume oder frustrierte Talente unserer Vorfahren manifestieren sich durch diese Revolte.

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© Susanne Glaser, 29.03.2026, Pforzheim

 

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