
Herausforderung und Wandlung
Die momentanen energetischen Einflüsse sind mitunter aufwühlend, vor allem, was Beziehungen und existentielle Themen betrifft. Erschöpfung, Wut, aber auch Enttäuschung sind die Katalysatoren, die eigenen Begrenzungen, Weltbilder und Vorstellungen zu hinterfragen.
Marsthemen
Die männliche Kraft wird durch starke Befreiungsprozesse geführt, was auf der einen Seite Machtkonflikte, Kriege und Eskalationen schürt.
Auf der anderen Seite ist es eine Erinnerung an die urmännliche Kraft, die sich frei, authentisch und souverän zum Ausdruck bringen will.
Die urmännliche Kraft weiß:
Herrschaft ist nicht dasselbe wie Stärke. Systeme, die auf Kontrolle und Unterwerfung beruhen, entfernen sich vom Leben.
Die ursprüngliche männliche Kraft bringt Klarheit und Aufrichtigkeit.
Ihr natürlicher Ausdruck dient nicht der Beherrschung, sondern dem Schutz des Lebens.
Auch in Beziehungen will die Bequemlichkeit und Komfortzone verlassen werden, damit wirkliche Begegnung das Herz erfreut.
Nabelschnüre
Gleichzeitig können wir überdeutlich spüren, wie Nabelschnüre uns an Beziehungen, Weltbilder und Situationen binden und uns abhängig und unfrei machen. Auch die weibliche Energie und Liebe wird geprüft, ob wir wirklich zu uns stehen oder noch immer in Rollen verstrickt sind, die uns auslaugen; wo wir funktionieren, im verspannten Überlebensmodus sind.
Trauen wir uns, unserer Seele Flügel zu verleihen? Zu uns selbst ja zu sagen? Ja, zum Leben mit seinen Herausforderungen und wunderschönen Momenten?
Uranus bringt frischen Wind
Uranus bringt noch existentielle Themen in Schwingung. Die Unsicherheiten wollen uns erinnern, Gottvertrauen zu kultivieren und das umzusetzen, was gerade ansteht. Dafür brauchen wir Demut, das Leben und die Herausforderungen so anzunehmen wie sie sind, um das Beste daraus zu machen. Die Natur erinnert uns täglich daran, dass Vertrauen ein lebendiges Prinzip ist.
Wie Jesus schon betonte:
„Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?“
Mond im Schützen
Die Energien, die schon die ganze Woche am Wirken sind, finden mit dem Vollmond ihren vorläufigen Höhepunkt – Klarheit und Wahrheit. Mond im Schützen will Freiheit und unser geistiges Feuer entfachen; Lebensfreude, Begeisterung, Weite und Visionen.
Es geht um das innere Schauen, um Deinen Weg herauszufiltern, um lichtvolle Erkenntnisse. Dabei kann sich großes für Dich auftun. Es können glückliche Wendungen geschehen; Begegnungen, die Dein Herz erwärmen – damit Dir bewusst wird, was Liebe, Beziehung und Vision wirklich bedeuten: ein tiefes Berührtsein, ein Vibrieren – jede Zelle Deines Körper schwingt und Deine Seele breitet die Flügel aus.
Überfliessendes Füllhorn
Im Westen können wir nach Sonnenuntergang Venus, die Göttin der Liebe, und Jupiter beobachten – ein symbolischer Ausdruck von einem weiblich, überfliessendem Füllhorn. Sie finden täglich mehr zueinander und feiern am 9. Juni „Hochzeit“, um sich dann wieder langsam zu lösen.
Das ist eine sehr segensvolle Energie, die soviel Erinnerung an das wahre Menschsein wachküsst – wenn Du es zulassen kannst. Im Krebszeichen geht es um Heimat, Verbundenheit, Familie und Zugehörigkeit, unsere seelischen Wurzeln.
Beide werden sich im Krebszeichen erst wieder in zwölf Jahren treffen.
Klare Worte
(Alexander Jodorowsky)
Wenn meine Energie dich nicht weckt,
bin ich nicht für dich bestimmt.
Wenn mein Verstand dich nicht inspiriert, erzwinge die Verbindung nicht.
Wenn mein Gedanke dich nicht tiefer denken lässt,
hat es keinen Sinn, sich an mich zu erinnern.
Wenn dich meine Leidenschaft nicht bewegt, dann kehre besser um.
Wenn meine Anwesenheit dir nicht hilft, um dich weiterzuentwickeln, wird es meine Abwesenheit sicherlich.
Wenn meine Liebe nicht dein Herz öffnet, wird es eine andere Liebe können.
Geh und finde, was dein Sein zum Schwingen bringt, hör auf, hinter dich zu schauen.
Einer der größten Liebesakte ist, es gut sein zu lassen.
—
Wenn Dich mein Artikel inspiriert,
© Susanne Glaser, 28.05.2026, Pforzheim
Bild: Pixabay




