
Ein Kreis schließt sich
Begonnen haben die magischen Mondfinsternisse im Fischezeichen im September 2024, dem Blutmond im September 2025 und jetzt der letzten partiellen Mond-Finsternis ( ca. 92 % Abdeckung).
Jetzt beendet sich ein Zyklus, der an die eigene Seele und deren mystischen Verwobensein mit der Natur und Gott erinnern wollte.
Zwischen Chaos und Ordnung
Vielleicht hältst du einmal inne und spürst nach:
Was hat sich in den letzten Jahren in deinem Leben verändert? Wenn alte gewohnte Strukturen – wie in den letzten Jahren – aufbrechen, fühlt sich das chaotisch an, kann für Stress, Angst und Unsicherheit sorgen – aber auch für Befreiung und Erleichterung.
Berührung
Wenn wir diese eher unguten Emotionen annehmen und uns in die Stille der Natur zurückziehen, tief atmen und uns wieder entspannen, kann etwas Berührendes geschehen: wir können wieder die Verbindung zur Natur und Gott spüren.
Wir werden uns bewusst, was verändert werden will, um wieder mehr Feuer und Lebendigkeit zu fühlen.
Die urweibliche Kraft kehrt zurück
Die weibliche Kraft, die lange unterdrückt und entwertet war, beginnt wieder ihren Raum einzunehmen und öffnet den Weg in die Verbundenheit – mit Dir selbst und der Natur. Sie kann Dich mit den Schattenenergien zu Themen und Verstrickungen führen, die zum Heilen und Lösen anstehen:
Verzeihen und Vergeben. Denn ohne das, laufen wir mit gestutzten und hängenden Flügeln über die Erde.
Urvertrauen
In der Stille kannst Du auch Dein Urvertrauen wieder entdecken. Das Urvertrauen, mit dem alles auf der Erde und Kosmos ausgestattet ist. Eine natürliche, weibliche Qualität, wie auch die Liebe.
Urvertrauen bedeutet nicht, dass uns alles erspart bleibt. Es bedeutet, dem Leben auch dann zu vertrauen, wenn wir noch nicht wissen, wohin es uns führt.
Gottvertrauen
Schau mal, jeder Baum, jede Pflanze, jedes Tier ist im Urvertrauen. Sie wissen, dass für sie gesorgt ist und nehmen Unannehmlichkeiten an, ohne zu jammern. Sie versuchen sogar Engpässe mit genialen Wachstums-Ideen auszugleichen.
Berufungsweg
Urvertrauen ist eine Entscheidung: nämlich das Leben in Demut anzunehmen und aus Deinem Schicksal das Beste zu machen. Das ist der Berufungsweg, wo wir zu unseren wahrlichen Aufgaben geführt werden.
Damit wird das Thema Schuld überflüssig. Es sind oft Schuldzuweisungen, wo wir uns verstricken, verheddern – uns selbst behindern.
Wenn wir aufhören, unser Schicksal ständig danach zu beurteilen, wer daran schuld ist, wird plötzlich Energie frei. Die wir für unser eigenes Leben als Schöpferkraft nutzen können.
Mit Paukenschlag
Mit Paukenschlag schliesst sich der karmische Fische Mondzyklus. Uranus kann für Sprengstoff, Umbrüche, Durchbrüche und Überraschungen sorgen. Denn nichts liegt ihm mehr am Herzen, als frei zu sein. Frei und doch in Liebe verbunden zu sein.
Gleichzeitg öffnet er ein himmlisches Portal und taucht uns in neue Frequenzen ein, die einerseits unser Nervensystem zum Flattern bringen können. Andererseits schenken sie uns geniale Ideen, Weisheit und Intuitionen und eine klare Sicht auf viele Dinge.
Aber bitte mit Herz
Mit der Sonnenfinsternis im Löwen am 12.8. hat sich ein Orientierungsthema für die nächsten 18 Monate verändert: nämlich es geht um ein beherztes, kreatives Miteinander und nicht mehr Gegeneinander. Somit kann der Vollmond auch zu einer Korrektur einladen, was nicht mehr diesem Zeitgeist entspricht.
Vielleicht schließt sich deshalb gerade nicht nur ein astrologischer Kreis. Vielleicht schließt sich auch ein Kreis in uns.
Ein Kreis aus alten Ängsten, alten Verstrickungen und alten Vorstellungen davon, wie das Leben sein müsste. Und vielleicht beginnt genau dort etwas Neues:
Mehr Vertrauen, mehr Verbundenheit und die Freiheit, ganz wir selbst zu sein.
Gedanken von Marianne Sägebrecht
Früher dachte ich, ich müsste mich kleiner machen, um Platz für andere zu lassen.
Heute weiß ich: Ich bin nicht zu viel. Ich bin ganz.“
Nicht die, die in ein Korsett aus Erwartungen passte.
Ich war zu laut. Zu weich. Zu rund.
Zu viel.
Und doch… zu oft allein.
In jungen Jahren war ich wütend. Auf das System. Auf die Spiegel.
Aber am meisten auf mich selbst.
Irgendwann, in einem leisen Moment nach einer Premiere, saß ich mit einer Tasse Tee
und spürte zum ersten Mal:
Ich bin genug.
Ich spüre Boden unter meinen Füßen.
Man muss nicht laut sein, um gesehen zu werden.
Man muss nur ganz da sein.
Mit Herz. Mit Geschichte.
Mit sich selbst.
von Marianne Sägebrecht – Schauspielerin
Teil des Mysteriums
Vielleicht geht es in all dem gar nicht darum, etwas völlig Neues zu werden. Sondern darum, sich zu erinnern.
- An dein Feuer – Deine Lebendigkeit- Deine Schönheit
- An deine Wahrheit.
- An deine Liebe im Herzen
Denn du bist – wie alles in der Natur – ein einzigartiger, wunderschöner, schöpferischer Ausdruck dieses großen Mysteriums.
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Wenn Dich mein Artikel inspiriert
© Susanne Glaser, 24.08.2026, Pforzheim
Bild: „Das innere Feuer“ von Ann Torii




