Venus tanzt leidenschaftlich in ihrem Schatten – Neumond in Jungfrau am 11.09.2026, um 05.27 Uhr

 

 Venus tanzt leidenschaftlich in ihrem Schatten

Venus – die Göttin der Liebe- ist bereits schon in den Vorbereitungen für ihren Morgenstern-Auftritt im November. Sie verabschiedet sich langsam vom Abendhimmel.
Ihr sonst so heller Glanz verblasst – und sie ist dabei, tiefer hinabzusteigen. Sie bereitet sich auf ihre Rückläufigkeit – Rückzug- vor, die vom 3. Oktober bis 14. November dauert – mit den Schattenphasen spannt sie einen Bogen von Anfang September bis ca. Mitte Dezember.

Wenn die Vergangenheit anklopft

In der Rückläufigkeitsphase tauchen oft alte ungelöste Beziehungsthemen auf oder auch Menschen aus der Vergangenheit. Dabei umspannt Venus  alle Werte, Finanzen, Heilung und Balance. Berufliche Partnerschaften und Verträge unterliegen auch ihrem Einfluss.

Was sich jetzt im Schatten zeigt, will nicht zerstören – es will uns zurück in Liebe, Lebendigkeit und Freiheit führen.

Geheimnisvolle Drachenenergie

Momentan baut sie eine sehr leidenschaftliche Verbindung mit Pluto auf – ein Tanz auf dem Vulkan, leidenschaftlich, feurig, unter die Haut gehend. Erotik kann knistern und durch und durch gehen.

Die Erinnerung an Lust und Lebensfreude – aus dem Vollen zu schöpfen- kann uns daran erinnern, wo wir in Abhängigkeiten und Verstrickungen unterwegs sind. Manchmal berührt eine solche Begegnung genau den Punkt in uns, an dem wir aufgehört haben zu leben und nur noch funktioniert haben.

Weisheit, innere Stärke und Transformation küssen die urweibliche Kraft intensivst wach. Sie will sich aufrichten in Wahrheit und Klarheit. Sie will das beenden, was nicht mehr trägt und seelisch nährt. 

Chiron – der Schlüssel  

Gleichzeitig steht Venus auch im Verbund mit Chiron – dem Urschmerz in uns. Dem Schmerz, nicht geliebt zu sein, nicht gut genug zu sein und nicht gesehen zu werden.
Ein Schmerz, der uns geneigt macht, vor sich selbst wegzurennen, in eine Welt mit Masken und Rollen, die weder berühren noch inspirieren – sie sind Energieräuber, die uns sehr erschöpfen können. 
Und vielleicht liegt unter diesem Schmerz noch etwas anderes: eine tiefe Sehnsucht danach, endlich wieder ganz sich selbst sein zu dürfen.
Ohne Maske. Ohne Rolle. Ohne sich kleiner machen zu müssen, damit eine Beziehung funktioniert.

Wenn wir diesen Schmerz zulassen, ihn herausweinen und auch unserer Wut Raum geben, können lange gebundene Kräfte wieder frei werden.

Der erotische Tanz

Es geht dabei um weit mehr als Sexualität.
Es geht um die Frage, ob wir uns in unserem Körper, in unserer Weiblichkeit, in unserer Männlichkeit und in unserer Begegnung wirklich lebendig fühlen.
Wenn Frau und Mann als Liebespaar  sich erotisch erfüllt und wirklich gesehen fühlen, kann eine ganz neue Qualität des Miteinanders entstehen – mit Würde, Achtung und Dankbarkeit.

Oft genug geben wir dem tiefen Unerfülltsein ganz andere Namen, und kämpfen zermürbend auf einer Ebene, die keinen Raum für erfüllende Lösungen bietet.
Die heissen Drachenenergien klopfen an, damit wir lernen, unsere Körperlichkeit, Sexualität und Spiritualität neu zu erleben, überhaupt zu erlernen, was uns die Natur an Mysterium und Magie bereithält.

Richtungsweisender Neumond in Jungfrau

Doch Lebendigkeit braucht auch einen Boden, auf dem sie wachsen kann.
Nicht nur Leidenschaft, sondern auch Verwurzelung.
Nicht nur Aufbruch, sondern ein Zuhause in uns selbst.
Dieser sehr heilsame Neumond schenkt uns Energien, wo uns klar werden kann, wie wichtig die Verbindung mit Familie, Heimat und Wurzeln ist. Denn nur mit Wurzeln können wir in den Himmel wachsen – fühlen uns damit getragen.

So wie bei einem Baum: je tiefer die Wurzeln, je höher können sich seine Äste in der Sonne wärmen. Ein Baum weiß auch, wo seine Grenzen sind. Seine Wurzeln geben ihm Halt, damit seine Äste sich frei entfalten können.

Wenn wir in guter Anbindung sind, haben wir einen Segen im Rücken, neue Strukturen in unserem Leben zu bauen, die mehr Sinn und Freude schenken.

Grenzen ziehen

Mit den klaren Jungfrau-Energien können wir bestens erkennen, wo wir Grenzen brauchen, um uns vor schädlichen Einflüssen zu schützen seelisch, körperlich wie auch geistig.

Ernte

In dieser Schwellenzeit zeigt sich in vielen Bereichen unsere Ernte von dem, was wir gesät haben – bewusst oder auch unbewusst.

Nicht alles, was wir gesät haben, soll bleiben. Manches war wichtig, damit wir daran wachsen konnten. Manches darf jetzt einfach liegen bleiben.

Was hat Dir Fülle, Berührung und Wachstum geschenkt?
Was ist aufgegangen?
Und was vielleicht nicht?

Es sind oftmals die kleinen unspektakulären Dinge, die unserer Seele Flügel verleihen. Und jeder erfährt schöne und beglückende Momente.

Merkur – der kleine Götterbote

Das Jahr des Merkur beginnt jetzt eine sehr besondere Zeit. Alte Gedankenmuster beginnen sich aufzulösen. Hast Du es schon bemerkt?

Oberflächliche Harmonien auszuhandeln, gelingt nicht mehr wirklich. Es brodelt im Kessel.

Das kann sich wie Nebel im Kopf anfühlen. Gleichzeitig öffnet sich der Zugang zu einen völlig neuen Denken, das tiefer geht, Gefühle, Inspiration und eigene Wahrnehmung als Grundlage für Denkprozesse wählt.

Dabei tauchen geniale Ideen auf, mit neuen Lösungen, die mehr Lebensfreude schenken, auch beim Miteinander. Wenn wir ungezwungen miteinander sind, kann das Leben sich selbst immer wieder neu erfinden.

Wenn wir uns wieder freier begegnen, darf auch unser Denken freier werden.
Und vielleicht entsteht genau dort etwas, das wir bisher noch nicht kannten:
eine neue Art, miteinander zu leben.

Vielleicht ist das der eigentliche Ruf der neuen Welt.

Weisheitunbekannter Autor

Ich schätze Menschen,
die verletzlich und verwundbar sind,
denn sie besitzen eine Seele und
können andere verstehen!

Ich achte Menschen,
die zu ihrer Meinung stehen
und sich selbst nicht verleugnen,
die aufstehen, wenn sie gefallen sind,
die IHR Leben wirklich leben.

Ich mag Menschen,
die nicht nur ihr Eigenes sehen,
die Dir die Hand reichen und dir sagen:

“Schön, dass es Dich gibt!”


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© Susanne Glaser, 09.09.2026, Pforzheim

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