Der Frosch an der Wand – Neumond in Waage am 10.10.2026, um 17.50 Uhr

 

Wachstum und Fülle

Mit dem Neumond beginnt ein neuer Beziehungszyklus, der alle Arten von Beziehungen, Partnerschaften und Werten betrifft.

Was, wenn ein neuer Beziehungszyklus nicht zuerst bedeutet, einen neuen Menschen zu finden – sondern uns selbst in Beziehungen neu zu begegnen?

Gleichzeitig schenkt Jupiter – Wachstum-  eine segenvolle Energie für Neubeginne (bis 17.10.). Feuer, Ehrlichkeit und Freude sind die Elixiere, die in unsere Beziehungen und Wirken einfliessen wollen. Es soll Freude machen, kreativ und schöpferisch sein, mit dem Gegenüber und dem Miteinander.

Gleichzeitig kann es turbulent werden

Da  Venus, die Göttin der Liebe, rückläufig ist (3. Oktober bis 14. November) kann es sich so anfühlen, dass manches nichts vorwärts zu gehen scheint. Alte Konflikte, Tränen und unterdrückte Emotionen können sich immer wieder bemerkbar machen; auch Menschen aus der Vergangenheit können auftauchen. Einfach so. Es kann sich wie ein Auf und Ab anfühlen, ein Hin und Her. 

Das Zünglein an der Waage

Dieser Prozess dient dazu, Dich aus alten Abhägigkeiten, Ängsten, Kontrollbedürfnissen und Verstrickungen zu befreien, zu Deiner Wahrheit, Deiner wirklichen Grösse und Schönheit – zu Deiner göttlichen unantastbaren Essenz zu finden, die Deiner Seele Flügel verleiht.

Damit Du freier von Erwartungen und Vorstellungen wirst, wie eine Beziehung zu sein hat. Das öffnet den Weg für inspirierende und unter die Haut gehende Verbindungen, wo man sich gegenseitig sieht, zuhört und wertschätzt, miteinander lacht und weint.

Vor der eigenen Tür kehren

Waage ist ein Spiegelzeichen. Was bedeutet, dass wir eigene Anteile in anderen sehen und erleben: Oft genug bekämpfen wir unsere  verdrängten Themen, unserem Schatten, im anderen – und merken es nicht. Damit können wir so gar nichts bewirken, ausser, dass wir ein Kampffeld öffnen, das zermürben kann, tiefe Gräben reisst und keine guten Lösungen schenkt.

Wenn Du Dein Gegenüber wegen einer Sache bewunderst, ist es auch ein Spiegel von Dir und kann Dich an verborgene Fähigkeiten erinnern.

Liebe vs. Brauchen

Es ist erstaunlich, was passiert, wenn wir vor den eigenen Tür zu kehren beginnen und Ordnung schaffen. Es ist wichtig, sich den Raum und die Stille zu schenken.
Je mehr wir lernen, uns selbst zu sehen und für uns zu sorgen, desto weniger müssen wir vom anderen etwas bekommen, damit es uns gut geht.
Aus dem „Ich brauche Dich“ kann langsam ein „Ich liebe Dich“ werden. Beziehungen bekommen eine ganz andere, erfüllendere Qualität. 

Der Frosch an der Wand

Manchmal halten wir an einem Frosch fest (egal, ob weiblich oder männlich), weil wir so sehr darauf hoffen, dass irgendwann ein Prinz daraus wird.

Vielleicht muss ein Frosch an die Wand geworfen werden?
Vielleicht kommt ein Prinz heraus oder aber der Frosch humpelt lamentierend weg? 

Vielleicht ist das größte Wunder gar nicht, dass aus dem Frosch ein Prinz wird.

Das Wunder

Vielleicht ist es, dass wir aufhören, ihn verwandeln zu wollen.
Dass wir erkennen, wer wirklich vor uns steht – und auch erkennen, was wir selbst brauchen.
Dann kann Liebe frei werden.

Nicht als Bedürftigkeit, nicht als Erwartung, sondern als etwas Lebendiges, das durch uns hindurch fliesst.

Die Liebe hält Einzug in Dein Leben und verwandelt alles in eine erfüllende Richtung wie mit unsichtbarer Zauberhand. Der natürliche Zauber und die Magie beginnen durch uns zu wirken, wenn wir in der Liebe – das mächtigste aller Elemente – ankommen und entspannt unsere Flügel ausbreiten.

Die vier indianschen Gesetze der Spiritualität

Das 1. Gesetz sagt:

“Die Person die Dir begegnet ist die Richtige”

Das heißt, niemand tritt rein zufällig in unser Leben, alle Menschen, die uns umgeben, die sich mit uns austauschen, stehen für etwas, entweder um uns zu lehren oder uns in unserer Situation voranzubringen.

Das 2. Gesetz sagt:

“Das was passiert, ist das Einzige was passieren konnte”

Nichts, aber absolut nichts von dem, was uns geschieht, hätte anders sein können.
Nicht einmal das unbedeutendste Detail.
Es gibt einfach kein: “Wenn ich das anders gemacht hätte…, dann wäre es anders gekommen…”
Nein, das was passiert, ist das Einzige, was passieren konnte und musste passieren,
damit wir unsere Lektionen lernen, um vorwärts zu kommen.
Alle, ja jede einzelne der Situationen, die uns im Leben widerfahren, sind absolut
perfekt, auch wenn unser Verstand unser Ego sich widersetzen und es nicht
akzeptieren wollen.

Das 3. Gesetz sagt:

„Jeder Moment in dem etwas beginnt, ist der richtige Moment“

Alles beginnt genau im richtigen Moment, nicht früher und nicht später.
Wenn wir dafür bereit sind, damit etwas Neues in unserem Leben geschieht, ist es
bereits da, um zu beginnen.

Das 4. Gesetz sagt:
„Was zu Ende ist, ist zu Ende“

So einfach ist es. Wenn etwas in unserem Leben endet, dient es unserer
Entwicklung. Deshalb ist es besser loszulassen und vorwärts zu gehen,
beschenkt mit den jetzt gemachten Erfahrungen.

—
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© Susanne Glaser, 07.10.2026, Pforzheim
Bild: Libra von HarborAndHueStudio

 

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